YouTube Music: Googles neuer Musikstreaming Dienst

Konkurrenz für Spotify und Apple Music

Der Internet-Riese Google bietet seit 2015 mit seinem Streaming-Dienst YouTube Music eine Alternative zu Spotify & Co. an. Was kann sie?

Spotify und Apple Music müssen sich auf neue Konkurrenz einstellen, denn Google hat seinen eigenen Musik-Streaming-Dienst Google Play Musik geschlossen und vollständig in YouTube Music integriert. Damit erreicht Google monatlich fast 2 Milliarden Nutzer - pro Monat. 

So sieht das Angebot konkret aus: Für die mobile Nutzung wird eine App angeboten, für zuhause kann man einen Desktop-Player nutzen. Die Suchfunktion ist sehr differenziert und auch nach vagen Beschreibungen zu identifizieren, wie zum Beispiel: "Dieser eine Hipster-Song mit dem Pfeifen" (YouTube Music "matcht" dies dann als den Song "Young Folks" von Peter Bjorn and John).

Inhalt:

Neben offiziellen Alben und Singles bietet YouTube Music auch die gesamte Datenbank mit Videos an. User können zudem Inhalte auf die Plattform hochladen. Viele vor allem jüngere Nutzer verwenden Youtube längst als kostenlosen Streamingdienst oder laden sich Musik über Youtube Converter kostenlos auf die Festplatte, allerdings in eher fragwürdiger Qualität. Durch die Möglichkeit komplette Alben in bester Qualität zu hören, wurde mit Youtube Music ein Zusatzangebot zu schaffen, um den lange defizitären Videodienst in die Gewinnzone zu bringen.

Musiksuche:

Zudem können User auch nur Teile von Songlyrics eingeben und dann den richtigen Titel präsentiert bekommen. Der Katalog enthält "tausende Playlisten", Live-Auftritte, Remixe, Songs, Alben und selbstverständlich Musikvideos beinhalten. Google kündigte in einem ersten Statement vollmundig an: "For the first time, all the ways music moves you can be found in one place".

Empfehlungen:

Wie auch bei Spotify empfiehlt YouTube Music Songs, die einem gefallen könnten und hat einen eigenen Algorithmus dafür. Diese Funktion nennt sich hier "You Mix".

Playlisten:

Und ohne die obligatorischen persönlichen Empfehlungen geht es auch nicht mehr, auch die werden bereits auf dem Startbildschirm von YouTube Music erscheinen. Offline kann man den Dienst per Download-Funktion nutzen. Zudem gibt es auch gemeinsam bearbeitete Playlisten, die nicht nur vom Ersteller, sondern auch von anderen Nutzern bearbeitet werden können.

Kosten:

Die Basisversion ist kostenlos, allerdings muss man sich dann vor jedem Song einen Werbespot anhören. Ohne Werbung kostet der Dienst 9,99 Euro pro Monat. Die Gratis-Version kann zudem nicht im Hintergrund abgespielt werden sobald eine andere App verwendet werden, hier ist Spotify-Free die bessere Lösung. Mit einem "Familien- oder Studententarif" werden Rabatte angeboten.

Trailer: YouTube Music: Open the world of music. It's all here.

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