Going Underground: Neuer Indie-Rock aus dem Netz

Die besten Neuentdeckungen in einer Playlist: Die Bandbreite reicht von Indie über Alternative-Rock bis hin zu Post-Punk.

Ihr wollt auch in unsere Neuentdeckungsliste? Dann schickt uns doch bitte Eure Musik über Submithub! Und hier wird erklärt wie das geht.

Indie Rock: Ein Genre mit vielen Subgenres

Indie-Rock, oder Independent Rock aber schlicht auch Indie, meint ursprünglich rockige gitarrenlastige Musik im weitesten Sinne des Wortes, die ausschließlich von Independent-Labels vertrieben wurde. Mittlerweile ist Indie-Rock eine Sammlung mehrerer Subgenres wie z. B. Alternative Rock, Post-Punk, Psychedelic, Shoegaze, Garage Rock, Goth-Rock, Noise-Rock etc.

In dieser Playlist stellen wir regelmäßig die besten Neuentdeckungen aus dem Genre Indie Rock vor. Diese Playlist wird einmal monatlich aktualisiert.


Tummyache – Alive Again (Indie Rock)

Mit verführerischer Stimme und flirrender Melodie zwischen Alternative und Indie Rock lockt uns Tummyache aus Großbritannien in ihre ganz eigene Soundwelt: Das überwältgende „Alive Again“ klingt dabei wie eine Mischung aus dem Artrock von Radiohead, Retro-Indie von Soccer Mommy und feministischem Rrriot-Girl-Sound a la Sleater-Kenney.


A Place To Bury Strangers – I’m Hurt (Noise)

Neue Single der Brooklyner Noise-Helden aus dem kommenden Album „See Through You“, das am 4. Februar erscheinen wird. Minimal grollt der düstere shoegazige Track „I’m Hurt“ über den Hörer hinweg und bedeckt ihn mit einer Decke aus verzerrtem Gitarrensound.

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A Place To Bury Strangers - I'm Hurt (Official Music Video)

Kat Frankie – The Sea (Indierock)

Melancholisch tragender Sound der australischen Multiinstrumentalistin Kat Frankie: „The Sea“ ist ein dichtes, intensives Stück zwischen gitarrenlastigem Indierock und grimmiger Singer-Songwriterkunst, die sich gegen die menschenfeindliche Arroganz von politischen Demagogen richtet.



River – Someday (Indietronica)

Der glitzernde Retro-Groove von „Someday“ wird durch die erste Textzeile „All my friends are dead“ kontrastiert und tauscht kurzzeitig Überschwang gegen Melancholie: zwei Gegensätze, die in der Musik des Duos immer einen besonderen Platz einnehmen. Nostalgie und Fernweh vereinen sich und erinnern an bessere Tage und an bessere Zeiten. „Someday“ ist sowohl eine Ode an die Kraft der Erinnerung als auch ein Aufbruch in ein neues, vielversprechendes Morgen.


McDead – Transported (Post-Punk)

Als würden Johnny Cash und Joy Division zusammen musizieren: Hinter McDead aus England steckt Multiinstrumentalist und Produzent Lev McDead, der zwischen Belgrad und Melbourne pendelt. So weitgefasst sein Zuhause ist, so auch seine musikalische Heimat, die aus Shoegaze, Experimenteller Elektronik und Rock geboren ist. „Transported“ ist ein karger kratziger Post-Punk-Track, der ziemlich ins Ohr geht.


AUA – Brick Break  (Psychedelic Rock)

Mit explosiven Krautrock-Beats, Carpenter-esken Arpeggios und Surf-Gitarrensounds erzeugt AUA’s neue Single  „Brick Break“ pure Spannung . Eine verzweifelte, sich ständig verändernde Gesangslinie wird von einer stoischen Reihe von mitschwingenden, oszillierenden Drones kontrapunktiert. Der gnadenlos hämmernde Drumbeat erzeugt ein Gefühl der Unruhe und Hoffnungslosigkeit.

AUA – BRICK BREAK (Official Video)

Elephant Castle – Quicksand (Alternative Rock)

Elephant Castle ist die Antwort auf frühe Musikeinflüsse aus den 50ern und 60ern Jahren kombiniert mit der Liebe zu Vintage-Synthesizern, verträumten Klängen und analogen Geräten. Sein Track „French Food,“ wurde bereits in der bekannten Serie ‚The Morning Show‘ gespielt. „Quicksand“ vereint ein schrulliges Klavier, eine 60er-Jahre-Orgel und einen unbekümmerten Beat, um einen unpassend fröhlichen Track über Menschen zu präsentieren, die einen nur runterziehen wollen.


Quinn Oulton  – Sober (Indie Rock)

In Quinn Oulton‘s Musik verschmelzen seine Einflüsse aus Indie Musik, Jazz und Funk zu einem Cocktail, von dem mehr trinken muss. Seine zarte und feine Stimme gepaart mit tiefen Themen bezaubert auch in seiner neuen Single „Sober“ die von Künstlern wie Gilles Peterson, Jack Saunders und Sian Eleri unterstützt wird.


Mount Mural – Sickboy (Post-Rock)

Mit flirrendem traumwandlerischen Sound und Stimme entführt uns die kanadische Band Mount Mual in ein verwinkeltes vertracktes Songgebilde aus Post-Rock-Harmonien und Shoegaze-Vibes. Experimenteller Indierock für Fans von DIIV, Mogwai oder Deerhunter.


Red Strict Area – City Lights (Post-Rock)

Mit Emotion und Energie bespielt die Berliner Band Red Strict Area das Genre Post-Rock mit Shoegaze- und Indierock-Elementen. Für sich selbst hat das Quartett die schöne Formel „Bob Ross meets Wassily Kandinsky“ gefunden. Ihr zweites Album „Kyhashii“ ist im Dezember 2021 erschienen und wird Freunden von Acts wie Muse, Ths Smashing Pumpins oder Twilight Sad gefallen.

Red Strict Area - City Lights

Pictures – Rockets (Indie Rock)

Pictures aus Berlin klingen ein wenig wie die deutschen Placebo und haben mit „Rockets“ einen energetischen Indie-Rock-Song abgefeuert, der melodisch und hymnisch zugleich ist und zu einem dichten Gitarren-Monster heranwächst. Für Fans von Kasabian, Manic Street Preachers oder Editors.

PICTURES - Rockets (Official Music Video)

Orsak: Oslo – 067 Mod Amerika (Psychedelic)

Wie aus einem strangen Western, gedreht von David Lynch, klingt dieser psychedelische, bluesige und dunkle Track mit dem geheimnisvollen Titel „067 Mod Amerika“ der schwedischen Band Orsak: Oslo. Instrumental, interessant und individuell groovt und kriecht der Song in unser Ohr.


Mimi Pretend – On The Run (Lo-Fi Rock)

Mit Neo-Westen-Anklängen und Rockabilly-Sound klingt die US-Sängerin Mimi Pretend wie eine Gothic-Version der B-52s: Ihr Song „On The Run“ ist catchy und cool zugleich, ihre lakonische Stimme verleiht ihm etwas Geheimnisvolles und das Video dazu ist ebenfalls großartig.

MIMI PRETEND - ON THE RUN (OFFICIAL LYRIC VIDEO)

Poploader – Books Of Love (Indie Rock)

Mit shoegazigem noisigem Vibe und umarmender poppiger Melodie bringen Poploader aus Deutschland in ihrem Track „Books Of Love“ The Jesus And Mary Chain und Oasis zusammen: Das neue Album ist für Frühjahr 2022 angekündigt und die dritte Vorab-Single macht mit ihrem catchy coolen Sound Vorfreude darauf.

Poploader - Books Of Love (Official Video)

Tin Pot Clay Man – Social Parody (Post-Punk)

Lakonisch lässiger Track aus Australien: Mit viel Kraft in den Vocals und perlender Melodie liefern Tin Pot Clay Man hier einen energetisch coolen Track zwischen Post-Punk, Indie-Rock und New Wave ab – irgendwo zwischen New Order und DIIV.


Kristeen Young – Life Kills (Alternative Rock)

Mit viel Wut im Bauch und exzentrischen Vocals ist die erste neue Single des im März 2022 erscheinenden Albums von US-Künstlerin Kristeen Young eine experimentelle Post-Punk-Version von Kate Bush: Aber nach dem noisigen Gewitter blüht deren verträumt poetische Ader am Ende des Songs auch noch auf.

Life Kills *****OFFICIAL*****KRISTEENYOUNG

Kyoto Kyoto – Fenderr (Art Rock)

In den Tracks des Londoner Art-Rock-Trios Kyoto Kyoto hört man immer wieder deutsche Textfetzen, so auch in den neuen Single „Fenderr“ – Vorbote ihrer Debüt-EP „Mirror Flexing Jaw“. Ihr flirrender experimenteller Sound zwischen Kraut, Math-Rock und Post-Rock dürfte Fans von Camera, Can oder BadBadNotGood begeistern.


Deathsport – Restless Legs Syndrome (Indierock)

Melancholisch pulsierender Indierock aus Deutschland: Hinter Deathsport stecken die Brüder Tom und Mike Zitzelsberger, deren Sound von Shoegaze, Alternative und Post-Punk inspiriert ist. „Restless Legs Syndrome“ schimmert daher irgendwo zwischen Ride, The National und Editors.

Restless Legs Syndrome

Gushh – For A Brief Moment (Post-Rock)

Mit zartem Vogelgezwitscher und zerbrechlichem Flow beginnend, wächst sich dieser Post-Rock-Track der britischen Band Gushh zu einem intensiven, aber spielerischen Fluss aus, der den Hörer umtost. Zwischen Mogwai und DIIV, ist „For A Brief Moment“ zwischen Shoegaze, Dreampop und Surf-Rock ein kontrastrierender komplexer Song.


Sophie Meiers – Mutt (Slowcore)

Mit unglaublich starker Stimme und interessantem Genre-Mix zwischen Alternative und Slowcore bezaubert uns die US-Künstlerin Sophie Meiers in ihrem Track „Mutt“, der ein wenig an die 90ies-Indiezeit mit Acts wie Breeders oder Veruca Salt erinnert.

sophie meiers - "mutt" (lyric video)

The Ninth Wave – What Makes You A Man (Alternative-Rock)

Ihre neue Single „What Makes You A Man“ thematisiert Gefühle wie Trauer, Angst, Wut und Einsamkeit und setzt sich mit dem Thema ‚Einwilligung‘ auseinander. Millie Kidds sehr persönliche Texte werden mit einem schweren, taumelnden Instrumentalstück gepaart, das vor Trotz nur so strotzt. „What Makes You A Man“ ist ebenso klaustrophobisch wie auch kathartisch. Es ist eine Reise der Selbstverleugnung und zeigt, wie ein Ereignis, das für einige eine belanglose Aktion ist, für andere lebensverändernd sein kann.


Foreign Air – The Madness (Indie-Rock)

„The Madness“ startet mit zarten und gefühlvollen Vokals und ändert unerwartet seinen Kurs in eine enge und düstere klaustrophobische Klangwelt hinein. Der Song handelt von dem Gefühl, ein Außenseiter zu sein und nicht wirklich zum Rest der Welt zu passen, vor allem im Zeitalter der sozialen Medien, wo jeder zu allem eine Meinung hat. Die Hauptfigur des Songs ergibt sich dem Schicksal und macht sich bereit, alleine in einer Dystopie zu leben.


The Underground Youth & Laura Carbone – Love Hurts (Indie-Cover)

Mit viel düsterer Romantik und Johnny-Cash-Vibes covern der Sänger Craig Dyer der Alternative-Rocker The Underground Youth und Sängerin Laura Carbone hier Roy-Orbinsons-Klassiker in Nick Cave meets Kylie Minogue-Manier: Atmosphärisch perfekt gemischt von Scott Von Ryper von The Jesus & Mary Chain und Vorbote der kommenden „In Dreams EP“ der Kollaboration der beiden Künstler.


Oreana X Moss Mountain – Sailing The Sky (Post-Rock)

Dass dieser instrumentale Track über moosbewachsene Hügel schwebt, kann man sich ganz gut vorstellen: Ein wunderbarer Post-Rock-Track voller zarter Harmonien und verträumter Melodiebögen, den uns die US-Acts Moss Mountain und Oreana hier zum Mitreisen und Mitsegeln schenken.

Oreana & Moss Mountain - Sailing In The Sky

Deadletter – Pop Culture Connoisseur (Indie-Rock)

Die aus Yorkshire stammende Band, die mittlerweile in Südlondon beheimatet ist, kanalisiert die drollige Wut von The Fall und die schrägen Rhythmen der Talking Heads in einer tanzbaren Post-Punk-Rage, die die dunklen Seiten des Daseins durch eine Linse der erzählerischen Leichtigkeit erforscht. Mit einer Intensität wechselt Sänger und Frontmann Zac Lawrence nahtlos von gesprächigen Strophen zu einer Mischung aus unverfälschter Post-Punk-Wut und verlockenden Rhythmen und behandelt Themen wie Bürokratie, Verlust der persönlichen Identität und modernes Konsumverhalten.


Cousin Kula – Now That You’re Gone (Psychedelic)

Ein bisschen jazzy, ein bisschen psychedelisch zwischen Soft-Rock und Dreampop und ziemlich eigenwillig klingen Cousin Kula aus Bristol: Das Quintett bezaubert mit schönen Melodien und einschmeichelndem Sound zwischen Steely Dan, Toro Y Moi und BadBadNotGood. Das Debüt-Album „Double Dinners“ erscheint am 26. November.

Cousin Kula - Now That You're Gone (Official Video)

Llawgne – Oh Juliana (Indie Rock)

Schwelgerischer schöner Indierock, der 90ies Grunge und Dreampop gleichermaßen umarmt: Der nostalgisch angehauchte Track „Oh Juliana“ ist der Vorbote des kommenden Debüt-Albums „Nevereveries“ des schwedischen Acts Llawgne (pro: Luv-nyay). Im Song geht es darum, wie es ist, in jemanden Berühmten verliebt zu sein. In diesem Fall: ”Oh and Juliana is, Juliana Hatfield that I have a very safe distant crush on. I stole the whole nineties grunge sound from her. I love you Juliana!“.


David Disher – Do The Halloween Twist (Surf Rock)

Mitreißender spooky Surf- und Garage-Rock, der jedes Monster auf der Halloween-Party zum Lächeln bringt: Tanzbar, groovy und ein bisschen düster kommt „Do The Halloween Twist“ des kanadischen Musikers David Dishers daher und schwingt irgendwo zwischen Sixtiespop und Indie-Retro-Rock.

Do the Halloween Twist

Acht Eimer Hühnerherzen – Straße der Gewalt (Alternative)

Mit Punk-Attitüde und Hardcore-Namen schrammeln sich Acht Eimer Hühnerherzen aus Berlin durch diesen energetischen Song: Sängerin Vega ist dabei cool und charmant, der Rest der Band rotzig zwischen Indie-Rock und Pogo-Pop. Am 25.02.22 erscheint das Dritte Album namens „musik“.

Acht Eimer Hühnerherzen - Straße der Gewalt (Official Video)

Tummyache – Soak (Indierock)

Energetischer Indierock mit Shoegaze- und Post-Punk-Anleihen aus England: Die Musikerin Soren Bryce macht unter ihrem Alias Tummyache treibenden Sound zwischen DIIV sowie Sonic Youth und 90er Alternative sowie D.I.Y.-Style. Sie veröffentlicht ihr dazugehöriges Album „Soak“ am 08.10.21.


Magnus Josefsson – December (Post Rock)

Wie ein sanfter Schneeflocken, der auf deinem Gesicht landet: Der instrumentale Track „December“ des Schweden Magnus Josefsson ist ein zarter Ambient-Fluss mit schwebenden Post-Rock-Anleihen, der melancholisch melodiös zugleich ist. Den letzten Schliff gab Slowdives Simon Scott, im November erscheint das Debüt-Album.


Humanist – When The Lights Go Out (Feat. Mark Gardener) (Indierock)

Mark Gardener von den Shoegaze-Legenden Ride ist bei diesem energetischen dunkel schimmernden Indie-Rock-Track von dem britischen Act Rob Marshall aka Humanist Gastsänger. Doch nicht nur ihn, unter anderem auch Mark Lanegan, Dave Gahan (Depeche Mode) oder Ron Sexsmith sind auf seinem Debüt-Album zu hören.

Humanist - When The Lights Go Out feat. Mark Gardener (Official Visualiser)

Atomic – Gimme Your Love (Indierock)

Mit Energie und Enthusiasmus sind Atomic mit der treibenden Single „Gimme Your Love“ zurück: Wie immer mit viel Oasis-Liebe und Vibes zwischen Britpop und Indierock ist der Song grimmig, aber nicht grantig – dunkel, aber nicht düster und wird Fans von Black Rebel Motorcycle Club, Kasabian oder Primal Scream erfreuen.

Atomic - Gimme Your Love (Official Video)

Spunsugar – Hatchet (Shoegaze)

Schimmernder Shoegaze aus Schweden von Spunsugar: „Hatchet“ ist ein energetischer Track mit rockigen Einschüben und euphorischen Ausbrüchen. Der Song des Trios ist Vorbote seiner am 01. Oktober 2021 erscheinenden EP „Things That I Confuse“.


Shout Out Louds – As Far Away As Possible (Indierock)

Die schwedischen Indie-Lieblinge Shout Out Louds sind wieder da und bringen mit „As Far Away As Possible“ einen hymnischen wie umarmenden neuen Track mit, der zugleich der erste Vorbote des kommenden Albums „House“ ist, das am 18. Februar 2022 erscheinen wird. Der Song schimmert zwischen Melancholie und Euphorie und bezieht sich auf den Lockdown – „with that sensation of being stuck, of longing for a break from the hum-drum of the day-to-day,”

Shout Out Louds - As Far Away As Possible (Official Music Video)

Movement – Propaganda (Indierock)

Movement aus Irland haben mit „Propaganda“ einen Ohrwurm aus coolem Glam, düsterem Post-Punk und infektiösem Indie-Rock veröffentlicht. Das Duo verschmilzt Electrorock mit Gitarrenriffs zu einem einzigartigen Sound, der hypnotisch ins Ohr geht. Für Fans von Fugazi, Pixies oder Måneskin.


Low Hummer – I Tell You What (Indierock)

Mit charmantem Drive und Boy-Meets-Girl-Gesang geht der Track dieses britischen Acts direkt ins Ohr und erinnert an Indie-Bands wie Breeders, Pixies oder Elastica. Mit unwiderstehlichen Post-Punk-Vibes und coolem Alternative-Einschlag darf man auf das am 17.09.21 erscheinende Debüt-Album von Low Hummer aus Hull zu Recht gespannt sein.


Pleasure Craft – Bag Down (Indie Rock)

Ultracooler und ultratrockener Track aus Kanada: „Bag Down“ von Pleasure Craft tanzt leichtfüßig zwischen unterschiedlichsten Vorbildern wie Talking Heads, Depeche Mode oder Arctic Monkeys und verbindet so Alt-Rock mit New Wave und Synthpop. Glam-Disco im Industrialbunker!

Bag Down - Pleasure Craft

Mehro – howling (Indie Rock)

Eine eindringliche Hymne, in der summende Vocals eine beschwingte Gitarrenlinie überlagern und langsam zu einem Crescendo führen. Im Finale gesellt sich ein einsamer Wolf im Hintergrund hinzu. Um die Herbstsaison mit einer melancholischen Note einzuleiten, serviert uns „howling“ schimmernde Funken, die die Seele erhellen.


Thyla – Gum (Indie Rock)

Brightons grungiges Dream-Pop-Trio beschreiben ihre Musik als „einen Spielplatz für die gemeinsame Erfahrung“. Ihre Arbeit ist ein Wegweiser und kanalisiert das Chaos der Moderne das aus Gleichgewicht und Nuancen besteht. Charakteristische wirbelnde Synthesizer und krachende Gitarren untermalen ‚Gum‘, einen Song, in dem es darum geht, die Last der Welt abzulegen. 

Thyla - Gum (Official Video)

Ryan Cassata – Mattress (Indie Rock)

In „Mattress“ geht es um den Versuch, sich nach einer Trennung wieder zu verabreden, und um den zögerlichen Versuch, jemand Neues in sein Leben zu lassen. Ein entspannter Song, der mit Nostalgie und einem warmen Flair Trost spendet und die Wehwehchen wieder gut macht.


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Tonspion Redaktion

Tonspion berichtet seit 1999 über Musik und Digitales und war damit der erste Musikblog weltweit.