SPIEGEL veröffentlicht Audiodatei von Interview mit Morrissey

Morrissey hatte das Nachrichtenmagazin der Lüge bezichtigt

Morrissey mal wieder: In einem Facebook-Post, beklagte er vom deutschen Wochenblatt DER SPIEGEL falsch zitiert worden zu sein und nun nie wieder ein Interview mit einem Print-Magazin machen zu wollen. Der SPIEGEL veröffentlichte nun die Audiodatei des Gesprächs und widerlegt den ehemaligen Smiths-Sänger.

Das Interview mit dem SPIEGEL hatte international hohe Wellen geschlagen. Denn im Gespräch mit der Journalistin Juliane Liebert ließ Morrissey wieder ein paar zweifelhafte Äußerungen vom Stapel. So bezeichnete er Berlin (bzw. Deutschland) als "Vergewaltigungshauptstadt".

Über die Missbrauchsopfer von Kevin Spacey sagte er im Gespräch: "Hätte der Vorfall ihnen eine großartige Karriere verschafft, dann würden sie sich heute niemals darüber beschweren."

Gestern postete Morrissey schließlich einen Frontalangriff gegen Printmedien und den SPIEGEL im besonderen und beschwert sich, völlig falsch zitiert worden zu sein. Nun hat der SPIEGEL die Audiodatei entgegen seiner Gepflogenheiten veröffentlicht und beweist: jedes gedruckte Wort wurde auch so gesagt. 

Morrissey Spiegel

Es ist nicht das erste Mal, dass Morrissey mit extremen Ansichten und divenartigem Verhalten unangehm auffällt, aber das hier geht schon langsam in Richtung Eva Herman und verleidet uns immer weiter die Lust an seiner Musik.

Wir werden jedenfalls künftig nicht mehr darüber berichten, was Morrissey den ganzen Tag so von sich gibt, denn das ist inzwischen ungefähr so spannend, intelligent und wahrhaftig, wie die Reden von Donald Trump.

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