1995: Popkultur zwischen Britpop, Loveparade und digitalem Aufbruch
30 Jahre ist es her, seit Oasis gegen Blur um die Vorherrschaft im Britpop kämpften, die Ära der Boybands vorläufig zu Ende ging, während die Loveparade zum Massen-Event wurde.
Die Tonspion Redaktion berichtet seit 1999 täglich über Musik und digitale Popultur.
30 Jahre ist es her, seit Oasis gegen Blur um die Vorherrschaft im Britpop kämpften, die Ära der Boybands vorläufig zu Ende ging, während die Loveparade zum Massen-Event wurde.
1985 ist ein Jahr, das aus heutiger Perspektive fast wie ein fiktionales Pop-Märchen erscheint. Es war das Jahr, in dem Musik nicht nur unterhielt, sondern versuchte, die Welt zu verändern.
Tears for Fears sind eine der prägendsten Bands des britischen New Wave und Synthpop der 1980er Jahre. Gegründet von Roland Orzabal und Curt Smith, entwickelte sich das Duo von introspektiven Klangforschern zu international gefeierten Pop-Autoren.
Kaum eine Band hat den britischen Heavy Metal so konsequent geprägt und weiterentwickelt wie Iron Maiden. Seit ihrer Gründung im Jahr 1975 steht die Gruppe für ein eigenständiges Soundbild aus Twin-Gitarren, gallopierendem Rhythmus und epischen Songstrukturen.
Sie gehört mit über 170 Millionen verkauften Tonträgern zu den erfolgreichsten Sängerinnen aller Zeiten: Whitney Houstons Leben, ihre drei Oktaven umfassende Stimme und musikalischer Erfolg war ein einziger Superlativ, leider auch im negativen Sinn.
Die Verbreitung leistungsfähiger Breitbandanschlüsse hat den Medienkonsum grundlegend verändert. Klassische TV-Geräte und lineare Programmstrukturen weichen zunehmend flexiblen On-Demand-Angeboten. Serien, die früher nur zu festen Sendezeiten verfügbar waren, stehen heute rund um die Uhr bereit.
Die Gerüchte um eine Wiedervereinigung der Britpop-Ikonen Oasis nahmen über viele Jahre kein Ende und dann kam die Bestätigung: Die legendäre Britpop-Band um die Brüder Liam und Noel Gallagher kehrt 2025 auf die ganz große Bühne zurück. Hier die Eindrücke ihrer ersten Show in Cardiff.
Das fünfte Studioalbum von Kae Tempest trägt keinen Titel, der auf große Themen hindeutet, keine programmatische Phrase, keinen Verweis auf Politik oder Poesie, sondern referenziert nur sich selbst.
★★★★☆
Was hörst du, wenn du deinen Lieblingssong abspielst? Einige Musikfans sind sich sicher, dass Songs mehr sind als das, was du hörst. So sollen zahlreiche Rocksongs kryptische Botschaften enthalten oder eigentlich nur Metaphern für ein ganz anderes Thema sein.
Mit Virgin veröffentlicht Lorde ihr viertes Studioalbum und kehrt nach dem zwiespältig aufgenommenen Solar Power zu jener introspektiven Klarheit zurück, die sie einst zur Stimme einer ganzen Generation machte.
Immer mehr Menschen interessieren sich für Kryptowährungen, doch die Vielfalt der digitalen Coins kann schnell überfordern. Neben Bitcoin und Ethereum tummeln sich zahllose Altcoins auf dem Markt, viele davon ohne echten Nutzen.
Seit den frühen Tagen des Rock’n’Roll war Popmusik nie nur Klang, sondern auch eine Bühne für Identitäten, Provokationen und gesellschaftliche Transformation. Hier eine Übersicht der Künstler, die maßgeblich für Sichtbarkeit queerer Menschen gesorgt haben.
Mit „Idols“ veröffentlicht Yungblud sein viertes Studioalbum – und legt damit den ersten Teil eines ambitionierten Doppelprojekts vor.
★★★★☆
Jedes Wochenende gibt es lange Warteschlagen vor der härtesten Tür der Welt im Berliner Berghain. Warum das so ist und wie du deine Chancen erhöhst reinzukommen.
Brian Wilson, Mitbegründer und kreativer Kopf der Beach Boys, starb am 11. Juni 2025 im Alter von 82 Jahren. Mit ihm verliert die Musikwelt eine ihrer meistrespektierten Figuren: ein Visionär, dessen Werk nicht nur den Surf-Sound der 1960er definierte, sondern Popmusik als Ganzes auf eine neue Ebene hob.