So war es bei Monster Magnet am 17.01.19 in Berlin – Bilder und Setlist

Die große Monster-Rockshow des Dave Wyndorf

Zum wiederholten Mal spielten Monster Magnet am 17. Januar im Berliner Huxleys, im Gepäck ihr aktuelles Album "Mindfucker" und den einen oder anderen Klassiker. 

Im März 2018 veröffentlichten Monster Magnet mit "Mindfucker" ihr nunmehr elftes Studioalbum. Eine solide Scheibe, die – wie all ihre letzten Werke – zwar an die ersten drei Longplayer der Band aus New Jersey nicht ganz heranreicht, aber dennoch mit der geballten Rockkraft einer seit ziemlich genau drei Jahrzehnten aktiven Kombo überzeugt. 

Und so lieferten Frontmann Dave Wyndorf und seine Männer beim Konzert im Huxleys in der Berliner Hasenheide passend dazu eine energiegeladene Show der Superlative ab. Mit enormem Druck präsentierten sie die Songs des aktuellen Albums wie auch einige Klassiker in gewohnter Manier irgendwo zwischen Metal, Stoner-, Space- und Krautrock.

Sicht-, hör- und spürbar in Topform war der viele Jahre mit doch etwas zu viel Speck auf den Rippen agierende und inzwischen deutlich erschlankte Dave Wyndorf, der seine wiedererlangte Körperlichkeit durch einen großen Bewegungsdrang bei stimmlich gleichbleibend guter Leistung zur Schau stellte. 

Mit "Dopes Of Infinity" ging es gleich gut los, wenngleich der Großteil des Abends mit "Mindfucker"-Songs bestritten wurde. Nicht selten drei Gitarren sorgten für den typischen Monster-Magnet-Sound, der durch Mark und Bein ging. Eine dieser Gitarren wurde wie gewohnt von Phil Caivano bearbeitet. Das eine oder andere Mal ging der Soundteppich allerdings auf Kosten des Gesangs, der dann ein wenig unterging. 

Zwar war die Stimmung beim Publikum durchweg gut, auch die neuen Nummern wurden dankbar angenommen, doch als die ersten Klänge von "Space Lord" ertönten, ging ein freudiges Raunen durch die mittelalte Menge und es reckten sich Wyndorf zahlreiche Pommesgabeln entgegen. Der wusste natürlich um die Kraft des Stücks und zog dessen Intro dann gefühlte Stunden in die Länge, um Spannung und Vorfreude noch in die Höhe zu treiben.

Musikalisch durchaus episch, war es das Konzert hinsichtlich seiner Länge allerdings nicht. Nach "Space Lord", dem zehnten Song, war dann erstmal Pause, ehe die Band für drei weitere Nummern noch einmal auf die Bühne zurückkam. Den Abschluss bildete mit "Powertrip" ein weiterer echter Monster-Magnet-Mega-Hit. 
Fotos: Andreas Budtke

SETLIST Monster Magnet am 17.01.2019 in Berlin

01. Dopes To Infinity
02. Rocket Freak
03. Crop Circle
04. Radiation Day
05. Melt
06. Look to Your Orb for the Warning
07. Ego, the Living Planet
08. When the Hammer Comes Down
09. Negasonic Teenage Warhead
10. Space Lord

Zugabe:
11. CNN War Theme
12. Dinosaur Vacume
13. Powertrip

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