Wacken, Helene Beach und Co: Festivals erhöhen Sicherheitsvorkehrungen

Veranstalter reagieren auf Anschlag von Ansbach

Nach dem Anschlag auf das Ansbach Open 2016 müssen sich die Besucher vieler Festivals dieses Jahr auf Einschränkungen, strengere Kontrollen und sogar Videoüberwachung einstellen.

Damit der Festivalsommer friedlich verläuft, wird die Sicherheit hochgefahren (Foto: Thomas Waechtler / Helene Beach Festival).

Der Selbstmordanschlag beim Musikfestival Ansbach Open 2016 am vergangenen Wochenende wirkt sich nun auch auf weitere Festivals aus. Viele Veranstalter kündigten erhöhte Sicherheitsmaßnahmen und Änderungen für die Besucher an.

So entschied beispielsweise die Leitung des Wacken Open Airs in Absprache mit den zuständigen Sicherheitsbehörden, dass „Rucksäcke, Taschen jeglicher Art und auch die Full Metal Bags auf dem Veranstaltungsgelände nicht erlaubt“ sind. Bauchtaschen und faltbare Wasserflaschen sind weiterhin erlaubt, als Alternative stehen die Schließfächer bereit.

Auch das heute startende Helene Beach Festival kündigte über Facebook an, dass der Einlass auf das Festivalgelände mit großen Rucksäcken, Taschen und Turnbeuteln nicht gewährt wird.

Das Open Flair Festival in Eschwege setzt sogar auf Videoüberwachung. Neben einer laufenden Überwachung und Auswertung per Video wird es zudem umfangreiche Kontrollen vor dem Festivalgelände geben, sodass sich die Besucher zunächst auf Abtasten, intensive Taschenkontrollen und Metalldetektoren einstellen müssen.

Wer also dieses Jahr noch auf ein Festival geht, sollte sich vorab nochmal über die Homepage und sämtliche Kanäle informieren und mit längeren Wartezeiten an den Kontrollen rechnen, damit man die schönste Zeit des Sommers auch richtig genießen kann.

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