U2 und Pharrell gehen bei Oscars leer aus

Disney-Song "Let It Go" als bester Filmsong ausgezeichnet

Der Song "Let It Go" aus dem Disney-Animationsfilm "Frozen" hat den Oscar für den besten Song in einem Film 2014 gewonnen. Damit gehen die großen Favoriten Pharrell Williams und U2 leer aus. Dafür hat 30 Seconds To Mars-Frontmann Jared Leto einen Oscar gewonnen, allerdings nicht für seine Musik.

Wie jedes Jahr performten alle Nominierten ihre Songs bei der Oscar-Verleihung live. U2 spielten ihren Song "Ordinary Love" aus dem Film "Mandela: Long Walk To Freedom" unplugged und vertrauten ganz auf die stimmlichen Qualitäten ihres Frontmanns Bono. Ebenso Karen O, die nur in Begleitung von Ezra Koenig (Vampire Weekend) ihren "Moon Song" darbot. Pharrell Williams bezog in seiner Performance das hochkarätige Publikum mit ein und brachte selbst Stars wie Meryl Streep oder Oscar-Preisträgerin Lupita Nyong'o ("12 Years A Slave") zum ausgelassenen Hüftwackeln.

Pharrell Williams - Happy (live bei den Oscar Awards 2014)

Doch es half nichts, denn am Ende räumte die Musicalsängerin Idina Menzel für den Song "Let It Go" von Robert Lopez aus dem ebenfalls mit einem Oscar ausgezeichneten Animationsfilm "Frozen" den Preis für den besten Song ab.

Idina Menzel - "Let It Go" (aus "Frozen")

Im Vorfeld gab es einen peinlichen Skandal um die Nominierung des Songs "Alone Yet Not Alone" von Bruce Broughton. Der Komponist hatte erfolgreich Einfluss auf die Nominierung seines eher mittelmäßigen Songs genommen und war anschließend wieder von der Liste gestrichen worden.

Für den besten Soundtrack wurde Filmkomponist Steven Price für "Gravitiy" ausgezeichnet. Auch beim besten Dokumentarfilm stand die Musik im Vordergrund: gewonnen hat in dieser Kategorie "20 Feet From Stardom", eine Hommage auf die unbekannten Backgroundsängerinnen hinter den großen Stars.

Jared Leto, nebenberuflich Frontmann von 30 Seconds To Mars, gewann für seine Rolle als AIDS-kranker Transexueller in "Dallas Buyers Club" einen Oscar für die beste Nebenrolle. Er widmete seinen Preis "den 36 Millionen Menschen, die den Kampf gegen AIDS verloren haben und denjenigen, denen Ungerechtigkeit widerfährt, weil sie sind wer sie sind und lieben, wen sie lieben".

Pink sang bei der Awardzeremonie zum 75-jährigen Jubliäum des "Zauberer von Oz" den Titelsong "Somewhere Over The Rainbow" in ihrer eigenen Version.

(Bild: oscar.go.com)

Oscars: Die besten Filmsongs aller Zeiten (Videos)

Teile diesen Beitrag und like TONSPION, um keine wichtigen Musik News, Video-Premieren, exklusiven Streams oder kostenlose MP3 Downloads zu verpassen:

amazon music unlimited

TONSPION UPDATE

Hol dir den wöchentlichen Tonspion Update und gewinne attraktive Preise und erhalte exklusive Downloads:

* erforderlich

Ähnliche News

Von Kanye West bis Drake: Fünf ungewöhnliche Releasekonzepte 

Von Kanye West bis Drake: Fünf ungewöhnliche Releasekonzepte 

Alles, bloß nicht normal: Wie Popstars das Album neu denken 
Seit dem Siegeszug der Streamingdienste prophezeien nicht wenige Musikfans dem klasi-schen Album einen baldigen Tod. Dabei ist die Entwicklung weg vom starren LP-Release nur konsequent, waren Releasekonzepte doch immer an die technischen Möglichkeiten ihrer Zeit gekoppelt. Wir stellen Euch fünf Künstler vor, die die Veröffentlichung ihrer Musik neu denken.
Pharrell x Chanel (Adidas / Chanel PR)

Pharrell x Chanel: "Der exklusivste Sneaker der Welt"

Pharrell Williams feat. Karl Lagerfeld
Für ihre neueste Zusammenarbeit haben Adidas und Pharrell niemand geringeren als Karl Lagerfeld und Chanel für sich gewinnen können. Das Endprodukt wird bereits nach kürzester Zeit zu astronomischen Preisen gehandelt. 
N.E.R.D. (Pressefoto)

Comeback: N.E.R.D. deuten neues Album an

No_One Ever Really Dies
Pharrell Williams mag zwar auf Solo-Wegen kommerziell wesentlich erfolgreicher sein, für die Hip-Hop Fans gehört er jedoch besonders seit N.E.R.D. zu den besten Produzenten aller Zeiten. Nun streut die Band mysteriöse Hinweise auf ein mögliches Comeback und präsentiert kurz darauf die erste Single.