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Tonspion: Unsere Entdeckungen aus dem Netz #52

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Neben den großen Releases veröffentlichen unzählige Musiker und Musikerinnen ihre Musik tagtäglich im Netz. Wir haben sie uns angehört und präsentieren Euch die besten Neuentdeckungen in einer Playlist. Die Sparte reicht diesmal von Synthpop über Electro-Folk hin zu Alternative.

Ihr wollt auch in unsere Neuentdeckungsliste? Dann schickt uns doch bitte Eure Musik über Submithub! Und hier wird erklärt wie das geht.

Airhockey- You Don’t Mind (Dreampop)

Wie eine leichte und luftige Sommerbrise schwebt dieser Track der amerikanischen Band mit dem passenden Namen Airhockey heran: Für Fans von DIIV, Beach Fossils oder Wild Nothing ein absoluter Traum und auch alle anderen werden von den zuckersüßen Melodiebögen überzeugt sein.

Bestman – 143 (Synthpop)

Bester Synthpop aus den USA: Ein glitzernder Song, der wunderbar in die Eighties-Serie "Glow" passen würde und mit hymnischer Hookline verzückt. Für Fans von M83, Mitch Murder und MGMT.

Frith – Pinocchio (Indiepop)

Ungelogen: In diesem Lied kommt eine Trompete vor und es klingt dennoch gut. Vielleicht liegt es daran, dass dieses zum Nerven neigende Instrument von Stewart Cole (The White Stripes, Foster The People) gespielt wird oder aber daran, dass es in das schöne Indiepop-Gerüst der US-Band Frith einfach wunderbar eingebaut ist.

Emma Elisabeth – What A Waste (Alternative)

Die schwedische Sängerin Emma Elisabeth lebt in Berlin und macht charmant-kratzigen Indierock auf den Spuren von Angel Olsen oder Patti Smith: Ein bisschen Lou Reed oder Stevie Nicks leben ebenfalls in dem grollenden Lo-Fi-Song "What A Waste", den Elisabeth zusammen mit Nick McCarthy (Franz Ferdinand) schrieb und die Drums spielt  Earl Harvin (AIR, Tindersticks) ein.

Fanclub – Swear (Dreampop)

Aus Texas kommt diese bezaubernde Twee-Dreampopband, deren Fanclub 2019 bestimmt weiter anwachsen wird: Ihre Debüt-EP "All The Same“" steckt voller funkelnder synthiegetriebenen Indieperlen mit charmantem Gesang sowie Retro-Approach. Die EP gibt’s passenderweise auch auf Kassette.

Tesha – Wonder (Electro-Folk)

Ein Echo von Kate Bush, Grimes und Fever Ray geistert durch den minimalistischen Electro-fFolk-Song "Wonder" der US-Künstlerin Tesha. Das tieftraurige und dennoch tröstende dieses Tracks durch die Verarbeitung des Todes ihrer beiden Eltern steckt dem Hörer nachhaltig in den Knochen. Intensiv und intim.

Yes Kid – Alright (Singer Songwriter)

Mit einer Zartheit und Zerbrechlichkeit einer Stina Nordenstam und der Dringlichkeit einer Björk bezaubert Yes Kid aus Los Angeles. Und um diese Metropole geht es auch in dem Song "Alright", der sich mit der Angst und der Frustration beschäftigt, die einem die vermeintliche "Stadt der Engel" einflößen kann.

Sambassadeur – Foot Of Afrikka (Indiepop)

Charmanter Indiepop aus Schweden: "Foot Of Afrikka" erinnert zwar in den ersten Tönen tatsächlich ein wenig an Totos "Africa"-Megahit, aber die Einflüsse von Bands wie Belle & Sebastian, Camera Obscura oder The Pains Of Being Pure At Heart dominieren diesen catchy und breezy Dreampop-Track dann doch.

Death Hags – Electrochemical Communication (Electropop) 

Ziemlich coole electropoppige Meditation von Musikerin Lola Jean aka Death Hags aus Los Angeles: Zwischen französischen und englischen Lyrics pendelnd, baut sich eine minimale Melodie auf, die ein wenig an Broadcast, Björk oder Stereolab erinnert.

Wy – Pavements (Alternative)

Wy aus Schweden machen energetischen noisigen Indierock irgendwo zwischen Goat Girl und Warpaint: Frech und schwungvoll schrammelt sich dabei der Song "Pavements" in unser Ohr, während die Lyrics jede Menge Stoff zum Nachdenken liefern: "My depression is a weapon".

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