Neue Preise für Mp3s

Apple führt variable Preisstruktur ein, Amazon zieht nach

Zum 7.April hat Apple ein zuvor angekündigte flexiblere Preisstruktur in Itunes eingeführt. Mit Amazon hat der größte Konkurrenz von Apple nachgezogen und die Preise für Mp3s teilweise drastisch reduziert.

Seit gestern gelten in Apples US-amerikanischem Itunes Store neue Preise. Die schon letztes Jahr angekündigte variablere Preisstruktur hat zur Folge, dass ein großer Teil der dortigen Top 100 nicht mehr für 99 US-Cent verkauft wird, sondern mit 1,29 Dollar fast 30 Prozent teurer geworden sind. Daneben sollen ältere Songs im Programm von Itunes zukünftig schon für 69 US-Cent zu haben sein. Der Rolling Stone hatte allerdings wenig Glück beim Versuch, solche Songs zu finden.

Inzwischen hat mit Amazon der größte Konkurrent von Apple reagiert und seine Preise angepasst. Während in Deutschland MP3s kurz nach dem Start des Angebots weiterhin knapp unter einem Euro zu haben sind, gelten in Großbritannien bereits neue Preise. Statt für 59 Pence werden einzelne Mp3s wie The Prodigys "Omen" schon für 29 Pence angeboten. Im Gegenzug gibt es aber auch Songs, für die in England zukünftig 99 Pence bezahlt werden müssen.

Beim derzeitigen Tiefstand des englischen Pfund wäre ein Einkauf im englischen Mp3-Shop von Amazon in mänchen Fällen also durchaus eine günstige Alternative. Wären da nicht die geographischen Restriktionen bei Amazon, die einen Einkauf im englischen Mp3-Shop des Internethändlers verhindern.

Florian Schneider / Tonspion.de

The Prodigy - No Tourists (Artwork)

The Prodigy

The Prodigy begann in den 90er Jahren mit Breakbeats und schrillen Tönen die Elektronische Tanzmusik und Acid House zu einer populären Musikrichtung zu machen. Passenderweise nennen sie sich "Das Wunderkind" auf Englisch, was aber eigentlich von dem Synthesizer Mood Prodigy abgeleitet wurde.

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