DIIV melden sich mit einem neuen Album zurück: „ZIRP!“ erscheint am 30. Oktober 2026. Produziert wurde das fünfte Studioalbum der New Yorker Band von A. G. Cook, der vor allem durch seine Arbeit mit Charli XCX bekannt wurde. Mit „The Fountain“ ist ab sofort die erste Single aus dem Album verfügbar.
Bereits in der vergangenen Woche hatten DIIV ihr neues Projekt auf ungewöhnliche Weise angeteasert. Über eine Hotline und eigens gestaltete Visitenkarten kündigte die Band an, dass neue Musik bevorsteht. Nun stehen Titel, Veröffentlichungsdatum und Tracklist fest.
Für Produzent A. G. Cook war die Zusammenarbeit mit der Band vor allem von ihrem Livesound geprägt. In einem Statement erklärt er, dass ihn die Energie der Konzerte dazu brachte, möglichst früh Live-Schlagzeug aufzunehmen, obwohl viele Songs noch nicht vollständig ausgearbeitet waren.
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Auch bei den Gitarren setzte das Team auf analoge Arbeitsweisen und experimentierte intensiv mit verschiedenen Effektpedalen, während der Computer bewusst eine untergeordnete Rolle spielte. Aus diesem Prozess entwickelte sich schließlich das Konzept von „ZIRP!“, das Cook als eine Mischung aus utopischem und dystopischem Mantra beschreibt und als Möglichkeit, DIIV musikalisch in neues Terrain zu führen.
„ZIRP!“ ist der Nachfolger des 2024 erschienenen Albums „Frog in Boiling Water“, das für seinen dichten Shoegaze-Sound und seine gesellschaftskritischen Texte viel Aufmerksamkeit erhielt.
Die Tracklist von „ZIRP!“:
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- The Fountain
- Kid
- When The Glow Came For Us
- Dare Me
- The Crash
- Trillions
- Us Against You
- Evangelizer
- Underground
- My Star
- Idiot In The Sky
Biografie DIIV
DIIV zählen seit mehr als einem Jahrzehnt zu den prägenden Bands des modernen Shoegaze und Dream Pop. Gegründet wurde die Band 2011 in Brooklyn von Sänger und Gitarrist Zachary Cole Smith, der zuvor bei den Beach Fossils spielte. Was zunächst als Soloprojekt begann, entwickelte sich schnell zu einer festen Band mit einem Sound, der flirrende Gitarren, hypnotische Melodien und Einflüsse aus Post Punk, Indie Rock und Noise miteinander verbindet.
Über die Jahre hat sich DIIV musikalisch stetig weiterentwickelt. Während die frühen Veröffentlichungen noch stark vom Jangle Pop und den Gitarrenbands der 1980er Jahre geprägt waren, wurden die späteren Alben deutlich düsterer und experimenteller. Inhaltlich beschäftigen sich die Songs häufig mit persönlichen Krisen, Sucht, Isolation sowie gesellschaftlichen und ökologischen Themen.
Oshin (2012)
Das Debütalbum machte DIIV zu einem der wichtigsten Newcomer der amerikanischen Indie-Szene. Songs wie „Doused“ oder „How Long Have You Known?“ verbanden schimmernde Gitarren mit eingängigen Melodien und etablierten den charakteristischen Sound der Band zwischen Dream Pop und Shoegaze.
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Is the Is Are (2016)
Nach mehreren personellen Veränderungen und einer turbulenten Entstehung erschien das zweite Album als deutlich umfangreicheres Werk. Die Songs wirken introspektiver und atmosphärischer, gleichzeitig öffnete sich die Band stärker psychedelischen und experimentellen Klanglandschaften.
Deceiver (2019)
Mit Steve Albini als Toningenieur entstand das bis dahin härteste und dunkelste Album der Band. Verzerrte Gitarren, schwere Riffs und persönliche Texte über Sucht und Selbstzerstörung verliehen „Deceiver“ eine intensive Wucht und machten das Album zu einem Meilenstein im modernen Shoegaze.
Frog in Boiling Water (2024)
Das vierte Album markierte eine weitere Entwicklung des Sounds. Inspiriert vom gleichnamigen Sinnbild einer schleichenden gesellschaftlichen Veränderung, verarbeitete die Band Themen wie Überwachung, Klimakrise und den Einfluss digitaler Technologien. Musikalisch verband „Frog in Boiling Water“ dichte Gitarrenwände mit elektronischen Elementen und einem klaren Gespür für Dynamik.
ZIRP! (2026)
Mit ihrem fünften Studioalbum arbeitet die Band erstmals mit Produzent A. G. Cook zusammen. Die Aufnahmen entstanden bewusst mit einem Fokus auf den Livesound der Band und einer weitgehend analogen Herangehensweise. Die erste Single „The Fountain“ deutet an, dass DIIV ihren Shoegaze erneut um neue klangliche Facetten erweitern.
