TV & Stream: ARTE präsentiert großen Hip-Hop-Schwerpunkt 2019

Konzerte, Webserien, Dokumentationen u.v.a.

Rap-Geschichtsstunde, Eminem-Konzert oder Ghetto-Drama: Ab April 2019 steht bei ARTE eine ganze Reihe verschiedener Formate zum Thema Hip-Hop und Rap zur Verfügung. Wir haben die Programmübersicht und Streams für euch gesammelt. 

(Credit: Jan Střecha / Unsplash)

"MCing, DJing, Breakdance und Graffiti." - es gab Zeiten in denen wäre auf die Frage "Was ist Hip-Hop?" wohl keine andere Antwort erlaubt gewesen. Zwar kämpft wohl kaum eine andere (Sub-)Kultur so sehr mit ihrem Verhältnis zu den eigenen Wurzeln wie es der heutige - im Mainstream und an Chartspitzen angekommene Rap tut, dennoch wir der Hip-Hop-Kultur als solche immer wieder Tribut gezollt. Und das glücklicherweise nicht nur von verbitterten Trueschoolern auf Facebook, die ihren persönlichen Kampf gegen Autotune und die Capital Bras des Landes führen. 

Der April 2019 steht bei ARTE ganz unter dem Hip-Hop-Stern. Über 15 Konzerte, 5 Webserien, Dokumentationen, Spielfilme und Playlisten beleuchten die Entstehung und Entwicklung der heutzutage wichtigsten und einflussreichsten Jugendkultur. Zu den absoluten Highlights dürften neben den Konzerten von NERD, Tyler The Creator und Little Simz wohl die Dokumentation zur legendären "Up In The Smoke Tour" und die Webserie "Bboys: Die Geschichte des Breakdance".

Die meisten Programmpunkte werden im TV ausgestrahlt, sind anschließend aber für mehrere Wochen oder Monate in der ARTE-Mediathek abrufbar. Hier findet ihr das komplette Programm in der Übersicht:

Webserien

Die Pariser Hip-Hop Uni (2019)

Eine echte kulturelle Revolution ereignete sich in den 90er Jahren an der Universität Paris 8 Saint- Denis, als einige Dozenten, fasziniert von der Hip- Hop Kultur, einer Gruppe aus der Szene die Pforte öffnete und als Lehrbeauftragte einsetzte. Unsere Serie folgt den Spuren der Protagonisten dieses weitgehend unbekannten Traums der Hip-Hop Bewegung.

10 Teile - Stream

H.I.P. H.O.P. - Die wahre Geschichte (2019)

1984 ging mit H.I.P. H.O.P die weltweit erste TV- Show über Hip-Hop in Frankreich auf Sendung. 15 Minuten am Sonntag nachmittag, in der eine ganze Generation junger Franzosen erfährt, wie gebreakt und gesmurft wird. Moderiert wurde H.I.P. H.O.P von Sydney, dem ersten Schwarzen im französischen Fernsehen.

10 Teile - Stream

Asphaltgefühl (2019)

„Asphaltgefühl“ erzählt, wie der französische Rap zum Stimmrohr der Jugendlichen aus den Vorstadtghettos wurde.

10 Teile - Stream

French Game: Die Geschichte des französischen Raps von 1991 bis heute (2019)

„French Game“ erzählt anhand einer Playliste von 12 emblematischen französischen Rap-Songs, die zwischen 1991 und heute entstanden, die Geschichte dieser besonderen musikalischen Stilrichtung.

11 Teile - Stream

Bboys: Die Geschichte des Breakdance (2014)

Die Doku begleitet einige der berühmtesten Menschen innerhalb der Breakdance-Szene, befragt sie zu den Schlüsselmomenten ihrer Karriere und der Entwicklung der Kultur. 

8 Teile - Stream


Konzerte

Little Simz - Berlin 2019

Die Britin mit nigerianischen Wurzeln zählt zurzeit
zu den stärksten und produktivsten jungen Hip-Hop-Stimmen. Sie spielt weltweit ausverkaufte Shows und arbeitet mit Künstlern wie den Gorillaz und Ab Soul zusammen. Jetzt erschien ihr aktuelles Album „GREY Area“ mit radikal ehrlichen Lyrics und einem genreübergreifenden Sound zwischen Soul, Funk und Hip-Hop.

Verfügbar bis 18.06.2019
60 Min. 

De La Soul - Paris 2016

In der Diskografie von De la Soul findet man eine stolze Anzahl von Hits, darunter „Me, myself and I" und „Say no go". Diese Riesenerfolge hielten die Band jedoch nicht davon ab, nach der Release 2004 von "The Grind Date" fast zehn Jahre zu pausieren. 2016 feierte das Old-School-Rap-Trio Comeback – und hat kein bisschen von seiner Coolness und seiner Aura eingebüßt.

Verfügbar bis 30.04.2019
64 Min. 

N.E.R.D - Paris Summer Jam 2018

Pharrell Williams gehört zweifellos zu den wichtigsten Künstlern des 21. Jahrhunderts. Im August 2018, acht Jahre nach dem letzten Auftritt seiner Band N.E.R.D in Europa, besuchte er mit ihr endlich wieder den alten Kontinent: Auf dem Paris Summer Jam in der Paris La Défense Arena präsentierten sie ihr fünftes Album "No_One Ever Really Dies", das Ende 2017 erschien.

Verfügbar bis 08.10.2019 (TV-Ausstrahlung: Freitag, 12. April / 23:10)
57 Min. 

HIP-HOP NACHT: Dans le Club

Zwei Stunden lang nur das Beste aus „Dans le Club“! Ein Konzertabend in einer einzigartigen Location – einem alten Kohlebahnhof am Pariser Stadtrand – mit Künstlern aus dem gesamten Spektrum des modernen französischen Rap: Jok’air, 13 Block, Dinos und noch viele mehr.

Verfügbar bis 10.07.2019 (TV-Ausstrahlung: Samstag, 13. April / 00:55)
122 Min.

Weitere Konzerte:

Snoop Dogg, Eminem, Dr. Dre, Ice Cube - The Up In Smoke Tour (2001 / 120 Min.)

Ausstrahlung: Donnerstag, 18. April / 00:15) | Online ab 12. April (45 Tage)

Tyler, The Creator - Splash 2018 (2018 / 56 Min.)

Ausstrahlung: 18. April / 02:20 | Online ab 17. April (3 Monate)


Spielfilme & Dokumentationen

BOYZ’N THE HOOD - Jungs im Viertel (John Singleton  / 1991)

Für alle Hip-Hop Fans alter Stunde gibt es einen Meilenstein der Popgeschichte wiederzuentdecken: John Singletons Ghetto-Drama “Boyz'n the
Hood – Jungs im Viertel“, in dem Ice Cube sein Leinwanddebüt gab.

Ausstrahlung: Donnerstag, 18. April / 22.30 
107 Min.

Rize (David LaChapelle / 2005)

Der erste Langfilm von Fotografie-Star David LaChapelle „Rize - Unshält nichts auf!“. In der schwindelerregenden Tanz-Dokumentation porträtiert er die „Krumping“- Community im Los Angeles der 90er Jahre, die einen kreativen Gegenentwurf zu ihrer brutalen Umwelt bot.

Ausstrahlung: Freitag, 12. April / 21:45 | Online bis 24. April 2019
84 Min. 


Viele weitere Konzerte folgen in den kommenden Wochen. Zusätzlich findet ihr direkt bei ARTE eine ganze Reihe weiterer Formate rund um die Themen Hip-Hop und Rap. Besonders die "5 Minutes"-Reihe widmet sich dabei verstärkt dem Graffiti-Thema. Und wer trotz des breiten Angebots doch am liebsten bei der Musik bleibt, kann sich von unserer Playlist davon überzeugen lassen, dass es auch heutzutage noch guten Rap gibt:

Eminem

Eminem wurde am 17. Oktober 1972 in St. Joseph, Missouri als Marshall Bruce Mathers III geboren. Seinen Durchbruch als Rapper hatte er - gefördert von Dr. Dre - 1999 mit "The Slim Shady LP", gefolgt von "The Marshall Mathers LP" im Jahr 2000.

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