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Mixtape New Pop: Neuheiten auf Spotify, YouTube und Co.

Die besten Neuentdeckungen in einer Playlist auf Spotify und als Artikel: Die Bandbreite reicht von New Pop & Indie Pop über Elektropop bis hin zu Neo-R&B.

Neuerscheinungen im Tonspion

Playlist: Top Tracks
Mixtape: Indie & Rock
Mixtape: Pop
Mixtape: Club Music
Mixtape: Rap & R’n’B
Neue Alben im Überblick

Indie Pop: Das Genre zwischen allen Stühlen

Indie Pop kam in den 80er Jahren auf, als britische Bands wie The Smiths, New Order oder Primal Scream eine alternative Form der Popmusik entwickelte, in der Gitarren und der Einfluss von Punk zwar auch eine gewisse Rolle spielten, die aber vergleichsweise soft und melodiös daherkamen.

Heute ist Indie Pop vor allem durch elektronische Instrumente geprägt und teilweise auch von der Dance Music. In dieser Playlist stellen wir regelmäßig die besten Neuentdeckungen aus dem Genre New Pop und Indie Pop vor. Diese Playlist wird regelmäßig aktualisiert.

Otros Nombres – Ella Apaga el Velador (Latin Pop)

Hier strahlt die Sonne Argentiniens und Japans zusammen, denn der Act Otros Nombres hat Wurzeln aus beiden und das hört man auch im wunderbar leichten beschwingten Song „Ella Apaga el Velador”, der Latino-Rhythmen und vertrackte Beats zusammenbringt sowie eine Summertime Sadness eines Astrud Gilberto – zauberhaft!

Marina & The Kats – A Star With A Delay (Jazz Pop)

Mit charmant-coolem Mix aus Jazz, Swing und Indie-Pop sowie leicht “dreckigem” Sound strahlt dieser neue Song der Wiener Combo Marina & The Kats: „A Star With A Delay“ ist eine Hymne, die Kraft gibt und mit starker Stimme motiviert – es ist nie zu spät, ein Star zu werden.

Camparius – Ohne Mich (NNDW)

“Ohne Dich” sangen einst die Münchner Freiheit, “Ohne Mich” singt jetzt Camparius und zitiert dabei auch die Achtziger Jahre im deutschen Pop mit viel Emotion: Der treibende und melancholische Track ist Neue Neue Deutsche Welle im Stil von Edwin Rosen, Betterov & Schmyt und zielt direkt ins Herz.

Coco And The Lost – Drum Machine (Indie Pop)

Locker flocking leicher Indie-Pop aus Großbritannien: Charmant cool singt Coco And The Lost hier von ihrer “Drum Machine”, die uns kein Kopfweh macht, im Gegenteil, sie sorgt für Tanzlaune. Hinter dem Projekt steckt die Künstlerin Ella, die für ihren Sound von Acts wie Blondie, Pulp und Queen beeinflusst wurde.

Mary Middlefield – Milk (Indie-Pop)

Pur wie frische Milch: Der Track “Milk” der Schweizer Singer-Songwriterin Mary Middlefield ist eine schmackhafte emotionale Mischung aus Indie-Pop, Bombast, Musical und Piano-Romantik. Der Song ist Vorbote ihres kommenden Albums „Will You Take Me As I Am?“, das am 6. März 2026 erscheinen wird.

Luft – Delfin (Indie Pop)

Lässig cooler Indie-Pop aus Wien: Der Track „Delfin“ von Luft schwimmt locker zwischen NDW und Synth umher und bleibt dabei ziemlich im Ohr. Im Song geht’s um eine Romanze zwischen zwei Menschen, die unterschiedlicher kaum sein könnten und dabei trifft im Strom dieser charmanten Melodie Leichtigkeit auf Tiefe.

La Nuit Américaine – Heroes (Electro-Pop)

Es ist schon mutig, diesen Über-Song von David Bowie zu covern und dann noch mutiger einen Electro-Pop-Song daraus zu machen: La Nuit Américaine haben dies gewagt und gewonnen. Ihre Version von „Heroes“ ist ätherisch fließend elegant und erinnert an den coolen Synthpop des Italians Do It Better-Label. Chapeau!

Mortimer – Climbing Cranes (Audiodramapop)

Ein ungewöhnlicher Track, der zwischen Melancholie und Hoffnung schimmert: Mit analogen Synths, treibenden Drums und warmem Bass schafft dieses Trio aus Regensburg eine einzigartige Hörspielatmosphäre und sie bezeichnen ihren Sound perfekterweise als Audiodramapop. “Climbing Cranes” erfasst musikalisch eine Szene sowie ein Gefühl: Klettern wir Kräne mit Mortimer hoch und lassen wir uns fallen in diesen Instrumentalsog, dem man sich nicht entziehen kann.

Antonia XM x Kenji Araki – Nochmal (Wave Pop)

Auf Repeat: Diesen cool Track zwischen Dark Wave, Gothic, Club-Sounds und Synthpop wollen wir nochmal, nochmal und nochmal hören. Die Acts Antonia XM x Kenji Araki aus Österreich präsentieren mit ihrem gemeinsamen Song ein gespenstisch schönes Stück Electronica, flirrend zwischen Boy Harsher, FKA Twigs oder Drab Majesty.

Meek – Fabulous (Indiepop)

Fabelhafter und fucking weirder Indie-Pop-Song mit Ohrwurmgarantie: “Fabulous” des britischen Acts Meek ist voller Energie in Sound und Clip. Empowerment-Disco-Anthem für alle Dancefloors der Welt.

Molly Mogul – Run (Minimal Pop)

Mit hypnotischem Zeitlupen-Electropop betört uns hier der britische Act Molly Mogul: Der Track „Run“ pulsiert zwischen Art-Pop, Experimental und Club-Sounds zwischen Billie Eilish, Ela Minus und Boy Harsher – nur noch reduzierter.

und weil es so schön ist, hier noch eine Zugabe:


Molly Mogul – 100 Things (That I’ve Been Meaning To Say) (Indie Pop)

Minimalistischer und doch sehr melancholisch-emotionaler Song der britischen Künstlerin Molly Mogul (die allerdings aus Bayern stammt!): Ihr Song „100 Things (That I’ve Been Meaning To Say)“ ist inspiriert von Acts wie Loyle Carner, Little Simz oder Lava La Rue und ein außergewöhnliches Stück Pop, begleitet von einem nicht minder außergewöhnlichen Schwarz-Weiß-Clip.

Mortimer – Fairy Ride (Hörspielpop)

Sie haben sich ihr eigenes Genre erschaffen: Mortimer aus Regensburg spielen nämlich Hörspielpop, auf englisch elegant Audiodramapop genannt. Ihr Sound aus Synthie, Bass und Drums – alles analog und live gespielt – ist nämlich eine Art instrumentale Erzählung, die retrofuturistisch an alte Hörspielserien wie die Drei Fragezeichen erinnert: Der Track “Fairy Ride” vom Album “Grey To White” versetzt den Hörer dabei in die seltsam schwingende Schaukel einer geheimnisumwitterten Achterbahn auf Coney Island. Der Song wechselt mehrfach die Richtung, ist zugleich synthiegetriebener Pop und ein ins Ohr gehendes Spiel mit leichten Bossa-Nova-Elementen sowie vibrierenden Krautrock- und Fusiontraditionen.