Studie: Ab 31 Jahren entdecken Deutsche keine neue Musik mehr

Zu viel verfügbare Musik und Arbeitsstress sind Gründe

Der Musik-Streamingdienst Deezer hat in einer Studie mit Teilnehmern aus Deutschland, Brasilien, Frankreich, Großbritannien und den USA herausgefunden, dass man ab einem gewissen Alter keine neue Musik mehr entdeckt. Die Deutschen sind laut der Untersuchung dabei noch am längsten neugierig auf Neues.

Mit 31 Jahren hört demnach "der Deutsche" auf, sich für neue Künstler und Musik zu interessieren. Als Gründe wurden diverse Zeitfresser genannt, wie die Arbeit oder die Familie, aber auch die enorme Masse an immer verfügbarer Musik, die scheinbar abschreckt.

Für die Streamingdienste ist dieser Hinweis auf einen Overload ein zweischneidiges Ergebnis: Zwar können die User ja dort auch auf bereits Bekanntes zurückgreifen, doch sie werden sich ab einem gewissen Alter nicht mehr für neuen Content interessieren.

Video: Sugababes - Overload

Am Enteckungsfreudigsten ist man laut der Studie übrigens im Alter von 27 Jahren und es gibt durchaus Unterschiede bei den teilnehmenden Ländern: In Großbritannien sind die Hörer bereits mit 24 Jahren musikalisch festgefahren, in Brasilien wird der laut Forschern "musikalische Stillstand" mit 31 Jahren erreicht.

Immerhin: Auf die Frage, ob man dies nicht ändern möchte, sagten 58 Prozent, sie wollten sich in Zukunft mehr dem Entdecken neuer Musik widmen. Wir sind dabei gerne hilfreich:

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