Teenage Engineering stellt "OP-1"-Nachfolger vor

Eine Legende kehrt zurück

Durch eine Hauptrolle in einem Musikvideo erlangte der "OP-1" seinerzeit weltweite Bekanntkeit. Nun stehen Releasedatum, Preis und Funktionsumfang des Nachfolgers fest. Seht euch hier den neuen "OP-Z" genauer an. 

Video: Swedish House Mafia - One (Your Name)

Ein Synthesizer der weltweite Bekanntheit erlangt, ohne im Entferntesten mit den prominenten Modellen von Moog, Korg oder Roland verwandt zu sein? Das gelang dem "OP-1" von Teenage Engineering mit seinem Auftritt im Musikvideo zu "One" der Swedish House Mafia im Jahr 2010. Zwar wurde das Instrument für die tatsächliche Produktion des Songs gar nicht ernst benutzt, die Hauptrolle im Video unterstreicht aber bestens den Statussymbol-Charakter des "Operator 1".

Die Kombination aus 80er-Nostalgie-Look, Spielzeug-Charme, überraschend hohem Funktionsumfang und noch überraschend höherem Preispunkt (949€), machten den "OP-1" zu Synth, der bis heute einen ganz besonderen Platz im Herzen vieler Produzenten und Hardware-Liebhaber hat. 

Bereits 2016 kündigte Teenage Engineering bei der "NAMM-Show" den offiziellen Nachfolger "OP-Z" an. Nun steht auch endlich ein Releasedatum fest: ab Mitte Oktober 2018 soll der neue Pocket-Synth bei den Händlern verfügbar sein. 

Optisch darf sich der "OP-Z" dieses Mal wesentlich mehr am Zahn der Zeit orientieren. (Credit: Teenage Engineering)

Der neue "OP-Z" ist nur noch halb so groß wie sein Vorgänger, spart aber auch beim Preis gewaltig ein. Der Preispunkt für den US-Start beläuft sich aktuell auf 599$. Erwarungsgemäß bringt das neue Modell auch eine visuelle Komponente mit sich und lässt sich problemlos mit Handy oder Tablet verbinden. Genauere Informationen zum neuen Funktionsumfang liefert die Preview auf der Teenage Engineering Homepage.

Eine erste Hands-On-Preview gibt es bereits seit längerem auf Youtube zu sehen. Laut Videobeschreibung wurden hierfür lediglich die integrierten Sounds und Effekte verwendet und es fand keine nachträgliche Bearbeitung statt.

Video: Teenage Engineering OP-Z - Deep House Demo

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Studio (Bild: Unsplash / Tom Pottiger)

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