Die tschechische Popmusikerin THERA arbeitet an ihrem zweiten Album. Einen ersten Eindruck davon gibt die neue Single „heartless romance“.
Der Song deutet eine musikalische Verschiebung an: Elektronische Produktion und tanzbare Beats rücken stärker in den Mittelpunkt, die melancholische Grundstimmung ihrer bisherigen Songs bleibt erhalten.
Ein Titel oder Veröffentlichungstermin für das zweite Album steht bislang noch nicht fest. Klar ist dagegen, dass THERA ihren bisherigen Sound dafür weiterentwickelt. Nach dem eher emotional und intim angelegten Pop früherer Veröffentlichungen setzt „heartless romance“ stärker auf Synthesizer, elektronische Flächen und einen Beat, der hörbar aus Hip-Hop und zeitgenössischem Dance-Pop schöpft.
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Produziert wurde der Song gemeinsam mit dem schwedischen Songwriter und Produzenten Jakke Erixson, der bereits mit Künstlerinnen und Künstlern wie David Guetta, Charli XCX und Ava Max gearbeitet hat. Seine Handschrift passt zur neuen Ausrichtung von THERA: „heartless romance“ ist deutlich körperlicher und cluborientierter als viele ihrer bisherigen Stücke, ohne die melancholische Seite ihrer Musik vollständig hinter sich zu lassen.
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Inhaltlich beschäftigt sich THERA mit einer Beziehung, deren Bedingungen nie eindeutig geklärt sind. Nähe und Begehren treffen auf fehlende Verbindlichkeit. Im Zentrum steht eine Person, die immer wieder zurückkehrt, ohne sich tatsächlich auf eine Beziehung einzulassen. Diese emotionale Unsicherheit übersetzt THERA in einen Song, dessen Produktion bewusst auf Bewegung und unmittelbare Wirkung setzt.
Damit liefert „heartless romance“ zugleich erste Hinweise darauf, wohin sich das noch unangekündigte zweite Album entwickeln könnte. Tanzbare Produktionen sollen dort auf melancholischen Pop treffen. Die neue Single wirkt dabei wie ein Übergang von der bisherigen Phase zu einem stärker elektronisch geprägten Sound.
Zuletzt veröffentlichte THERA die Live-EP „everywhere, all at once“. Die sieben Songs entstanden während ihrer ersten größeren Arena-Tour, bei der sie Jason Derulo als Support begleitete. Neben eigenen Stücken enthält die EP auch eine Version von Charli XCXs „Break the Rules“. Gerade dieser Song deutete bereits an, dass THERA ihre Musik künftig stärker in Richtung elektronischer und tanzbarer Popproduktionen öffnen könnte.
Auf ihrem Debütalbum „I Wish I Called“ setzte THERA auf emotionalen Pop und autobiografisch geprägtes Songwriting. Bekannt wurde sie unter anderem mit dem Song „guardian angel“. Parallel dazu sammelte sie Live-Erfahrung auf größeren Bühnen und spielte neben der Tour mit Jason Derulo auch Supportshows für Loreen sowie die britische Band Remember Monday.
Das zweite Album soll nun eine neue Phase einleiten. THERA arbeitet derzeit im Studio an den Songs, weitere Details zur Tracklist oder zu beteiligten Produzentinnen und Produzenten wurden bislang nicht genannt. Auch ein konkreter Veröffentlichungstermin fehlt noch.
Mit „heartless romance“ ist zumindest die musikalische Richtung abgesteckt: Der Fokus verschiebt sich von intimem Pop hin zu elektronischen Produktionen, die auch im Club funktionieren sollen. Melancholie bleibt dabei ein wichtiger Bestandteil ihres Songwritings. Wie konsequent THERA diesen Ansatz auf Albumlänge verfolgt, werden die nächsten Veröffentlichungen zeigen.

