Straßenmusiker singt neben Obdachlosen, damit diese mehr Geld bekommen

Dieser Songwriter spielt für den Hut eines anderen.

Chris Leamy ist Musiker. Er hat einen Deal mit Sony, veröffentlicht bald eine EP. Und nebenbei macht er das Leben von New Yorker Obdachlosen etwas besser.

Im Video von "Now This" erzählt der Singer-Songwriter aus New York, dass er eines Nachts aus der U-Bahn kam und eine bettelnde Frau flapsig sagte: "Oh, das hier wäre deutlich einfacher, wenn ich einen von denen hätte". Dabei zeigte sie auf seinen Gitarrenkoffer.

Das war für Leamy das Schlüsselerlebnis. Am Wochenende nach dem Zusammentreffen mit der Frau, zog er durch New York, spielte seine Musik neben Obdachlosen und überlies ihnen das gesamte gesammelte Geld. 

Aus der spontanen Aktion ist mittlerweile ein großes Projekt geworden. Leamy lernte während seiner Charity-Straßenkonzerten den bettelnden Miguel kennen und die beiden freundeten sich an. Jetzt produziert der Musiker zusammen mit Sony sein erstes Musikvideo, startete eine Fundraising-Page (Der Link ist zur Zeit leider nicht verfügbar) und will Miguel damit helfen von der Straße zu kommen.

In New York gibt es zahlreiche Obdachlose, die mitten in der Stadt sichtbar sind. Da es keine sozialen Sicherungssysteme gibt, kann man auch vollkommen unverschuldet, etwa durch einen Unfall, Krankheit oder Schulden schnell auf der Straße landen. Auch auf diesen schrecklichen Misstand macht die Kampagne aufmerksam.

Vielleicht mag jemand jetzt sagen, dass sei doch nur Marketing und ein heißer Tropfen auf dem heißen Stein, aber lieber einem Obdachlosen aus der Not geholfen, als nur wegschauen.

Mehr Infos zu dem Thema findet ihr bei Facebook unter dem Hashtag: #heplaysforme

Sieh' hier eine Straßensession von Chris Leamy:

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