TV Tipp: HipHop-Film "Leiden schafft" heute auf Einsfestival

Dokumentation über einige Aktivisten der deutschen Rapszene

Mirza Odabasis Dokumentarfilm über Hip-Hop in Deutschland "Leiden schafft" läuft heute im Kulturkanal Einsfestival. Von der Kreuzberger Legende Killa Hakan bis hin zur Münchner Rapperin Ebow teilen viele Talente ihre Erfahrungen in der deutschen Rapszene.

 

'Gefangen im Klischee, der Sprachschlüssel öffnet die Tür', rappt der Musiker Chefket, während der Blick des Filmemachers durch Berlins Straßen wandert. Für Odabasis sozialkritische Beleuchtung dieser so vielfältigen Subkultur in Deutschland tanzt der Wuppertaler Choreograph Flockey, berichtet der Mitbegründer der Flying Steps, Amigo, davon, wie ihm ein amerikanischer Soldat im Berlin der 90er die Breakdance-Moves beibrachte - und schildert Hip-Hop Aktivist Spaiche den Verlust seines Freundes, des türkischstämmigen Rappers Maxim, der im Jahr 2003 auf offener Straße von einem Rentner erstochen wurde.

 

'Was ist das überhaupt: Türke sein, Deutscher sein? Berliner sein, Kreuzberger sein?', fasst Diversity Coach Saiid Ismati zusammen. 'Keiner hat dir ein Werkzeug gegeben, damit umzugehen. 'Mit einem Beat und einer Stimme lässt sich dieses Werkzeug aber bauen!

Der Film läuft heute am 13. April 2016 um 21 Uhr auf Einsfestival und wird am 16.4. und 18.4. wiederholt.

 

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