From Shoegaze To Dreampop: A Genre To Sugar Your Mind

Klassiker, Newcomer und Geheimtipps in einer Playlist

Shoegaze, Noisepop, Dreampop: Musik aus diesem Bereich ist herzergreifend, laut und niemals egal. Hier die schönsten Genrevertreter - Klassiker, Newcomer und Geheimtipps - in einer epischen und immer weiter wachsenden Playlist.

Shoegaze: Welch ein eigenartiger Name für ein Musikgenre... Erfunden von einem Musikjournalisten, der bei einem Konzert der Band Moose den Gitarristen K.J. "Moose" McKillop dabei beobachtete als dieser den ganzen Abend über scheinbar auf seine Schuhe starrte. Der (etwas alberne) Begriff "Shoegazing" war nun in der Welt, obwohl McKillop eigentlich nur seinen Job machte und seine Effektpedale am Boden unter Kontrolle hatte. Auch die Bands dieses Genres selbst waren wenig begeistert über diese Bezeichnung, die von Beginn an eher abwertend verwendet wurde. Trotzdem: Der Name war nun geboren und sollte bis heute bleiben. 

Immerhin war ein wichtiger Teilaspekt der Musik im Begriff enthalten, nämlich die zahlreichen Effekte, die Gitarren nicht mehr wie  bloße (Rock-)Gitarren klangen lassen, sondern ganze "Wall Of Sounds" erzeugten (siehe My Bloody Valentine): In diesen neuen Klanguniversen bestehend aus langsamen, loopartigen Wiederholungen und psychedelischen hypnotischen Melodien (wie zum Beispiel bei Slowdive), waren zudem oft Vocals integriert, die selbst wie Instrumente klangen, so ätherisch und verhangen waren diese (beispielsweise Swallow).

Inzwischen ist der Shoegaze-Begriff etabliert, seine anfängliche Lächerlichmachung verschwunden und derart tief in der Popkultur verankert, dass ganz neue Wortschöpfungen daraus entstanden sind: Die Band My Vitriol bezeichnete ihren Sound als "Nugaze" und Bands wie Deafheaven werden als wegen ihrer Mischung aus Black Metal und Shoegaze als "Blackgaze" bezeichnet. 

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