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Indie-Pop: Neuheiten auf Soundcloud, Spotify, YouTube und Co.

Die besten Neuentdeckungen in einer Playlist: Die Bandbreite reicht von Indiepop über Elektropop bis hin zu Singer-Songwriter-Klängen.

Ihr wollt auch in unsere Neuentdeckungsliste? Dann schickt uns doch bitte Eure Musik über Submithub! Und hier wird erklärt wie das geht.

Indie Pop: Das Genre zwischen allen Stühlen

Indie Pop kam in den 80er Jahren auf, als britische Bands wie The Smiths, New Order oder Primal Scream eine alternative Form der Popmusik entwickelte, in der Gitarren und der Einfluss von Punk zwar auch eine gewisse Rolle spielten, die aber vergleichsweise soft und melodiös daherkamen.

Heute ist Indie Pop vor allem durch elektronische Instrumente geprägt und teilweise auch von der Dance Music. In dieser Playlist stellen wir regelmäßig die besten Neuentdeckungen aus dem Genre Indie Pop vor. Diese Playlist wird regelmäßig aktualisiert.

Ace Buchannon – Breathe (Indie Electronica)

Catchy cooler Track des Acts Ace Buchannon aus Finland: Zwischen Gamesound und Disco schillert der Track „Breathe“, der in seiner schwebenden Art an den dreamy Indietronica von Sally Shapiro und Chromatics, oder den Synthwave von Mitch Murder oder FM-84 erinnert.

Ace Buchannon - Breathe

GZ Grant – Metropolis (Indietronica)

Wie ein Science-Fiction-Soundtrack fließt der Track „Metropolis“ des US-Acts GZ Grant über uns hinweg: Eigthies-Einflüsse, Synthwave-Parts und Dreampop verschmelzen hier zu einem epischen Fluss zwischen Ambient und Atmosphäre.


Midi Memory – Eternal Dream (Dreampop)

Zwischen Dream- und Synthpop flackert der Track „Eternal Dream“ des US-Acts mit dem schönen Namen Midi Memory. Ihr Sound erinnert dabei an so melancholische wie tanzbare Bands a la Black Marble, Molchat Doma oder M!R!M. Hinter dem Projekt steckt Matt Messore der Shoegazer Cathedral Bells , die ebenfalls sehr hörenswert sind.

Midi Memory: "Eternal dream"

Sam Himself – Golden Days (Indiepop)

Schimmernder Sound zwischen Neo-Country und Indiepop: Der Schweizer Musiker Sam Himself hat mit dem Track „Golden Days“ einen hübschen Ohrwurm gezimmert, der zärtlich zwischen Moneybrother, Shout Out Louds und Friska Viljor glitzert. Die neue Single ist Vorbote seines kommenden zweiten Albums, welches im Januar erscheinen wird.

Sam Himself - Golden Days (Official Music Video)

Kitty Solaris – Mystery Girl (Indiepop)

Mit charmanter Stimme und schön flirrendem, leicht melancholischem und mysteriösem Dreampop-Sound kündigt die Berliner Künstlerin Kitty Solaris mit dem einnehmenden Track „Mystery Girl“ ihr neues Album „Girls & Music an, dass am 16. September 2022 erscheint.

Kitty Solaris - Mystery Girl (directed by Pleiadesounds)

Connor Terrones – Drown (Neo Soul)

Zwischen allen Genres schwimmt der Track „Drown“ des US-Acts Connor Terrones: jazzig, synthverliebt, funkig und soulig schlägt der Song charmante und coole Haken und erinnert dabei an Acts wie Thundercat, Tame Impala oder Flying Lotus.

Connor Terrones - Drown (Lyrics)

Pet Owner – t-t-t (Art Pop)

Verspult versponnener Indiepop zwischen Broadcast, Stereolab und Laurie Anderson: Die Schweizer Band Pet Owner hat mit ihrem Track „t-t-t“ einen treibenden Song zwischen Art-Pop und Synthwave veröffentlicht, der trotz seiner Sperrigkeit und dank charmanter Vocals ziemlich ins Ohr geht.


Abby Dage – Backwards Directions (Alt Pop)

Mit unverschämt cool lässigem Gesang wickelt uns die US-Musikerin Abby Sage mit ihrem Dreampop- und Bedroompop-Song „Backwards Directions“ ein: Irgendwo zwischen Beach House, Billie Eilish und Daughter flirrt ihr Lo-Fi-Sound geradezu in unsere Herzen.


Wolfskind & Bayuk – 75% (ft. LLucid) (Indie R&B)

Fünf Prozent R&B, 30 Prozent Indie, 40 Prozent Soul und 100 Prozent einzigartig, das ist der neue Track 75% (ft. LLucid) des deutschen Duos Wolfskind & Bayuk. Mit Dreampop- und Chill-Atmosphäre versehen fängt uns dieser luftige Song ein.


Quirinello x Telquist – Ugly Mondays (Indiepop)

Dieser charmante Track der deutschen Acts Quirinello und Telquist versüßt bestimmt jeden hässlichen Montag: Der Song schießt aber textlich eigentlich nicht gegen diesen verhassten Tag, sondern gegen jeden vergeudeten Tag in den Sozialen Medien und ist ein musikalisch eingängiges Statement gegen die rosarote Filter-Brille auf Instagram & Co.


Blue Lupin – Soak (Shoegaze)

Blue Lupins Debütsingle ‚Soak‘ verzaubert mit dem verträumten und melancholischen Gesang von Singer-Songwriter Joanna Wolfe. Ein atmosphärischer, hallgetränkter und ätherischer Dreampop mit einer verlockenden Mischung aus subtilen Gitarren, Klavier und cineastischen Klanglandschaften aus denen man gar nicht mehr auftauchen möchte.


Someone – In Your Arms (Dreampop)

Hübscher elektronisch pluckernder Dreampop aus England: Der Song „In Your Arms“ des Acts Someone fließt verträumt dahin und erinnert an Acts wie Beach House, Chromatics oder Tame Impala.

Someone - In Your Arms (Official Music Video)

Alaskalaska – TV Dinners (Lo-Fi Pop)

Mit minimalem Ansatz und maximaler Emotionalität gepaart, schleicht sich dieser zarte Track namens „TV Dinners“ des englischen Duos Alaskalaska in unser Gehör und Herz: Der Song zwischen Indietronica und Lo-Fi-Pop erinnert dabei angenehm an Daughter, The XX oder Beach House.

ALASKALASKA - TV Dinners

Au Suisse – Thing (Indietronica)

Zuckrige Electronica, schwebender Gesang und eine wunderbare Melodie: All das und noch mehr ist der Song „Thing“ des US-Duos Au Suisse, bestehend aus Morgan Geist und Kelley Polar. Der Track dürfte allen gefallen, die dreamy Indietronica-Acts wie Chromatics, Junior Boys oder Still Corners mögen.


Isabel LaRosa – HEARTBEAT (Indietronica)

Die facettenreiche Pop-Künstlerin Isabel LaRosa stellt ihre neue Single „HEARTBEAT“ vor. Mit ätherischen und zarten Vocals gepaart mit einer düsteren, mysteriösen und knisternden Stimmung thematisiert „HEARTBEAT“ eine romantisierte Version von Verliebtheit oder Obsession und wie dieses Gefühl die eigenen Gedanken komplett einnehmen kann. Der Song schwebt irgendwo zwischen Elektro, Schlafzimmer-Pop, und Indie-Pop.

Isabel LaRosa - HEARTBEAT (Lyric Video)

Quirinello – fuckboy song (Bedroom)

Quirinello schenkt uns mit „fuckboy song“ ein atmosphärisches Stück, welches das pubertäre Gefühlschaos thematisiert und die Unfähigkeit, Gefühle auszudrücken, und sich darüber amüsiert. Die Texte sind tiefgründig, lassen einen aber auch schmunzeln. Mal zart, mal dynamisch treffen die Vocals auf einen leichten und verträumten Sound, der von Hallgitarren, sanften Synthies und Lo-Fi-Drumsamples dominiert wird.


Sam Valdez – Unwind (Lo-fi Pop)

Verträumte Texturen und ein Gespür für abstrakte, aber gefühlvolle Texte ist Sam Valdez’s neue Single „Unwind“ ein Song über Intimität und darüber das man manchmal einfach das Alleinsein genießt.  Ihre Mischung aus Americana, Shoe-Gaze, Indie-Rock und Pop bietet eine eindrucksvolle Kulisse für ihre nachdenklichen Songs über eine Kindheit, die sie im grellen Licht und der Weite von Las Vegas, in der Wüstenlandschaft Nevadas verbracht hat.


Lucid Express – Lime (Elliott Frazier Remix) (Shoegaze)

Lucid Express aus Hong-Kong liefern mit Elliott Fraziers „Lime“ Remix einen verträumten Shoegaze meets Post-Punk Song. Flirrende Gitarren treffen auf psychedelische Synthies abgerundet mit krachenden Instrumenten, die in einer schillernden Melodie kulminieren.

Lucid Express "Lime (Elliott Frazier remix)" Audio

Sonny Beckett – Daylight_(Synthwave)

Die noch junge Elektroband Sonny Beckett aus Mexico liefert mit ihrer erst zweite Single „Daylight_“ leicht schwingende Sommer-Vibes. Lo-Fi Vocals, Punchy SynthBass und coole Synthies kombiniert mit sanften Gitarren und einer eingängigen Melodie schaffen retro-futuristische Vibes für eine entspannte Auszeit.


Lasse Matthiessen – Ocean (Dream Pop)

„Ocean“ katapultiert uns mit zartem melancholischen Gesang in die vielschichtigen Tiefen des Ozeans. Mal gleitet man durch leichtes, farbenfrohes und schimmerndes Gewässer, mal ins düstere Unbekannte hinein. Matthiessen‘s tiefes Timbre schwingt im Inneren nach und verleiht dem sonst an 80s-Synth-Pop erinnernden Track eine ganz direkte Electropop Note. Wie eine Erinnerung oder ein Traum gleitet man über weite Wasserflächen und taucht mit regelmäßigen Atemzügen und meditativer Achtsamkeit ein und wieder ab. 

OCEAN - official video

Lillian Frances – Direct Sunlight (Indie Pop)

Die Indie-Pop-Künstlerin Lillian Frances arbeitet offen und genre-übergreifend. Ihre aktuelle selbstproduzierte Single „Direct Sunlight“ geht sie mit einer abenteuerlichen, offenen Verspieltheit an, die es ihr ermöglicht, erfrischend eigene Musik zu schaffen „Direct Sunlight“ verbindet poppige Drums mit hellen Mandolinen und verträumten Synthesizern, perfekt für eine entspannte Fahrt in den Sonnenuntergang hinein. Ein leichter und schwereloser Alt-Pop Song, der nach Sommerromantik, Roadtrips und Kletterabenteuern klingt. 


Leezy – Cocaine Kisses (Indie Pop)

Die neueste Single „Cocaine Kisses“ von Dream-Pop-Künstlerin Leezy kombiniert weichen, gehauchten und mysteriösen Gesang und eindringlich schöne Harmonien mit einer melancholischen Bassline. Der Song erzählt von einer durch Drogenkonsum romantisierten Beziehung und knüpft thematisch auch an die durch den Drogenkonsum bedingte Verletzlichkeit an.

Leezy - Cocaine Kisses (Official Music Video)

Bronze Whale – St. Lynn (Indietronica)

Aaron Jaques und Benny Alley aka Bronze Whale liefern diesen frischen Tune direkt aus Sacramento. Der charmante und gefühlvolle Gesang in „St. Lynn“ gepaart mit den easy-going nostalgischen Vibes, lässt diesen Song so wunderbar leicht und sommerlich frisch klingen. Eine Hommage an das Leben im Hier und Jetzt.


Moby x serpentwithfeet – On Air (Neo-Soul)

Das Moby seinen genre-übergreifenden Musikstil absolut meistert stellt er immer wieder unter Beweis. „On Air“ ist ein emotionaler und ergreifender Song auf seinem neuen Label ‚Always Centered‘ at Night. Der in L.A. ansässige Künstler ‚serpentwithfeet‘ bereichert das warme Stück mit seiner seidigen neo-souligen Stimme.

always centered at night - 'on air' feat. moby & serpentwithfeet (official lyric video)

Yum Yuck – Bedroom Eyes (Bedroom)

„Bedroom Eyes“ klingt ätherisch verträumt. Der nostalgische und intime Song erzählt davon, dass man die Vergangenheit oft durch eine rosarote Brille sieht und auch frühere Beziehungen verklärt wahrnimmt. Mit groovigen Drums und einer Walking-Bass-Linie fragt sich der südafrikanische Künstler „Wie oft muss ich mich noch verlieben, bevor das Gefühl alt wird?“ Ein emotionaler Song mit Retro-Flair, der irgendwo zwischen Gemütlichkeit und kantiger Modernität schwebt.


Nick & June – Manic Pixie Dream Girl (Indie Pop)

Mit einer sommerlich-verträumter Nostalgie erzählen Nick & June in ihrem aktuellen Indie-Folk-Song die vergessene Geschichte eines weiteren „Manic Pixie Dream Girls“, dass zu schlau für das Rampenlicht ist aber am Ende genau dort ihren besonderen Platz findet. Ein glitzernder Nebel aus Vintage Flair, verträumten Gitarren und Synthies, unterstützt von Streichern und Bläsern lassen einen zurücklehnen und das warme und meditative Stück genießen.


Mortimer – Fairy Ride (Hörspielpop)

Sie haben sich ihr eigenes Genre erschaffen: Mortimer aus Regensburg spielen nämlich Hörspielpop, auf englisch elegant Audiodramapop genannt. Ihr Sound aus Synthie, Bass und Drums – alles analog und live gespielt – ist nämlich eine Art instrumentale Erzählung, die retrofuturistisch an alte Hörspielserien wie die Drei Fragezeichen erinnert: Der neue Track „Fairy Ride“ vom kommenden Album „Grey To White“ (01.04.22) versetzt den Hörer dabei in die seltsam schwingende Schaukel einer geheimnisumwitterten Achterbahn auf Coney Island. Der Song wechselt mehrfach die Richtung, ist zugleich synthiegetriebener Pop und ein ins Ohr gehendes Spiel mit leichten Bossa-Nova-Elementen sowie vibrierenden Krautrock- und Fusiontraditionen.


Kutiman Ft Dekel – My Everything (Neo Soul)

Mit warmen und hypnotisierenden Instrumentals ist „My Everything“, die erste Single aus Kutimans sechstem Album „Open“, ein emotionaler magischer Indie-Pop-Soul-Song, der zugleich fesselt und berührt. Mit dem gefühlvollen Gesang von Dekel, verschmelzen hier soulige 60er-Motown Vibes, melancholische analoge Keyboards, lebendige Streicher und ansteckende Grooves. Für Fans von Leon Bridges und Michael Kiwanuka.

Kutiman ft. Dekel - My Everything

JMSEY x Beck Pete – I’ll Be Okay (Indie Pop)

Für ihre energiegeladene und dynamische Single „I’ll Be Okay“ die sich zunächst anfühlt wie ein klassischer Post-Beziehungs-Blues-Bop, greift der Song geschickt die Komplexität der modernen Dating-Welt auf, die von neuen Beziehungsdynamiken angetrieben wird. Oft wird die „Das Gras ist immer grüner“-Mentalität durch Dating-Apps angeheizt was toxische Auswirkungen auf einen selbst haben kann. „I’ll Be Okay“ ist eine coole Mischung aus unbestreitbarer Schärfe und melodischer Eingängigkeit.

JMSEY - I'll Be Okay ft. Beck Pete (Official Music Video)

Alela Diane – When We Believed (Indie Folk)

Die kalifornische Singer-Songwriterin ist bekannt dafür, Songs zu schreiben, die spannungsgeladene, tranceartige Arpeggios mit warmem Gesang und meditativen Texten über Familie und Natur verbinden. Mit „When We Believed“ gibt sie uns eine Kostprobe Nostalgie und die emotionale Fragilität „…licking the wounds of limps that we have lost“. Es ist ein ruhiger, bedächtiger und nachdenklicher Folk Song über die Person, die wir einmal waren und die Person die wir geworden sind.

Alela Diane - When We Believed (Official Visualizer)

The Happy Return – Sweaters (Indie Pop)

Mit warmen Vibes, verspielten Vocals und einem authentischen liebenswürdigen Style liefert uns „Sweaters“ die wahre Geschichte über die Trennung ihres Leadsängers und seiner ehemaligen Freundin. Der peppige Beach-Pop-Sound der Band aus San Diego steht im Kontrast zu den dissonanten Texten, die sich mit dem Verlust der Entwicklung anderer Menschen und dem Wunsch nach Akzeptanz auseinandersetzen. 


Porij – Automatic (Indietronica)

Mit einer coolen sowie catchy Mischung aus Artpop und Indietronica bezaubert der UK-Act Porij: „Automatic“ ist ein flirrendes Stück aus Tropical House und Dreampop, irgendwo zwischen The xx, Everything But The Girl oder Lykke Li.


Kate Brunotts – Do You Want To Dance? (Alt Pop)

Ultracooler Indietronica-Alt.Pop-Track der US-Künstlerin Kate Brunotts, der von den Vocals an Anne Clark erinnert, von flirrenden Harmonien an Grimes und dem pumpenden Bass an FKA Twigs. „Do You Want To Dance?“ ist charmanter Ohrwurm und komplett selbstproduziert.

Kate Brunotts - Do you want to dance? (Visualizer)

Phoebe Green – Just A Game (Indiepop)

Catchy und cool sowie mit kreativem Clip kommt dieser Banger der Manchester Künstlerin Phoebe Green daher: Electropop meets Indiepop mit einer Brise verspieltem Artpop in „Just A Game“.

Phoebe Green - Just A Game (Official Video)

R. Missing – New Present City (Dreampop)

Cool, minimal und verträum: So fließt der Track „New Present City“ des US-Acts R. Missing dahin. Zwischen Dreampop, Wave und Synthpop klingen sie damit wie eine Mischung aus SURVIVE, Chromatics und Molly Nilsson.

R. Missing - New Present City (Official Film)

The Churchhill Garden – Always There (Shoegaze)

Einmal mehr entführt uns der Schweizer Act The Churchhill Garden in verträumte Shoegaze-Gefilde: Mit der geradezu schwebender Stimme von Krissy van der Woude erinnert „Always There“ sowohl an Slowdive und dem wavigen Sound zudem auch an Cocteau Twins.


Irish Basement – Bear Trap (Indie Pop)

Achtung: Instant-Ohrwurm! Dieser catchy Indie-Pop-Song des US-Acts Irish Basement ist schwerelos und schimmert zwischen nostalgischem New-Order-Sound und britpoppigen Bloc-Party-Vibes.


Flocks – Find, Fix, Finish Feat. Ben Sloan & Brian Kelly (Art Pop)

Zwischen Neo Soul und Jazz Fussion flirrt dieser instrumentale Art Pop des US-Acts Flocks, der mit seinem Track „Find, Fix, Finish“ irgendwo zwischen BadBadNotGood und Radiohead schillert: Ein vertrackter wie verträumter Fluss, der sowohl nostalgisch als auch futuristisch in seinem Genre-Mix anmutet.

find, fix, finish (feat. Brianna Kelly, Ben Sloan)

Sally Dige – You (Indiepop)

Ungewohnt zart kommt dieser neue Song der Indie-Electronice-Künstlerin Sally Dige daher: „You“ ist ein einen umfassenden Track, der ein wenig an Fleetwood Mac, Enya oder Kate Bush erinnert. Mit seinen romantisch-nostalgischen Harmonien weckt er auf jeden Fall schon mal eine große Vorfreude auf das für später in diesem Jahr angekündigte Album.


Kraków Loves Adana – It’s My Life (Synthpop Cover)

Eine gute Coverversion ist eine Version, die dem Original etwas originell Eigenes zufügt: Im Falle der deutschen Künstlerin Kraków Loves Adana wird etwas radikal entfernt, nämlich der bratzige Rocksound von Bon Jovi und sein Hit „It’s My Life“ wird per Synthpop skelettiert und in einen luftigen neuen Song gepackt.


Tender Glue – My Sweetest Tone (Dreampop)

Verträumter Track, schauriger Clip – aber alles angenehm nostalgisch gehalten: „My Sweetest Tone“ der US-Band Tender Glue flirrt zwischen Dreampop und Indie Rock und erinnert ein bisschen an DIIV, MacDeMarco oder Wild Nothing.

Tender Glue - My Sweetest Tone (Official Video)

Pair – Responsible Animal (Dreampop)

Mit umarmenden Harmonien und starker Stimme lullt uns dieser Dreampop-Song der deutschen Band Pair ein: Zwischen Indie-Hymne und Indietronica-Sound erinnert der Track sowohl an Editors als auch an Beach House.


Goldmyth – Triptych (Indiepop)

Hübsch flirrender Dream- und Synthpop von Goldmyth aus den USA: Mit charmantem Gesang und einnehmender Melodie bezaubert die Band und erinnert mit ihrem Sound ein bisschen an The Japanese House, Still Corners oder Blouse.

Goldmyth - Triptych (Official Video)

Odd Beholder – Hurt (Indiepop)

Zarter sanft pluckernder Electronica-Indiepop aus der Schweiz: Der Track „Hurt“ des Schweizer Acts Odd Beholder, hinter dem die Musikerin Daniela Weinmann steckt, schwebt geradezu und bezaubert mit schönen Vocals irgendwo zwischen Daughter, Anna Calvi und The XX.


The Night Office – Hot Ghost (Coldwave)

Kühler elegant fließender New Wave mit Gothic- und Synthpop-Einschlägen aus den USA: „Hot Ghost“ ist ein minimaler und dennoch tanzbarer Track zwischen Minuit Machine, Cold Cave und Boy Harsher.


Borninmay – Anywhere Else (Lo-Fi-Indiepop)

Schön fließender Indiepop aus Deutschland, der mit zarter Melodie und hübschen Harmonien irgendwo zwischen Motorama, Slut und DIIV bezaubert: Der Track „Anywhere Else“ ist vielversprechender Bedroom-Pop aus der Provinz, genährt von Post-Punk und New-Wave-Einflüssen.

Borninmay - Anywhere Else (Official Video)

NIQTIN – Space Up (Indiepop)


Fluffiger Indiepop zwischen Disco und Neo-Soul: NIQTINs Debüt-Single „Space up“ ist fresh, frech und freiheitsliebend. Mit Falco-ähnlichem Singstyle, in dem Englisch und Deutsch ebenso frei gemixt wird und Seventies wie Eighties-Flair ist der Track ein ziemlicher Ohrwurm.


Graffiti Welfare – Seashell (Synthwave)

Schöner instrumentaler Flow aus den USA: Graffiti Welfare haben mit „Seashell“ einen verträumten psychedelisch fließenden Track zwischen Tangerine Dream und Panda Bear geschrieben, der zwischen den Genres Synthwave, Spacepop und Dreampop schillert.


PantherWolfe – Arcade Wizard (Synthwave)

Cooler Synthwave-Track mit Gamingsound-Anleihen im Eighties-Retro-Stil: Der US-Act PantherWolfe erinnert dabei in Sound, Stil und Ästhetik ein wenig an Mitch Murder, FM-84 oder Power Glow. Mit pluckernden Beats und konstantem Flow ist „Arcade Wizard“ perfekt für die Sci-Fi-Disco oder einen Computerspielabend.


Web Hues – Street Spell (Indie Pop)

Mit einer faszinierender Mischung aus Dream Pop, Art Rock und Post-Punk legt de US-Act Web Hues seine Debüt-Single „Street Spell“ vor, die ein hochkarätiges Finish erhalten hat: Produziert vorn Deerhunter-Bassist Josh McKay und von Jason Kingsland (Belle & Sebastian, Deerhunter, Washed Out) gemischt und schließlich von Glenn Schick (Future, Phoebe Bridgers, Jack Harlow) gemastert, können wir uns auf weitere spannende Veröffentlichungen freuen.


Kater – Mara (Indiepop)

Hübsch flirrender Indiepop aus Deutschland: „Mara“ des Trios Kater geht mit einem coolen Gitarrenriff sowie sich aufbauenden Gitarrenwänden gut ins Ohr und setzt sich dort fest, wo sich bei dem energetischen Songs Erinnerungen an Slut, Death Cab For Cutie oder Foals breit machen.


Nick & June – Anything But Time (Indiepop)

Hübsch melancholisch dahinfließender Indiepop aus Deutschland: Das Duo Nick & June macht filigranen Dreampop sowie zarten Indiefolk gepaart mit bezaubernden Vocals, die an Beach House, Matty Star oder Stars erinnern.


The Moon Caravan – Mourning Sun (Dreampop)

Verträumt, verzerrter Track der US-Shoegaze-Band The Moon Caravan: Ihr Song „Mourning Sun“ schillert melancholisch melodiös zwischen DIIV, The Choir Boy und The Cure und ist eine schöne Mischung aus Dreampop und Wave.


OVRGRWN ­ – Maybe Next Year (Remix by Droid Bishop) (Synthwave)

OVRGRWN verbindet Synthesizerlandscapes mit zeitgenössischem Indie-Pop, der atmosphärisch reichhaltig, süßlich melodisch und nicht davor zurückscheut seine dunkle Seite zu zeigen. Der verspielte easy-going Style und die knisternde Energie von „Maybe Next Year“ gepaart mit ihrem eindringlichen Gesangsstil erhebt den Song und fesselt zugleich.


The Moon Caravan – Daphne (Bedroom)

„Daphne“, die neue EP von dem venezolanisch-amerikanischen Multiinstrumentalisten Andy Moon fand seine Inspiration im griechischen Mythos; eine bittersüße Liebesgeschichte aus zwei fast gegensätzlichen Perspektiven. Leicht verträumter düsterer Lo-fi Pop trifft auf coole energische Gitarrenriffs.


Beverly Kills – Amour Fou (Dreampop)

Mit charmanter Stimme besingt die schwedische Indie-Dream-Pop-Band mit dem tollen Namen Beverly Kills hier eine „Amour Fou“: Mit perlenden Gitarren und schwelgerischen Harmonien schillert ihr Sound irgendwo zwischen Japanese Breakfast, The Sundays und DIIV.


Dream Room – Frayed (Dreampop)

Selten einen passenderen Bandnamen als hier gehört: Die australische Band Dream Room entführen einen nämlich tatsächlich musikalisch in einen Raum der Träume, sprich des Dreampops, der an die verhallten shoegazigen Sounds von Slowdive, Chapterhouse oder Airiel erinnert. Schwebend schön!


Tiger Darrow – Fugly (Indiepop)

Mit einem Kunstwort umreißt der US-Act Tiger Darrow in diesem coolen wie cheeky Song die Mental-Illness-Problematik: Der Lo-Fi-Track steigert sich zum Ende in eine „Pseudo-Rock“-Hymne, wie doe Künstlerin aus New York es selbst beschreibt. Ihr interessanter ergreifender Sound schillert derweil dunkel samtig irgendwo zwischen St. Vincent, Billie Eilish oder Julia Wolf.


Van Kraut – Steigen (Indiepop)

Mit Verweisen in Sound und Haltung auf deutsche Indie-Acts wie Die Sterne oder PeterLicht schraubt sich der Song „Steigen“ der Band mit dem schönen Namen Van Kraut in unser Ohr. Mit einnehmenden Lyrics und Harmoniewechseln ist der Gruppe hier ein cooler Ohrwurm gelungen.


The Blue Herons – From Here (Dreampop)

Mit schwelgerisch schwärmenden Harmonien und schöner Stimme lullt uns die Schweizer Dreampop-Band The Blue Herons mit ihrem leicht shoegazigen Song „From Here“ ein: Für Fans von Slowdive, Hatchie und Belly.


ViVii – Probably Me (Bedroom)

Das schwedische Trio überzeugt wieder mit einem traumhaft schönem Song. In ihrer aktuellen Single „Probably Me” treffen Vintage Vibes auf Bedroom und dreamy Lo-fi Pop. Verpackt in ein Duett zwischen Emil und Caroline geben sie in ihren Lyrics ihre Vulnerabilität zum Besten. Anstatt dem anderen die Schuld zuzuschieben, sucht jeder erstmal nach seinen eigenen „Shortcomings‘ und Fehler, die man vielleicht gemacht hat. Très sympathique!


Saavan ­– Lonely Fire (Indietronica)

Auch ihre aktuelle Single „Lonely Fire“ ist ein ständiges oszilieren zwischen Leichtigkeit und Melancholie. Saavan kreieren warme und doch desillusionierte Klangschichten, und schaffen es mit Leichtigkeit eine Verschmelzung zwischen zwei verschiedenen, fast gegensätzlichen, Welten zu orchestrieren. Für Fans von Floating Points, Four Tet oder Bonobo, Tame Impala oder The xx.


R. MISSING – Verónica Pass – Sally Shapiro (Shoegaze)

R. MISSING‘s neue Single „Verónica Pass“ wurde von der schwedischen Italo-Disco-Legende Sally Shapiro abgemischt. „Verónica Pass“ beginnt mit einem ätherischen A-cappella-Gesang, der von hallgetränkten Gitarren begleitet wird, die scheinbar einen Takt zu spät einsetzen und die erste Zeile des Songs verstärken: „I almost missed the night“. Abgerundet mit mysteriösen Synthesizer Vocoder und synthetischen Beats, wiederholt sich in der Auflösung der melancholischen Wunsch: „…when I run freely in the dark.“


girlhouse – facetime after sex (Bedroom)

Die aufstrebende Indie-Bedroom-Pop-Künstlerin ‚girlhouse‘ schlägt eine mutigere und ausdrucksstärkere Richtung ein. Mit einer Mischung aus Alt-Pop und Lo-Fi-Indie-Rock-Texturen ist auch ihr neue nostalgisch angehauchte Single „facetime after sex“ ein kühnes und fesselndes Beispiel für ihren stets vorausschauenden Ansatz beim Songwriting.


Kai Bosch – Be Right Back (Indie Electronic)

Der 20-jährige Londoner Kai Bosch liefert mit seiner eindringlichen Debütsingle „Be Right Back“ eine Liebeserklärung an London. Es ist eine Ode an das Sich-Verlieren; Kai wuchs als Homosexueller im ländlichen Cornwall auf –– der Song handelt von seiner relativ neu gefundenen Freiheit, er selbst zu sein. Die nächtliche Sensibilität von James Blake trifft auf die sanften Gefühlsausbrüche von The XX und das klare malerische von Lorde.

Kai Bosch - Be Right Back

Holy Wire – Oh You Pretty Girls (Indie Electronic)

Ultracooler Track aus den USA des Acts Holy Wire: Mit trockenen Beats und treibender Melodie schraubt sich dieser minimale New Wave Song in unser Gehör. „Oh You Pretty Girls“ ist ein Ohrwurm in Geiste von Bands wie Nation Of Language, DAF oder LCD Soundsystem.


Ayane Yamazaki – Void Time (Singer-Songwriter)

Zart schwebender Track der japanischen Künstlerin Ayane Yamazaki zwischen Ambient Pop und Singer-Songwriter: Mit zärtlich verträumter Stimme verzaubert uns der Song „Void Time“, der an Astrud Gilberto, Daughter oder Charlotte Gainsbourg erinnert. Wunderschön!


Kat Frankie – Spoiled Children (Indiepop)

Ein elegischer Indie-Pop Song über „verwöhnte Kinder“ ist der letzte Vorbote zum neuen Album „Shiny Thing“ (13. Mai 2022) der australischen Singer-Songwriterin Kat Frankie, der von einem sehenswerten Video begleitet wird.

Kat Frankie - Spoiled Children (official video)

Sarah P. – Faulty Humans (Indiepop)

Die griechische Sängerin Sarah P. hat mit „Faulty Humans“ eine federleichte Synthpop-Perle veröffentlicht, die mit Dreampop-Elementen und Indie-Flair daherkommt. Der Text des ebenfalls melancholischen Songs beschäftigt sich mit Hoffnungslosigkeit, während der Sound irgendwo zwischen Ladytron, Chromatics und Kylie Minouge schillert.

Sarah P. - Faulty Humans (Visualizer)

Sofia Portanet & Chilly Gonzales – Real Face (Piano Version) (Dreampop)

Piano-Rebell Chilly Gonzales und Singer-Songwriterin-Sensation Sofia Portanet haben sich für den Track „Real Face“ zusammengetan: Herausgekommen ist dabei ein Song, der an Kate Bush und Nina Hagen erinnert und der mit den schönen Zeilen „Its okay not to be okay“ von Mut handelt.

Sofia Portanet x Chilly Gonzales - Real Face Piano Version (Official)

Lizzy McAlpine x Finneas – Hate To Be Lame (Indiepop)

Zusammen mit Billie Eilishs Bruder Finneas singt sich US-Sängerin Lizzy McAlpine durch diesen zarten Neo-R&B-Song, der ein wenig an The XX erinnert und inmitten des Tracks einen harten Ausbruch wagt. Romantischer Dream-Indie-Pop, der Genregrenzen verschiebt.

Lizzy McAlpine - hate to be lame feat. FINNEAS (Official Audio)

Superorganism – Teenager (Synthpop)

Was ein schimmernder Synth-Ohrwurm! Mit „Teenager“ haut das internationale Kollektiv Superorganism den ersten Vorboten des kommenden Albums heraus: Elektrifzierender und  eklektischen Weird-Pop mit Unterstützung von Chai & Pi Ja Ma. „World Wide Pop“, das zweite Album des Acts und mit weiteren Stargästen wie Stephen Malkmus,  Dylan Cartlidge oder Gen Hoshino glänzend , erscheint am 15. Juli 2022 via Domino Records

Superorganism - Teenager feat. CHAI & Pi Ja Ma (Official Video)

Still Corners – Far Rider (Indiepop)

Dreamy Desert-Pop von Still Corners, der nächste Streich: „Far Rider“ ist eine siebenminütige staubige Reise durch Noir-Indie-Gefilde und stimmt auf die anstehende US und EU Tour der Band an, die nun hoffentlich auch stattfindet. Sängerin Tessa Murray sagt über den Song: “This song is about leaving, lost love and finding yourself somewhere on the journey, really it’s about redemption. I recently drove 6000 miles across the southwest to feel the sun on my face and think. We used the dreamlike nature of the song to capture the landscape and a hypnotic feel to conjure up the long and lonely travel days.”


Edwin Rosen – Vertigo (Synthwave)

Aus dem Nichts hat Edwin Rosen einen schwindelerregenden Hype losgetreten und so passt der Titelname „Vertigo“ der neuen Single perfekt: Der Sound schwebt wieder zwischen hypnotischem Gothic, tieftraurigem Wave und tanzbarem Synthpop. Seine Tour im Mai 2022 ist bereits restlos ausverkauft!

Edwin Rosen - Vertigo (Official Video)

Kerstin Kratochwill

Kerstin Kratochwill ist promovierte Germanistin, arbeitet als Lektorin sowie Texterin und schreibt für Tonspion über Musik, Filme und Serien.