Preisgekröntes Jugendbuch "Die Mitte der Welt" kommt ins Kino (Trailer)

Milky Chance-Sänger Clemens Rehbein in seiner ersten Kinorolle

"Die Mitte der Welt" heißt ein preisgekröntes Jugendbuch von Andreas Steinhöfel aus dem Jahr 1999. Regisseur Jakob M. Erwa hat die Geschichte um den 17-jährigen Phil, seine verrückte Patchwork-Familie und die erste große Liebe verfilmt. Mit dabei: Clemens Rehbein von Milky Chance.

Der Teenager Phil (Louis Hofmann) wohnt mit seiner aus den USA ausgewanderten Mutter Glass (Sabine Timoteo) und seiner Zwillingsschwester Dianne (Ada Philine Stappenbeck) in einem märchenhaften Landhaus in der norddeutschen Provinz. Seine Mutter ist eine männermordende Hippie-Frau, die auf der Suche nach einem richtigen Vater für ihre beiden Kinder nichts auslässt und über die sich die Nachbarn den Mund zerreißen.

Phil ist ein Herz und eine Seele mit seiner Schwester, bis er von einem Auslandsaufenthalt zurück kehrt und seine Familie völlig verändert vorfindet. Irgend etwas ist geschehen, über das keiner sprechen will.

In der Schule lernt Phil den gut aussehenden und unnahbaren Nicolas (Jannik Schümann) kennen und verliebt sich Hals über Kopf in ihn - zum Ärger seiner besten Freundin Kat (Svenja Jung), die dem "Neuen" nicht über den Weg traut. Seine Gefühle werden völlig überraschend sogar erwidert und es beginnt eine wilde Sommer-Romanze, die erste große Liebe, wie sie schöner nicht sein könnte. 

Doch dann passiert etwas, das alle Beteiligten für immer verändert.

Die Mitte der Welt
Kat, Nicholas und Phil erleben den Sommer ihres Lebens.

"Die Mitte der Welt" ist ein märchenhafte Geschichte von Liebe, Enttäuschung und der Suche nach sich selbst, nach der eigenen Mitte. Jakob M. Erwa hat das nicht nur unter Jugendlichen populäre Buch mit viel Liebe zum Detail und in jeder einzelnen Rolle herausragender Besetzung filmisch in Szene gesetzt und an die heutige Zeit angepasst.

Es ist ausdrücklich kein Coming-Out Film geworden, denn dass Phil und Nicholas schwul sind, wird zu keinem Zeitpunkt problematisiert. Und das ist gut so.

"Ich finde es wichtig, dass Schwulsein nicht ständig nur als Problem dargestellt wird. Im Roman von Andreas Steinhöfel stellt die Problematisierung der sexuellen Orientierung noch einen der Handlungsstränge dar. Im Film wollte ich darauf verzichten, weil schwul, lesbisch, bi- oder transsexuell zu sein für heutige Jugendliche oft überhaupt kein großes Thema mehr darstellt. LGBT gilt für Teenager längst als Selbstverständlichkeit. Die Realität muss aber erst in den Medien ankommen." (Regisseur Jakob M. Ewra)

"Die Mitte der Welt" kommt am 10. November 2016 ins Kino.

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