Mit “Returning to Innocence” legt Caro ihr bislang persönlichstes Album vor: ein Werk über Weiblichkeit in all ihren Widersprüchen, zwischen sakralen Chören und groovendem Alternative-Pop. Wer den Sound zuerst erleben will, sollte sich den 13. Oktober vormerken – dann lädt Caro zu einem intimen Release-Konzert ins Rough Trade Neukölln nach Berlin.
Am 9. Oktober 2026 erscheint mit “Returning to Innocence” das neue Album von Caro via Big Mouse – und schon vier Tage später gibt es die Gelegenheit, die Songs in besonderem Rahmen zu hören: Am 13. Oktober lädt Caro zu einem intimen Release-Konzert ins Rough Trade Neukölln in Berlin. Dort stellt sie die neuen Stücke erstmals live vor, und das Album lässt sich vor Ort direkt erwerben. Ein kleiner, konzentrierter Abend also, bevor die Platte ihren Weg in die Welt findet.

“Returning to Innocence” ist Caros verletzlichstes Werk bisher – eine sehr persönliche Auseinandersetzung mit Weiblichkeit, in ihrer gelebten wie in ihrer vorgestellten Form. Das Album handelt von Erlaubnis: davon, gleichzeitig fehlbar und göttlich, begehrend und bescheiden, stark und verletzlich sein zu dürfen. Caro legt dabei die Archetypen frei, die in jeder Frau stecken – die Mutter, das Kind, die Geliebte, die Kriegerin. Nicht als verschiedene Frauen, sondern als eine einzige in ihrer ganzen Vielschichtigkeit. Schon das Cover, das die Künstlerin im Brautschleier zeigt, spielt mit diesen Bildern und bricht sie zugleich.
Klanglich bewegt sich das Album zwischen den Zeiten: Synthesizer und vielschichtige Gesangsspuren treffen auf sakrale Chöre, die Grooves reichen von R&B über Breakbeat bis Rock. Zwischen klassischem Soul und moderner Ästhetik entsteht ein Pop, der eingängig ist, ohne glatt zu sein. Als Referenzpunkte lassen sich die emotionale Tiefe von Lorde, die klangliche Abenteuerlust von Frank Ocean und die atmosphärische Spiritualität von Enigma nennen – zusammengeführt zu etwas Zeitlosem.
Vorab erschienen ist die Single “Greatness”, die vom verführerischen wie gefährlichen Sog des Strebens nach Größe erzählt und sich zugleich als ungeschönte Sisterhood-Hymne entfaltet. Getragen von einer fast rituellen Energie klingt der Song wie ein leises Einverständnis darüber, sich gegenseitig zu halten, ohne sich dabei zu verlieren. Caro selbst bringt die Ambivalenz auf den Punkt, wenn sie fragt, ob Größe am Ende nur “the most beautiful way we’ve invented to not deal with being alive” sei.

Am 24. Juli veröffentlicht Caro mit “The Guy Bangs” die nächste Vorab-Single – ein Stück, das eine deutlich verspieltere, begehrende Seite des Albums nach vorn holt und zeigt, wie weit dessen Spektrum reicht.
Hinter dem Projekt Caro steht eine Stimme, die man kennt: Als Caro Emerald und zuletzt als The Jordan hat die Künstlerin bereits eigene Kapitel geschrieben. Unter dem Namen Caro führt sie diese Facetten nun zusammen – elegant und roh zugleich. Ihre Prägungen macht sie dabei hörbar: die Dramatik der Achtziger, die Emotionalität der Neunziger, die Sinnlichkeit des klassischen R&B.
Live: 13.10.2026 – Berlin, Rough Trade Neukölln (Release-Konzert); 16.11.2026 – Berlin, Columbia Theater
