Miserable Monday: Playlist von Anna Leone

Die Playlist zum schlimmsten Tag der Woche

Die schwedische Künstlerin Anna Leone bringt uns mit einer äußert smoothen Playlist in die Woche. Mit dabei unter anderem: Lenny Kravitz, Lianne La Havas und Earth, Wind & Fire.

Anna Leone official Press pic

Die schwedische Künstlerin Anna Leon ist zurück mit neuer Musik. Am 24.3. erschien ihre aktuelle EP „Still I Wait“. Gewohnt melancholisch gibt sie mit dieser Veröffentlichung einen Einblick in ihre eigene Welt ein.

Auf der "Still I Wait" EP entdeckt man drei Songs. "Once" erzählt uns von alten Erinnerungen voller Bedauern, und wie leicht es ist, sich selbst zu vergessen. "Still I Wait" und "Wondering" sind jeweils ein Aufruf zur Verletzlichkeit. Diese neue kleine Auswahl an Songs zeigt Annas Reise zum Erwachsenwerden. Sie stellt sich ihren eigenen Schwierigkeiten, Problemen und Gewissensfragen, um sich zu öffnen, zu sich selbst zu finden und zu wachsen.

Anne Leones Musik überzeugt durch eine unglaublich zarte und gleichzeitig doch sehr breite Instrumentierung. Die Songs sind keineswegs einfach nur klassische Songwriter-Stücke. Vielmehr entfalten sie sich innerhalb weniger Minuten zu kleinen Hymnen, getragen von warmen Synthies und cleveren Vocal-Layers. Songs, bei denen man hängenbleibt.

Im Herbst erscheint das Debütalbum dieser ausgewöhnlichen Künstlerin, von der wir sicher noch sehr vielen hören werden.

DIE PLAYLIST

Kacey Musgraves - Slow Burn

Dieses Lied erinnert mich wirklich an den Sommer. Ich habe es vor ein paar Jahren oft gehört, als ich auf einem Roadtrip durch die USA war. Ich benutze es, um sonnigere Tage zu manifestieren.

Broken Bells – Shelter

Ich liebe alle musikalischen Projekte von James Mercer. Broken Bells und The Shins. Das war die erste Single, die BB nach einer kleinen Pause veröffentlicht hat. Sie haben so einen Groove, es klingt irgendwie modern und old-school zugleich.

Earth, Wind & Fire - Boogie Wonderland

Apropos Groove, es ist unmöglich, sich nicht zu diesem Song zu bewegen. Ich liebe Earth Wind & Fire. Ich höre sie, seit ich ganz jung war, sie fühlen sich irgendwie wie ein Teil meiner Kindheit an.

Joy Crookes - Anyone But Me

Ich liebe die Ehrlichkeit des Textes. Er ist kraftvoll. Joy Crookes hat so eine schöne Präsenz in ihrer Stimme und der Kontrast zwischen den Texten und dem Beat ist wirklich cool.

Miley Cyrus - Mother’s Daughter

Dieser Song fing plötzlich an, in meiner Playlist zu spielen und ich dachte: "Was ist das für ein Song? Dieses Intro ist so gut." Erinnert mich daran, warum ich Pop liebe.

Lenny Kravitz - It Ain’t Over ‘Til It’s Over

Dieses Intro macht mich auch sehr glücklich. Es gibt mir das Gefühl, dass alles auf der Welt so ist, wie es sein sollte. Der ganze Song hat dieses wirklich starke, positive Gefühl in sich.

The Temptations - I Wish It Would Rain

Ich muss dieses Stück letztes Jahr etwa drei Monate lang jeden Tag gespielt haben. Es jetzt zu hören, bringt mich wirklich zurück, (nicht unbedingt zu den besten Erinnerungen). Aber zumindest ist der Song erstaunlich.

Lianne La Havas - Paper Thin

Liannes Gesang ist einfach so sanft, es ist toll, ihr zuzuhören. Ich mag auch die Botschaft dieses Songs, er beruhigt mich wirklich. 

Fenne Lily - To Be A Woman Pt. 2

Aus irgendeinem Grund assoziiere ich dieses Bild mit dem Sitzen am Fenster bei Sonnenuntergang. Das ist ein tolles Gefühl. Ich liebe das Detail der Kinder (?) im Hintergrund des Tracks.

Audrey Hepburn - Moon River

Ich habe Breakfast at Tiffany's (aus dem dieser Song stammt) nicht gesehen und ich weiß nicht mehr, wie ich ihn entdeckt habe. Aber ich finde, es hat eine sehr süße Melodie, sehr beruhigend, wie ein Wiegenlied. Ich höre es mir manchmal vor dem Einschlafen an.

Der Autor:

Der Miserable Monday ist die Erinnerung an verrauchte Pubnächte in Bristol, UK, in denen der DJ jeden Montagabend ausschließlich traurige Musik aufgelegt hat. Niemand hat getanzt, keiner gesprochen und alle gingen erfrischt nach Hause. Diese Erinnerung lebt hier weiter, wird neu entdeckt und erfunden. 

Ich bin Martin, 31 Jahre alt, wohne in Leipzig. Ich bin Musiker, Musiknerd, Radiomacher, ehemals Bookingagent und Tourmanager. Hier streue ich alles, was mich musikalisch beschäftigt. Alt und neu, Indie, Shoegaze, Folk, Dreampop, Electronica. Einzige Bedingung - traurig muss es sein. Warum? Weil der eine Song, den alle zu düster finden, genau der ist, der mein Leben erhellt.

Zu den regelmäßigen Künstlerfeatures produziere ich zweimal im Monat einen Musikpodcast für Radio T (jeden 1. und 3. Montag um 21.00 Uhr), in dem ich frisch-releaste, traurige Musik vorstellt. Den aktuellen Podcast findet ihr hier zum Nachhören: www.mixcloud.com/Miserable_Monday

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