Rihanna: "Amerika wird vor unseren Augen zerstört"

Popstar nennt den US-Präsidenten ein Schwein

Die Musikwelt reagiert entsetzt auf den per Dekret erlassenen generellen Einreisestopp für Muslime aus sieben Staaten, darunter Menschen, die seit vielen Jahren in den USA leben und dort Familie haben. Rihanna hat deutliche Worte für dieses radikale, an düstere Zeiten erinnernde Vorgehen. 

Bei Twitter herrscht Entrüstung über den Einreisestopp für Muslime aus sieben Ländern. Dieses Verbot reißt Familien auseinander und wirft alle Muslime in einen Topf mit Terroristen. Am deutlichsten distanzierte sich Rihanna von dieser willkürlichen Entscheidung:

"Ich bin angewidert! Die Nachrichten sind erschütternd! Amerika wird vor unseren Augen zerstört! Was für ein unmoralisches Schwein muss man sein, um so einen Bullshit zu beschließen!!"

Zuvor hatten bereits viele andere Popstars von Madonna bis Miley Cyrus gegen Trumps Politik öffentlich demonstriert. Trump zeigte sich gewohnt dünnhäutig und unpräsidial nach den Demonstrationen. Madonna bezeichnete er in einem Interview als "Ekelhaft!". "Ich glaube, sie hat sich selbst sehr geschadet. Was sie gesagt hat, war eine Schande für unser Land."

Wir sind schon auf seine Antwort an Rihanna gespannt.

Derweil mehren sich in den sozialen Medien die vernünftigen Stimmen aus den USA, die klar gegen Trumps Politik Stellung beziehen und seine Politik beim Namen nennen. 

Die Australierin Sia und die Kanadierin Grimes forderten ihre Fans auf, für die amerikanische Bürgerrechtsorganisation ACLU zu spenden.

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