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UCHE YARA veröffentlicht neue Single “hello hello” als Aufschrei gegen Gleichgültigkeit

Mit der zweiten Single aus ihrem kommenden Debütalbum “BODYSCANNER”, möchte die Österreicherin uns alle aufrütteln.

Es gibt Songs, die einen streicheln, und es gibt Songs, die einen schütteln. „hello hello”, die neue Single von UCHE YARA, gehört eindeutig zur zweiten Kategorie. Die in Österreich geborene, in Berlin lebende Multi-Instrumentalistin veröffentlicht den Track am 23. Juli – und liefert damit einen ihrer unmittelbarsten und fesselndsten Songs bisher.

Wenn Sehen nicht mehr Wahrnehmen bedeutet

„hello hello” entsteht aus einem Gefühl, das viele von uns kennen dürften, auch wenn wir es selten so klar benennen: die stille Verzweiflung angesichts einer Welt, die immer lauter wird, während wir gleichzeitig immer tauber zu werden scheinen. UCHE YARA bringt es selbst auf den Punkt:

„‚hello hello’ spiegelt ein Gefühl der Ungläubigkeit angesichts der Welt um uns herum wider. Der Song stellt die Fragen: Wie kann es sein, dass wir alle sehen, aber nicht wirklich wahrnehmen? Wie können wir alle hören, aber nicht zuhören? Wie können wir alle fühlen, aber gleichgültig bleiben? Es ist ein Aufschrei gegen die kollektive Abstumpfung und eine Suche nach Empathie in einer zunehmend überwältigenden Realität.”

Das ist keine abstrakte Gesellschaftskritik von der Seitenlinie – es ist eine Frage, die sich der Song selbst stellt, Zeile für Zeile, Ruf für Ruf. „hello hello” wird hier nicht zur Floskel, sondern zum Notsignal.

Der zweite Vorbote von „BODYSCANNER”

„hello hello” ist die zweite Single aus UCHE YARA’s Debütalbum „BODYSCANNER”, das am 25. September über goldendays FM erscheint. Sie folgt auf den Titelsong samt Video, die im vergangenen Monat veröffentlicht wurden, und fügt sich in das größere Bild eines Albums ein, das sich als pulsierendes Clubalbum versteht – black, queer, inklusiv. Ein Club, wie ihn sich UCHE YARA vorstellt, ist dabei kein Ort der Distanz und des Status, sondern einer der Nähe, der Bewegung und der echten Begegnung: Verbundenheit statt Performance, Präsenz statt Inszenierung.

Bezeichnend für diesen Ansatz ist auch die Entstehung des Albums selbst: Im Studio folgte die Künstlerin weniger einer analytischen Herangehensweise als ihrem Instinkt. Herausgekommen ist ein Werk, das sich intensiv mit Körperlichkeit, Selbstwahrnehmung, Verbundenheit und Zugehörigkeit auseinandersetzt.

Der Albumtitel „BODYSCANNER” trägt dabei eine doppelte Bedeutung in sich: die Spannung zwischen dem Bild, das wir von uns selbst haben, und dem, wie wir von außen gesehen und beurteilt werden. Statt daraus jedoch nur einen Kommentar über Überwachung oder gesellschaftliche Bewertung zu machen, dreht UCHE YARA den Blick nach innen. Die zentrale Frage: Was wird möglich, wenn wir aufhören, uns an äußeren Erwartungen zu messen – und stattdessen lernen, unseren eigenen Instinkten wirklich zuzuhören?

Die Lyrics: Ein Ruf durch die Ruinen

Textlich bewegt sich „hello hello” durch Bilder von verfallenen Städten, Checkpoints und einem Marsch, der kein Ende zu finden scheint – eine Landschaft, die genauso innerlich wie äußerlich gelesen werden kann.

Die wiederkehrende Frage „who will guard the path?” trifft dabei den Kern des Songs: Es geht nicht ums Zuschauen, sondern ums Handeln. Die Zeile „tell me if disinformation ever led to anything” liest sich fast wie eine rhetorische Ohrfeige an eine Zeit, in der Falschinformationen zum Alltagsrauschen geworden sind – während echte Stimmen in der „echo chamber” untergehen.

Live erleben: Die BODYSCANNER Experience

Wer „hello hello” nicht nur hören, sondern spüren möchte, bekommt im Herbst die Gelegenheit dazu: UCHE YARA bringt mit der BODYSCANNER Experience ihr Album live auf die Bühne – passend zu einem Werk, das ohnehin für den Moment der echten Begegnung gemacht ist.

Mit „hello hello” zeigt UCHE YARA einmal mehr, dass politische und persönliche Dringlichkeit sich nicht ausschließen müssen. Der Song ist ein Weckruf, ein Ruf nach Empathie – und ein weiterer starker Beweis dafür, warum „BODYSCANNER” am 25. September zu einem der spannendsten Alben des Jahres werden könnte.

UCHE YARA live – TICKETS hier:

27.10. DE-Köln, JAKI
01.11. DE-Hamburg, Turmzimmer
03.11. DE-München, Rote Sonne
05.11. AT-Vienna, Arena
06.11. DE-Berlin, Sonnenraum

Fotocredits: Polina Gavrilova
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