Radiohead trauern um Mark Linkous

Multiinstrumentalist von Sparklehorse beging Selbstmord

Große Bestürzung in der Musikszene über den Selbstmord von Mark Linkous von Sparklehorse. Der Musiker hatte sich im Alter von 47 Jahren am Samstag in Tennessee selbst ins Herz geschossen. Zahlreiche Kollegen trauern um den Tod eines großen Künstlers.

Radiohead waren in ihrer OK Computer-Phase mit Sparklehorse im Vorprogramm durch Europa getourt und betonen in ihrem Blog, wie wichtig die Musik von Mark Linkous für ihr Leben war.

"He was softly spoken, with an Old South courtesy I hadn’t heard before: he introduced me to Daniel Johnston’s music, and the West Virginian writing of Pinckney Benedict. Mark wrote and played some beautiful music, and we’re lucky to have it. Rest in Peace." (Colin Greenwood/Radiohead)

Weitere Künstler und Freunde wie Kristin Hersh, Christian Fennesz, Counting Crows oder Metric äußerten in ihren Blogs Bestürzung über den tragischen Tod von Linkous und bezeichneten ihn als wichtigen Einfluss.

Sparklehorse hatte in den letzten Jahren mit zahlreichen Künstlern zusammen gearbeitet, darunter auch PJ Harvey, Thom Yorke oder Tom Waits. Prägend für seine Musik war die kaum versteckte Melancholie seiner Songs, offenbar ein Kanal für jemanden, der mit seinem Leben nicht zurecht kam. Seine Musik wird bleiben.

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