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Tonspion: Unsere Entdeckungen aus dem Netz #42

Was gibt's Neues auf Soundcloud, Youtube und Co.?

Neben den großen Releases veröffentlichen unzählige Musiker und Musikerinnen ihre Musik tagtäglich im Netz. Wir haben sie uns angehört und präsentieren euch die besten Neuentdeckungen in einer Playlist. Die Sparte reicht diesmal von Folk über Indie Rock bis zu Shoegaze. 

1. High Tropics – Wait For You (Indie Rock)

High Tropics überzeugen in ihrem Song „Wait For You“ mit Lo-Fi Indie-Rock, melodischen Arrangemants und dem Charme von Sänger Joshua Stewarts Stimme. Wir mussten nicht lang überlegen um festzustellen, dass das die Nummer 1 wird.  

2. Flora Cash – 18 Dollars (Indie Pop)

Das Skandi-Duo ist mit ihrer Single schon in zehn Ländern durchgestartet, jetzt erreichen sie auch Deutschland mit ihrem Song. In „18 Dollars“ singen die die Schweden Shpresa und Cole über eine Beziehung, die in die Brüche geht. Große Verwirrung also, der Song im Gegensatz ist klar und catchy. Wir finden‘s top.

3. Daria Black – Mind Heart Body (Shoegaze/Dream Pop)

Daria Black sucht nach Perfektion. Jahrelang hat sie an Ihrem Gesang und ihren Songs gefeilt und veröffentlichte mit ihrem neuen Song nun ein hörenswertes Ergebnis. In „Mind Heart Body“ schafft die Amerikanerin mit ihrer außergewöhnlichen Stimme eine einzigartige Klangwelt. Die harte Arbeit hat sich gelohnt. 

4. Fool Child – Dance On Your Own (Indie Rock/Indie Pop)

Die Jungs und Mädels von Fool Child bringen uns dreamy Coastal Folk aus Melbourne mit. Bei „Dance On Your Own“ kriegt man ein bisschen Gänsehaut, wenn man weiß worüber Matty Green und Scott Harrison singen: um die Begegnungen und Beziehungen, die das Leben auf Reisen so mit sich bringen. Süß und schnulzig denkt man im ersten Moment, aber Fool Child machen alles andere als eine ruhige Ballade daraus.

5. Are You Having Fun Yet – Turbo (Shoegaze/Dream Pop)

Die Band, die sich kurz AYHFY nennen, bereichert uns mit angenehm norwegischen Shoegaze. Nachdem sie in ihrer Heimat gute Resonanz erhielten, wagen sie sich jetzt auch in internationale Gewässer. Wir können uns Norwegen nur anschließen und finden die Kombi aus 80er-New Wave und Indie à la 00er Jahre mit „unruly guitars“ erfrischend gut.

6. L I P S – Apartment (Indie Pop)

L I P S kombinieren Synthesizer mit energische Gitarrenriffs und scharfen Rhythmen, was wie eine einmalige Mischung aus Indie, New Wave und Dream Pop klingt. Oder in ihren eignen Worten: „Fuzzy poppy dreamy indie: Simple, sad and selective song writing“.

7. Beachwood Coyotes – I Am Just A Stand In (Indie Rock)

Ein weiteres Mal supporten wir die Beachwood Coyotes aus Los Angeles. Schlicht und einfach, weil der Chorus in ihrem Song einen mitreißt und die Gitarre uns umhaut. „I Am Just A Stand In“ war wohl mal wieder einer dieser Songs, die einfach aus Leadsänger Jason Nott heraussprudelten.

8. Marti West – Paint (Folk)

Ist das Bon Iver? Meint man zumindest. Wer hier aber eigentlich singt ist Marti West aus Großbritannien. Mit seinem Album „Istanbul“ spielte der Musiker schon eine Reihe Konzerte im Süden Englands. 2017 verlässt er England und wagt einen Neuanfang in Schweden, wo die nordische Landschaft und die minimalistische Ästhetik des skandinavischen Lifestyles Einfluss auf seine Musik haben. 

9. Golan feat. Island Chain – Rocket Love (Electro Pop)

Das Dreiergespann Golan aus der rumänischen Hauptstadt hat sich mit Island Chain zusammengetan und ein kleines neues Meistwerk entworfen. „Rocket Love“ ist simple, deep und catchy. Einen eingängigen Rhythmus, eine schöne Stimme und ein bisschen Meeresrauschen – fertig ist der feine  Ohrwurm, bei dem man einfach Mitwippen muss. 

10. WYRES – Water (Indie Rock)

Wasser hat bei WYRES zwei Bedeutungen. Während der Song die meiste Zeit von einem Pfad ins Dunkle spricht, spürt man zwischendrin einen Funken Hoffnung. Das Duo bestehend aus Multiinsrumentalist Fredrik Forell und Singer-Songwirter Arvid Jonsson kommt aus Stockholm und singt zu schönem Electro Pop über traurige Themen wie Hoffnungslosigkeit, Trauer und die alltäglichen Probleme. 

11. Werwe – Different Tune (Alternative)

Der aus Philadelphia stammende Singer-Sonwriter Steven Martinho macht kunstvollen Pop, der schlicht und einfach Spaß macht. Simpel und gut, finden wir. 

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