La Roux meldet sich mit ihrem vierten Studioalbum zurück. „Old Flames“ erscheint am 6. November 2026. Mit der Single „Cabin Fever“ ist bereits jetzt ein erster Vorbote zu hören.
Seit ihrem Debüt im Jahr 2009 gehört La Roux zu den prägenden Stimmen des britischen Elektropop. Songs wie „Bulletproof“ und „In For The Kill“ machten sie international bekannt. Danach machte sie Schlagzeilen mit der Aussage, dass sie trotz ihrer Hits nichts durch Streaming verdient habe, sondern für die Aufnahmen sogar drauf zahlen müsse.
In den Jahren danach arbeitete sie unter anderem mit Tyler, The Creator, war auf dessen Album „Igor“ zu hören und veröffentlichte 2020 ihr drittes Album „Supervision“. 2021 folgte die Zusammenarbeit mit CASISDEAD für den Track „Park Assist“.
„Old Flames“ ist nun thematisch stark autobiografisch geprägt. Das neue Album wurde vollständig von La Roux selbst komponiert, geschrieben, produziert und arrangiert und erscheinen auch auf ihrem eigenen Label.
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Im Zentrum stehen das Ende einer langjährigen Beziehung, Fragen nach Identität und Sexualität sowie Erfahrungen mit Abhängigkeit und öffentlicher Wahrnehmung. La Roux beschreibt das Album als einen Prozess der Selbstbefragung und des Abschieds von alten Verhaltensmustern. Es gehe darum, sich Fehler einzugestehen und daraus Konsequenzen zu ziehen, in der Liebe wie im Leben.
Die erste Single „Cabin Fever“ greift dieses Motiv auf. Der Song beschreibt einen Zustand der inneren Abschottung, das Kreisen um die eigenen Gedanken und den Versuch, sich aus dieser Starre zu lösen.
Tracklist La Roux – „Old Flames“
- Old Flames (Intro)
- Cabin Fever
- Lose Myself
- Falling
- To Make Our Love
- Your Lover
- Final Fantasy
- Night Vision
- I Just Keep Crying
- Baby Line
Biografie La Roux
La Roux ist das Soloprojekt der britischen Musikerin, Produzentin und Songwriterin Elly Jackson. Seit dem späten Jahrzehnt der 2000er-Jahre zählt sie zu den markanten Stimmen des Elektropop, mit einem klar konturierten Sound, der sich zwischen Synthpop, New Wave und zeitgenössischer Clubkultur bewegt.
Geboren wurde Elly Jackson 1988 in London. Musik spielte in ihrer Familie früh eine Rolle, ihre Mutter Trudie Goodwin ist Schauspielerin. Jackson begann zunächst mit Folk- und Akustikprojekten, bevor sie sich elektronischen Klängen zuwandte. 2008 gründete sie gemeinsam mit dem Produzenten Ben Langmaid das Projekt La Roux. Der Name, französisch für „die Rothaarige“, verweist auf Jacksons auffälliges Erscheinungsbild, das bald ebenso ikonisch wurde wie ihr kantiger Synth-Sound.
2009 erschien das selbstbetitelte Debütalbum „La Roux“. Es traf den Nerv einer Zeit, in der elektronische Popmusik wieder stärker in den Mainstream rückte. Mit Songs wie „In For The Kill“ und „Bulletproof“ landete La Roux internationale Hits. „Bulletproof“ erreichte Platz eins der britischen Charts, das Album verkaufte sich weltweit millionenfach. 2011 wurde La Roux mit einem Grammy in der Kategorie „Best Electronic/Dance Album“ ausgezeichnet. Remixe von Produzenten wie Skream, Skrillex oder Zinc sorgten dafür, dass die Songs auch im Clubkontext präsent blieben.
Nach dem Erfolg des Debüts zog sich das Projekt zunächst zurück. Die Zusammenarbeit mit Ben Langmaid endete, La Roux wurde fortan zum Soloprojekt von Elly Jackson. 2014 erschien das zweite Album „Trouble in Paradise“. Es knüpfte an den Synthpop-Ansatz des Debüts an, öffnete sich jedoch stärker in Richtung Funk und Disco der 70er- und 80er-Jahre. Die Produktion wirkte opulenter, zugleich blieb Jacksons charakteristische Stimme das Zentrum der Songs.
In den folgenden Jahren arbeitete La Roux immer wieder mit anderen Künstlern zusammen. Sie war unter anderem 2019 auf Tyler, The Creators Album „Igor“ zu hören, das als eines der prägenden Pop-Alben des Jahrzehnts gilt. Tyler remixte später ihren Song „Automatic Driver“ aus dem dritten Studioalbum „Supervision“, das 2020 erschien. „Supervision“ fiel kompakter und reduzierter aus als sein Vorgänger, viele Stücke entstanden in einem vergleichsweise intimen Produktionsprozess.
2021 folgte die Zusammenarbeit mit dem britischen Rapper CASISDEAD für den Track „Park Assist“. Darüber hinaus wurden La Roux’ Songs vielfach gesampelt, etwa von French Montana, Tion Wayne oder Major Lazer. Diese Referenzen zeigen, wie nachhaltig ihr Einfluss auf unterschiedliche Spielarten von Pop und urbaner Musik ist.
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