TONSPION TIPP

Tonspion: Unsere Entdeckungen aus dem Netz #51

Was gibt's Neues auf Soundcloud, Youtube und Co.?

Neben den großen Releases veröffentlichen unzählige Musiker und Musikerinnen ihre Musik tagtäglich im Netz. Wir haben sie uns angehört und präsentieren Euch die besten Neuentdeckungen in einer Playlist. Die Sparte reicht diesmal von Dreampop über Lo-Fi bis hin zu Punktronica!

Ihr wollt auch in unsere Neuentdeckungsliste? Dann schickt uns doch bitte Eure Musik über Submithub! Und hier wird erklärt wie das geht.

Nonn – Home (Post-Punk)

Cooler Mix aus Post-Punk und Coldwave: Nonn aus Schweden bringen uns die Kühle und Leichtigkeit der Achtzigerjahre mit diesem ziemlich catchy Song voller dronigen Synths und minimalen Drum-Machines mit. Irgendwo zwischen The KVB, DIIV und The Soft Moon.

박혜진 park hye jin - I DON'T CARE (House)

Nachdem K-Pop in den letzten Jahren die Welt erobert hat, folgt jetzt K-House. Dass der asiatische Raum - und scheinbar insbesondere Korea - eine interessante elektronsiche Szene zu bieten hat, sollte nicht erst seit Yaeji und Peggy Gou bekannt sein. Das nächste Beispiel dafür nennt sich park hye jin und liefert mit "I DON'T CARE" einen Clubhit, dessen Vocals sich erfrischend gegen die herkömmlichen House-Konventionen stellen.  

Annika Grace - The Chase (Electro-Pop)

Wir kämpfen täglich um Aufmerksamkeit, Zuneigung und den kurzen Kick - ob auf Social Media oder im echten Leben. Die wirklichen Gefühle bleiben dabei oftmals auf der Strecke. Diesen Zeitgeist fängt Annika Grace mit "The Chase" perfekt ein und liefert einen Song, der zwar musikalisch kraftvoll, inhaltlich aber beinahe resignierend klingt. Und genau deshalb eine ganz eigene Atmosphäre erzeugt. 

Stalking Like Candy – Vampire Six Shot (Punktronika)

Zwischen Art Brut und LCD Soundsystem ist der lässige "Punktronic" dieser australischen Formation angesiedelt: Ein wenig leuchtet auch der Wahnsinn von Sigue Sigue Sputnik oder EMF aus dem Song "Vampire Six Shot", doch wenn der britpoplastige Refrain ertönt, ist auch jede Menge Harmonie drin – Art-Rock eben.

Sunbather – Adventure (Dreampop)

Power-Pop und Shoegaze vereinen sich in "Adventure" zu einem abenteuerlich schönen Song: Sunbather aus den USA klingt ein bisschen so als würden DIIV, The Smiths und The Depreciation Guild zusammen ein Strandpicknick veranstalten und dabei diesen kleinen Ohrwurm komponieren.

Vanja & Rui – Paradis (Lo-Fi)

Vanja d’Alcantara und Rui Salgado aus Brüssel machen hübschen Lo-Fi-Pop mit charmantem französischem oder auch englischem Gesang und harmonischem Boy-meets-Girl-Gesang. Der Song "Paradis" hat eine catchy Upbeat-Melodie und ist eine Mischung aus funky und jazzy Elementen.

Dark Tape – Passing By (Indierock)

Eine wunderschöne Melodie, die sich in Herz und Hirn schraubt und sanfte Erinnerungen an Dreampop und Post-Punk zugleich: Das sind Dark Tape aus den USA, deren Debüt-EP Anfang 2019 veröffentlicht wird.

OK Button – Flesh & Blood (Indiepop)

Zarter Gesang über einer leicht bedrohlichen Melodie: Der Song „Flesh & Blood“ der US-Indiepop-Band OK Button behandelt ein schweres Thema – Depressionen. Das Lied ist in seiner Eindringlichkeit und Emotionalität absolut ergreifend, was zum großen Teil auch an Sängerin Amber Wilson liegt, die bereits Vocals für Bombay Bicycle Club und Morcheeba beisteuerte.

Lauren Ruth Ward – Valhalla (Singer-Songwriter)

Mit starker Stimme und starker Botschaft singt sich die US-Amerikanerin Lauren Ruth Ward geradezu frei und erreicht so ihr persönliches "Valhalla": Zu dem Song sagt sie selbst:  "I tried hard and often felt like I was failing at "being a woman". I hurt myself and others in this personal battle. Reflecting back at the decisions I had to make, I can remember the pain but I don't feel the loss. I'm now able to see I made the right choices. I have arrived to my Valhalla".

Lone Wild – Stranger Ways (Indiepop)

Eine Stimme, die ein wenig an Grace Jones erinnert und ein Sound, der zwischen Eighties und Indierock pendelt: Das ist Lone Wild aus Oklahoma. Mit treibendem Drum und schimmerndem Synthie entfalten sie hier einen druckvollen Track und packen in ihn noch ein paar Anspielungen im Text an Achtzigerjahre-Helden dazu – Should I Stay Or Should I Go? Bleiben natürlich!

Supercaan – The Bull (Indiepop)

Getragene und gediegene Melancholie, die jedoch von einem ziemlich hübschen Chorus durchgewirbelt wird. Supercaan aus Birmingham wandeln auf den Pfaden von The National oder Interpol, haben aber einen ziemlich eigenen Sound, der aufhorchen lässt. Für März 2019 ist ihr Debüt angekündigt.

Moulin Bleu – Make Up Your Mind (Indiepop)

Die Band wurde an einem Filmset gegründet als Sängerin Isabella Bazler die Hauptrolle in "The Anomalyst" spielte: Ihre Talente scheinen vielfältig, denn auch als Musikerin überzeugt sie und zusammen mit Bassist Michael Morris macht sie unter dem Namen Moulin Bleu mysteriösen und dunklen Indie-Pop, der eine eigenwillige Mischung aus dem Sehnsüchtigen der Cranberries und dem Coolen von Elastica darstellt.

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