Urheberrecht im digitalen Alltag

Informationsportal iRights.info gelauncht

Was darf man eigentlich noch kopieren und was nicht? Fragen wie diese beantwortet ab sofort das Onlineportal iRights und klärt über den rechtmäßigen Umgang mit digitalen Medien auf.

Woran in der Theorie mittlerweile so mancher Jurist scheitert, wird dem Verbraucher an Kenntnis in der Praxis abverlangt. ?Raubkopierer sind Verbrecher? heißt es auf Plakaten und in Kinospots. Und wie schaut´s aus mit Privatkopierern? Gibt es überhaupt noch ein Recht auf Privatkopie? Welche Rolle spielt dabei die Unterscheidung in analog und digital? Für die Praxis ergeben sich daraus Fragen wie diese: darf ich mir die DVD aus der Videothek kopieren? Und welche Fotos darf ich auf meiner Website veröffentlichen?

Jeder ? ob Künstler, Verleger oder Plattenkäufer ? kommt direkt oder indirekt mit dem Urheberrecht in Berührung. Genau hier, bei der praktischen Auslegung von Recht, setzt iRights an. Dabei betrachtet das neue Informationsangebot das Urheberrecht sozusagen von seiner positiven Seite: auf iRights wird vor allen Dingen wert darauf gelegt, zu betonen, was rechtlich erlaubt ist, anstatt stets hervorzuheben, was verboten ist. Schließlich bringt die Digitalisierung des Alltags auch viele Vorteile mit sich - und nicht nur Vorschriften.

Als Informationsquelle zu den alltäglichen Rechtsfragen des Urheberrechts werden die juristischen Hintergründe zwar erörtert, doch der Schwerpunkt bei iRights liegt auf konkreten Hinweisen für die Praxis. Ergänzt wird das Angebot durch ein Forum, das den direkten Austausch zu Fragen rund um das digitale Urheberrecht ermöglicht.

iRights.info ist frisch ans Netz gegangen und wurde von mikro e.V., dem Verein zur Pflege von Medienkulturen, initiiert. Unterstützt wird das Portal vom Bundesministerium für Verbraucherschutz. (js)

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