Miley Cyrus zeigt sich nackt wie nie in Vanity Fair

Im Interview äußert sie sich über ihre Hochzeit, ihre Sexualität und fair Fashion

Miley Cyrus ist der Cover-Star der März-Ausgabe von Vanity Fair und zeigt sich dabei fast nackt. Auch im Interview lässt der ehemalige Teeniestar alle Hüllen fallen.

Auch im Interview gibt sie sich offen und freizügig wie nie zuvor über ihre Einstellung als gewachsene Künstlerin:

"Mein kreativer Prozess beruht darauf, dass ich mich durch Lebenserfahrungen inspiriert fühle und nicht durch Branchenstandards unter Druck gesetzt werde. Ich werde meinen eigenen Plan niemals der Natur vorziehen oder das persönliche Wachstum aus beruflichen Gründen gefährden. Wenn Leute meine Musik hören, hören sie ein Stück Zeit, etwas, das ich jetzt gerade fühle. Wenn sie es hören, bin ich vielleicht schon wieder ganz woanders, aber ich bin derjenige, der ich in dieser Sekunde bin. Das können fünftausend verschiedene Farben und Schattierungen gleichzeitig sein. Ich bin ein kreatives Gefäß, das von Veränderung und Evolution lebt. Ich liebe es, Gefühle zu empfinden und Extreme zu fühlen."

Über ihren persönlichen Rückzugsort:

"Natürlich lebt in mir ein "nie zufriedener Künstler", der sich schnell langweilt und ich gehe schnell durch das Leben. Aber ich habe eine Heimat und ein Zentrum, zu dem ich zurückkehren kann, um Ruhe und Frieden zu finden. Ich kann nicht zu lange drin sein, aber es ist ein Ort, an dem ich nach Luft schnappen kann. Das ist das Fundament, das ich von Anfang an hatte."

Im November letzten Jahres brannte ihr Haus in Malibu ab während sie für die Netflix-Serie "Black Mirror" in Südafrika vor der Kamera stand. 

"Mein Zuhause zu verlieren, diesen Frieden zu verlieren, war sehr beunruhigend. Ich ging nicht zurück. Ich fühlte mich als ob mir meine Wurzeln herausgerissen wurden. Ich habe gerade an "Black Mirror" in Südafrika gearbeitet. An dem Tag, als ich hörte, dass wir unser Zuhause verloren hatten, war ich mit dem Kopf in meinem Haus in Malibu. Mein Charakter hatte eine durchgedrehte Panikattacke, daher war die Inspiration da und die Situation sehr real. Wir haben dabei etwas erschaffen, das ich für magisch halte."

Über ihre Hochzeit mit Liam Hemsworth als pansexuelle Frau:

"Als jemand, der so stolz auf Individualität und Freiheit ist, und ein stolzes Mitglied der LGBTQ + -Community, habe ich mich dazu inspirieren lassen, wieder neu zu definieren, wie eine Beziehung in dieser Generation aussieht. Sexualität und Geschlechtsidentität sind völlig unabhängig von der Partnerschaft. Ich habe an meinem Hochzeitstag ein Kleid getragen, weil ich Lust hatte, ich habe meine Haare gestrafft, weil ich Lust hatte, aber das macht mich nicht sofort zu einem Hetero.  Aber das Timing fühlte sich gut an und ich gehe mit meinem Herzen. Niemand wird ein nächster Tag versprochen, also versuche ich so viel wie möglich "im Jetzt" zu sein."

Über Wahrhaftigkeit:

"Der Schlüssel für mich, gesund und glücklich zu bleiben, ist Pilot und nicht Beifahrer zu sein. Manchmal kommt das rüber, als wäre alles scheißegal, aber mir ist nichts scheißegal. Ich bin frei und fließend in meiner Wortwahl. Wenn ich so ehrlich bin, widerspreche ich mir manchmal selbst, aber was ich in diesem Moment sagte, das ist meine vollste Wahrheit. Ich lebe in der Akzeptanz anderer und hoffe, dass jeder die Freiheit spürt, in der ich lebe!"

Über ihr Engagement für fair Fashion:

"Mein Style wurde kürzlich als "zahmer" beschrieben als die in der Vergangenheit, aber ich glaube, ich fordere das System mehr als je zuvor heraus. Als nachhaltiger veganer Aktivist zu leben, bedeutet, mehr Vintage zu tragen (weniger Abfall; länger liebende Stücke), mit den neuesten Öko-Materialien und Technologien zu spielen und mit einigen meiner Lieblingsdesigner, wie Louis Vuitton, Celine, vegane Stücke herzustellen. Saint Laurent, Viktor & Rolf, Isabel Marant, Thierry Mugler, Gaultier, Vivienne Westwood und natürlich Stella McCartney - wir gingen gemeinsam zum Met Ball, um auf dieser Plattform faire Mode zu unterstützen."

Empfohlene Themen