Spotify kabellos auf die Stereoanlage mit Alexa Echo Dot

Musiksteuerung per Spracheingabe

Viele Gelegenheitshörer haben heute nur noch kabellose Lautsprecher in ihrer Wohnung stehen. Echte Musikfans möchten aber auf eine amtliche Hifi-Anlage nicht verzichten. Mit Amazon Alexa Dot Echo könnt ihr kabellos via Spotify Connect oder Amazon Music auf euren alten Verstärker streamen.

Es gibt unzählige kleine günstige Kompakt-Lautsprecher auf dem Markt, mit denen man drahtlos direkt vom Smartphone Musik hören kann. Was für die Küche, das Bad oder den Garten ausreichend sein mag, ist für wahre Musikfans keine befriedigende Lösung. Denn ein kleiner Lautsprecher kann klangtechnisch niemals eine richtige Stereoanlage ersetzen.

Amazon Alexa Echo Dot
Kabelloses Streaming mit Alexa Echo Dot

Wer neben Spotify heute nach wie vor auch CDs oder Vinyl-Schallplatten hört und auf seine alte Anlage keinesfalls verzichten möchte, kann über Spotify Connect direkt auf seinen Streaming-Account zugreifen. Und zwar ohne umständlich erst noch umständlich den Fernseher einschalten zu müssen.

Kleine Geräte wie Chromecast Audio oder Amazon Echo Dot greifen dabei direkt auf Spotify zu - ohne Umweg übers Smartphone oder iPad. Die dienen bei Spotify Connect nur noch als Fernbedienung. Aussetzer beim Abspielen wie bei Airplay oder Bluetooth sind hier wesentlich seltener der Fall. 

Während Google Chromecast Audio (39 Euro) zahlreiche Streamingdienste unterstützt (Spotify, Deezer, Napster, Google Music, iHeartRadio, Soundcloud, TuneInRadio) ist der Amazon Echo Dot (59 Euro) aktuell nur für Nutzer von Amazon Music, Spotify und TuneIn geeignet. 

Google Chromecast Audio
Chromecast Audio beherrscht auch Multiroom-Streaming

Vorteil Chromecast: Mit Chromecast Audio kann man auch in mehreren Räumen gleichzeitig streamen, sofern in jedem Raum eine Anlage mit dem Chromecast Dongle steht.

Vorteil Alexa: den Echo Dot kann man direkt über Spracheingabe steuern. Es genügt also zu sagen "Alexa, spiele Musik von Arcade Fire" und die Musik wird innerhalb von 1 Sekunden gestartet. Man kann aber auch einfach nach dem Wetter fragen oder den Wecker stellen und sich dann von Musik wecken lassen. Sehr beeindruckend!

Natürlich kann man trotzdem auch über sein Smartphone Songs oder Playlists auswählen, allerdings nicht mit ausgeschalteter Spracheingabe.

Amazon Echo Dot
Der Alexa Echo Dot kann nicht nur Musik abspielen, sondern auch andere Aufgaben übernehmen.

Es verstecken sich 7 Mikrofone in dem kleinen Gerät, so dass es einen selbst am anderen Ende der Wohnung oder bei lauter Musik noch verstehen kann. Dabei kann einem schon ein wenig unheimlich werden.

Schaltet man die Mikrofone aus, was mit einem Knopf direkt am Gerät möglich ist, kann man allerdings auch keine Musik mehr streamen. Ein dickes Minus, schließlich möchte man Alexa nicht erst bitten müssen, bevor man Musik hören darf.

Außerdem verlangt Amazon eine Registrierung, so dass die Nutzung des Geräts mit dem persönlichen Amazon Profil abgeglichen werden kann. Für Datenschützer ist das in Verbindung mit den hochsensiblen Mikrofonen im Gerät ein echter Albtraum. Google verlangt für Chromecast Audio keine Anmeldung mit dem Google-Konto. Deshalb haben wir uns am Ende für Chromecast Audio entschieden, denn auf die Totalüberwachung per Mikrofon können wir gerne verzichten.

Wer generell ungern von Google oder Amazon kaufen möchte, für den könnte Gramofon (59 Euro) eine interessante Alternative sein. Das Gerät arbeitet ganz ähnlich wie Chromecast Audio, bietet keine Spracheingabe, aber dafür Multiroom-Funktionalität. Das heißt, man kann sein ganzes Haus und alle Anlagen über Gramofon beschallen und sich ein teures Sonos-System sparen. Allerdings braucht man auch hier für jedes Zimmer ein eigenes Gerät und kann diese dann zusammen schließen und sogar die Lautstärke für jedes Zimmer individuell regeln. 

Wie hört ihr heute Musik? Schickt uns ein Foto eurer Anlage und ein paar Erläuterungen zu eurem aktuellen Setup, die besten werden wir hier vorstellen.

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