VBT startet zum letzten Mal

Zum Abschluss darf noch einmal jeder teilnehmen

Das VBT hat nicht nur etablierte Deutschrap-Künstler hervorgebracht, sondern auch eine ganze Generation für Battlerap begeistern können. 2018 geht das Turnier in die letzte Runde.

Wer es richtig gemacht hat, den kennt man noch heute. Ob Weekend, Lance Butters, 3Plusss oder Pimf - sie alle haben sich ihre Sporen zuerst im VBT verdient. 2007 organisierte die Artist-Plattform rappers.in das VIdeobattleturnier zum ersten Mal und rief einen Hype aus, der bis heute Kreise in die Deutschrapszene zieht. Sieger des Turniers spielten splash!-Eröffnungsslots oder erreichten Platz 1 in den Albumcharts, Skandale sorgten für die zwischenzeitliche Löschung des gesamten YouTube-Kanals und mit dem JBB erhielt das VBT später sogar seinen persönlichen, bösen Zwillingsbruder. Nach zwei eher klickschwachen Sondereditionen geht das Turnier in diesem Jahr zum letzten Mal mit einer regulären Version an den Start.

An wem das Konzept völlig vorbeigegangen sein sollte: Beim VBT treten Teilnehmer in einem KO-System gegeneinander an und werden dafür zufällig in einzelnen Paarungen gegeneinander gelost. Innerhalb einer bestimmten Frist muss dann ein Battletrack geschrieben, aufgenommen und visualisert werden. Anschließend entscheidet eine Jury über das Weiterkommen.

Mittlerweile hat sich die anfängliche Subszene so weit professionalisiert, dass einzelne Runden auch auf Spotify zu hören sind und Videos bis zu achtstellige Klickzahlen verzeichnen. Dennoch macht sich seit ein paar Jahren allerorts ein Abwärtstrend in puncto Interesse bemerkbar, möglicherweise durch den Aufschwung der vielen Live-Battles in Deutschland bedingt. Umso mehr können sich Fans nun auf die letzte Ausgabe des Originals freuen! Die Qualifikationsphase läuft noch bis zum vierten April.

VIdeo: Weekend vs. Battleboi Basti (RR) - VBT Splash! Edition 2012

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