
Am 18. April 2026 ist es wieder so weit: Der Record Store Day kehrt zurück und verwandelt unabhängige Plattenläden weltweit in lebendige Treffpunkte für Musikfans, Sammler:innen und Künstler:innen. Was einst als Aktionstag zur Stärkung lokaler Record Stores begann, ist längst zu einem globalen Ereignis geworden – einer jährlichen Liebeserklärung an die analoge Musikkultur, an Vinyl, an das Stöbern in Kisten und an die besondere Nähe zwischen Publikum und Szene.
Auch 2026 dürfen sich Besucher:innen erneut auf eine Mischung aus exklusiven Vinyl-Releases, spontanen Live-Momenten und besonderen Begegnungen freuen. Über 400 limitierte Veröffentlichungen internationaler und nationaler Künstler:innen erscheinen zum Record Store Day, begleitet von In-Store-Gigs, DJ-Sets, Signierstunden und zahlreichen Überraschungen, die den Tag in jedem teilnehmenden Laden einzigartig machen.

Doch der RSD ist längst mehr als nur ein Release-Event. Vielerorts entstehen kleine Festivals im Plattenladen-Format: mit Konzerten, Street-Partys und Aftershows. In Berlin etwa wird die Dodo Beach Street Party mit Live-Performances, Food-Ständen und Ausstellungselementen zum kulturellen Knotenpunkt des Tages, während im FluxBau die offizielle Afterparty des Record Store Day stattfindet.
Ein besonderer Fokus liegt auch in diesem Jahr auf den In-Store-Touren einzelner Artists. So ist etwa Dusk Saffron mit mehreren Auftritten unterwegs und spielt unter anderem bei Rough Trade in Berlin. Auch Flo Mega geht auf eine kleine Record-Store-Reise durch Deutschland und macht Station in Oldenburg, Hamburg, Bremen und Köln, wo aus intimen Ladenkonzerten schnell energiegeladene Begegnungen zwischen Künstler:in und Publikum entstehen. Ergänzt wird das Programm unter anderem durch The Jeremy Days, die mit einer exklusiven Unplugged-Show in Hamburg vertreten sind.

Foto: Yannick Wolff
Neben diesen Highlights füllen zahlreiche weitere Acts und lokale Events das Programm: von kleinen In-Store-Shows über DJ-Sets bis hin zu limitierten Merch-Aktionen und Gewinnspielen in teilnehmenden Plattenläden in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Jeder Laden interpretiert den Tag auf seine eigene Weise – und genau darin liegt der besondere Reiz des Record Store Day.
Am Ende bleibt der Record Store Day vor allem eines: ein kollektives Bekenntnis zur unabhängigen Musikkultur. Ein Tag, an dem die Türen der Plattenläden nicht nur geöffnet sind, sondern zu Bühnen werden – für neue Entdeckungen, alte Lieblingsplatten und das gemeinsame Feiern einer Musikszene, die ohne ihre lokalen Orte nicht existieren würde.