Hot Chip melden sich mit ihrem neunten Studioalbum „A Long Way From Kansas“ zurück. Die britischen Electro-Pop-Veteranen schlagen darauf rauere Töne an und verbinden verzerrte elektronische Sounds mit politischen Themen. Die erste Single „Random Violence“ ist eine Hommage an den verstorbenen DJ JD Twitch.
Seit mehr als zwei Jahrzehnten gehören Hot Chip zu den wichtigsten Vertretern des britischen Electro-Pop. Mit Songs wie „Over And Over“ oder „Ready For The Floor“ haben Alexis Taylor, Joe Goddard und ihre Mitstreiter bewiesen, wie gut experimentelle elektronische Musik und eingängige Popmelodien zusammenpassen.
Auf ihrem neunten Album „A Long Way From Kansas“ wird der Sound nun deutlich kantiger. Verzerrungen, knirschende Loops und aufgerauter Gesang spiegeln eine Gegenwart wider, die von Kriegen, Klimakrise und gesellschaftlicher Verunsicherung geprägt ist. Die Tanzfläche bleibt dabei ein Ort der Gemeinschaft und des Widerstands.
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Die erste Single „Random Violence“ ist dem verstorbenen schottischen DJ Keith McIvor gewidmet, besser bekannt als JD Twitch vom legendären Glasgower DJ-Duo Optimo. Joe Goddard kannte ihn seit rund 20 Jahren aus der Clubszene rund um das Sub Club in Glasgow. McIvor war überzeugter Sozialist und eine prägende Figur der britischen elektronischen Musikszene. „You gave me something to believe in“, singt Alexis Taylor in Erinnerung an seinen Freund.
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Das Video von Jack Cole zeigt die Tanzgruppe Boss Morris, die traditionelle englische Folklore mit ungewöhnlichen Choreografien und gespenstischen Kostümen verbindet.
Auf dem neuen Album sind außerdem prominente Gäste vertreten: Gossip-Sängerin Beth Ditto ist auf „Me In Your Head“ zu hören, Soulsänger Eddie Chacon auf „The Garden“. Insgesamt umfasst die Platte elf Songs.
Hot Chip Live 2027
26.02.2027: Berlin, Astra Kulturhaus

