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10 Fragen an… Frank Turner

    Mit „Undefeated“ hat Frank Turner sein zehntes Studioalbum veröffentlicht. Thematisch bewegt sich „Undefeated“ auf dem schmalen Grat zwischen jugendlicher Offenheit und den Herausforderungen des mittleren Lebensalters. Klanglich sind Anleihen an Bands zu hören, die Frank in seiner langen Karriere geprägt haben, von Black Flag bis Counting Crows, von Descendents bis The Pogues, über Elvis Costello und Billy Bragg.

    1. Was war der erste Song, den du je gehört hast?

    Frank: Ich erinnere mich an „The Hippopotamus Song“ von Flanders & Swann. Meine Mutter spielte es auf langen Fahrten im Auto und wir sangen mit. „Mud, mud, glorious mud“. Es ist ein tolles Lied.

    2. Welche war die erste Platte, die du dir selbst gekauft hast?

    Frank: Mein Vater besorgte mir eine Kopie von „Killers“ von Iron Maiden (er hatte keine Ahnung, was das war und bereut seine Entscheidung bis heute). Das hat alles verändert. Dann fand ich heraus, dass es weitere Alben gab, und das erste Album, das ich mir kaufte, war „Number Of The Beast“. Es war genau so gut.

    3. Welches war das erste Konzert, das du je besucht hast?

    Frank: Ungefähr 1995 habe ich mir im Joiners Arms in Southampton eine Band namens Snug angesehen. Ich kannte die Band nicht allzu gut, aber ich fand die Show verdammt gut, ich habe für jede Band gepogt.

    4. Wie bist du zur Musik gekommen?

    FT: Durch Iron Maiden. Es war ein Lichtschalter-Moment, vorher gab es keine moderne Musik in meinem Leben, und danach war ich weg, es gab kein Zurück mehr.

    5. Warum machst du Musik?

    Frank: Es ist meine Leidenschaft, meine Besessenheit, mein Selbstausdruck, das, was ich kann, und auch mein Lebensunterhalt.

    6. Wie entsteht neue Musik bei dir normalerweise?

    Frank: Ich bin mir unsicher, was das Wort „normalerweise“ angeht. Aber… ich schreibe Songs, ich bringe sie zu meiner Band und wir arrangieren sie, dann nehmen wir sie auf. Das Ganze ändert sich aber jedes Mal, und ich hoffe, dass es immer so bleibt.

    7. Welche Künstler:innen haben dich am meisten beeinflusst?

    Frank: Das könnte eine lange Liste werden, aber kurz gefasst: Iron Maiden, Nirvana, NOFX, Black Flag, The Weakerthans, Springsteen, Neil Young, Pedro The Lion. Ich würde gerne einmal mit Nick Cave zusammenarbeiten. Ich halte ihn für ein Genie und bin von seiner kreativen Methodik fasziniert.

    8. Was willst du mit eurer Musik erreichen?

    Frank: Zu sagen, was ich wirklich meine. Um mit den Menschen in Verbindung zu treten.

    9. Was ist dein bester Song bis jetzt?

    Frank: Der nächste.

    10. Was steht als nächstes an?

    Frank: Ganz viel Touren.

    Schlagwörter:

    Fabian Streibl