Verträumte Klangflächen, melancholische Strophen und eine eingängige Pop-Hook prägen die neue Single der Wiener Musikerin.
Seit 2020 veröffentlicht Savi Kaboo ihre Musik unabhängig und bewegt sich dabei zwischen Indie Pop, R’n’B, HipHop und Drum and Bass. Die Wiener Musikerin mit Wurzeln in den USA und Ägypten legt sich musikalisch nur ungern auf ein Genre fest. Eine Konstante bleibt dabei ihre markante Stimme, die auch ihre neue Single „Soulmate“ bestimmt.
Der Song beginnt zurückgenommen und melancholisch. Über einer schwebenden, verträumten Produktion entwickelt sich die Strophe zunächst mit einer gewissen Sehnsucht, bevor sich „Soulmate“ in einer deutlich poppigeren Hook öffnet. Melancholie und Euphorie stehen dabei nicht im Gegensatz zueinander, sondern bestimmen gemeinsam die Stimmung des Songs.
Inhaltlich beschäftigt sich „Soulmate“ mit der tiefen Verbundenheit zwischen zwei Menschen. Savi Kaboo erzählt vom Loslassen und Wiederfinden, vom Vermissen und von der Hoffnung, dass manche Verbindungen auch dann bestehen bleiben, wenn sich zwei Menschen voneinander entfernen.
Dabei geht es nicht um das Festhalten um jeden Preis. Freiheit und Nähe können nebeneinander existieren. Zwei Menschen können unterschiedliche Wege gehen und trotzdem Teil des Lebens des jeweils anderen bleiben. „Soulmate“ beschreibt dieses Vertrauen in eine Verbindung, die keine permanente Nähe braucht, um von Bedeutung zu sein.
Zwischen sehnsüchtiger Stimmung und einer offenen, leicht schwebenden Produktion wird der Song so zu einer Momentaufnahme über Menschen, die das eigene Leben nachhaltig prägen. Und über das seltene Gefühl, in einer anderen Person ein Stück Zuhause gefunden zu haben.

