T-DSL wird teurer

Das fängt ja gut an. Kaum ist der Euro eingeführt, werden überall mal eben die Preise angehoben. Im Fall der Telekom muss das aber gar nicht schlecht sein. Denn ein Wettbewerb wurde aufgrund des Preisdumpings bisher verhindert.

Um bis zu 31% hebt die Telekom ab 25. Februar ihre Preise für den ultraschnellen Netzzugang - Voraussetzung für den MP3 Spaß ohne Reue.
Die monatliche Gebühr für den Internet Turbo soll zukünftig 12,99 statt 10,18 Euro betragen. In Verbindung mit den Telefontarifen 300 oder XXL 9,99 statt 7,62 Euro. Auch die einmalige Bereitstellungsgebühr für den T-DSL Zugang wird kräftig angehoben, von 51,57 Euro auf 74,95 Euro und ab 1. Januar 2003 sogar auf 99,95 Euro. Wer bereits einen T-DSL Anschluss hat, soll ab 1. Mai mehr zahlen müssen. Die Kunden werden ein Schreiben erhalten, auf dem die neuen Gebühren entweder abgesegnet werden können oder eine Kündigung erfolgen kann.

Die wird allerdings wohl kaum jemand ernsthaft erwägen, denn nach wie vor ist die Konkurrenz auf dem Gebiet DSL rar gesät. Deshalb begrüßte die Regulierungsbehörde den Schritt der Telekom. Nur so könne mittelfristig Wettbewerb und Angebotsvielfalt entstehen, was dann auch wieder Preissenkungen zur Folge habe. Andere DSL Anbieter, wie die zahlreichen regionalen Telekommunikationsanbieter (City Carrier), hatten den Schleuderpreisen der Telekom bisher nichts entgegenzusetzen und blieben deshalb auf ihren Zugängen sitzen. Die Kritik der Regulierungsbehörde folgte auf dem Fuß, es könne gar nicht sein, dass der ehemalige Monopolist Telekom bei der aktuellen Preisstruktur mit seinem T-DSL Zugang Geld verdiene und das sei auf Dauer ungesund für den Markt. (ur)

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