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Josh Island veröffentlicht Album “Imaginary Borders”

Der luxemburgische Singer-Songwriter Josh Island hat Anfang März sein zweites Album Imaginary Borders veröffentlicht. Die Platte verbindet Indie-Folk und Pop-Rock und entstand zwischen mehreren europäischen Städten.

Geschrieben zwischen Luxemburg und Athen sowie aufgenommen in Amsterdam und nahe Lissabon, verbindet Imaginary Borders nicht nur geografische Orte, sondern auch unterschiedliche musikalische Einflüsse. Der Titel verweist dabei auf eine zentrale Idee des Albums: die Vorstellung, dass Grenzen oft konstruiert sind und sich durch Musik überwinden lassen.

Der Opener “Artemis” setzt zunächst auf einen reduzierten, a-cappellaartigen Einstieg, bevor Songs wie “Little Boy On The Hill”, “Unconditionally”, “Courage” und “Love In The Corner” das Album weiterführen. Inhaltlich bewegen sich die Stücke zwischen persönlichen Erinnerungen, Mut und Momenten von Nähe, die an unerwarteten Orten entstehen.

Im weiteren Verlauf greifen Tracks wie “Blind Driver” und “Breeze” Themen wie Sehnsucht und Unsicherheit auf, während “Ropes” und “You & Me” Brüche und Neuanfänge markieren. Gegen Ende richtet sich der Blick stärker nach vorn: “Birds”, “Don’t Pull Yourself Down”, “Rise Up” und “We Can Win” führen das Album in Richtung Zuversicht und gemeinsamer Perspektiven.

Eine besondere Rolle nimmt die Single “Artemis” ein, die von griechischer Mythologie inspiriert ist und während Joshs Zeit in Athen entstand. Der Song erzählt die Geschichte der gleichnamigen Figur und verbindet diese mit einem vielschichtigen Indie-Folk-Pop-Sound. Mehrstimmige Vocals, akustische Gitarren und ein offener Refrain prägen das Klangbild.

Auch die weiteren Singles greifen unterschiedliche Facetten des Albums auf: “Unconditionally” stellt ein Gefühl von Dankbarkeit in den Mittelpunkt, während “Don’t Pull Yourself Down” eine eher aufbauende Perspektive einnimmt. Mit “We Can Win” rückt schließlich ein gesellschaftlicher Blickwinkel in den Fokus. Der Song thematisiert Ungleichheit und Krisen, bleibt aber in seiner musikalischen Entwicklung bewusst hoffnungsvoll.

Die meisten Songs entstanden in Zusammenarbeit mit Nelson Canoa in Portugal, weitere Stücke wurden mit dem in Amsterdam lebenden Produzenten Benjamin Rheinländer umgesetzt. Die unterschiedlichen Entstehungsorte spiegeln sich auch im Sound des Albums wider, der sich zwischen Folk, Pop und klassischen Songwriter-Elementen bewegt.