Trailer: Kurt Cobain Dokufilm "Montage of Heck"

Dokumentation über das kurze Leben einer Rocklegende

Kurt Cobain gilt als Mysterium. Sein brutaler Selbstmord im Jahr 1994 versetzte die Musikwelt in eine Schockstarre. Eine US-Dokumentation will nun die Geschichte des Menschen Kurt Cobain anhand von Interviews mit Verwandten, Freunden und Kollegen erzählen. 

Man wird nie erfahren, was in Kurt Cobain vorging als er am 5. April 1994 im Alter von 27 eine Flinte in die Hand nahm und sich in den Kopf schoss. Er hatte gerade eine Familie gegründet, war auf dem Höhepunkt seines Ruhms und verdiente Unmengen von Geld. Gleichzeitig war er heroinabhängig und schwer depressiv. 

Das einzige, was er der Nachwelt hinterließ, waren die Songzeilen "It's better to burn out, than to fade away" aus Neil Youngs Klassiker "My My Hey Hey (Out Of The Blue)". Der Song beginnt mit der Textzeile "Rock'n'Roll will never die". Doch vielleicht starb an diesem Tag auch der Rock'n'Roll. Nirvana waren die Band, die alternative Rockmusik in den 90er Jahren salonfähig machte und Unmengen von Bands folgten im Windschatten des großen Erfolgs von Nirvana. Es war bis heute das letzte Mal, dass Rock jenseits der etablierten Bands so hohe Wellen schlug und eine ganze Generation prägte.

"Montage Of Heck", der Titel eines Mixtapes von Kurt Cobain ist auch der Titel der Dokumentation, die nun im US-Fernsehen gezeigt wird. Es zeichnet das kurze Leben des Musikers aus Seattle nach und montiert zahlreiche O-Töne mit Interviews von Menschen, die ihn gut kannten und schon zu Lebzeiten wussten, dass der labile Cobain hochgradig gefährdet war. 

Der Trailer ist jetzt online zu sehen, der Film kommt ab 9. April 2015 für kurze Zeit in ausgewählte Kinos.

Der Filmtitel (deutsch: Montage des Teufels) stammt von einem Mixtape, das Cobain 1988 aus Radioschnipseln, Demos und eigenen Aufnahmen auf Kassette produziert hatte. 

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