Zum Inhalt springen

Going Underground: Neuer Indie-Rock aus dem Netz

Die besten Neuentdeckungen in einer Playlist: Die Bandbreite reicht von Indie über Alternative-Rock bis hin zu Post-Punk.

Ihr wollt auch in unsere Neuentdeckungsliste? Dann schickt uns doch bitte Eure Musik über Submithub! Und hier wird erklärt wie das geht.

Indie Rock: Ein Genre mit vielen Subgenres

Indie-Rock, oder Independent Rock aber schlicht auch Indie, meint ursprünglich rockige gitarrenlastige Musik im weitesten Sinne des Wortes, die ausschließlich von Independent-Labels vertrieben wurde. Mittlerweile ist Indie-Rock eine Sammlung mehrerer Subgenres wie z. B. Alternative Rock, Post-Punk, Psychedelic, Shoegaze, Garage Rock, Goth-Rock, Noise-Rock etc.

In dieser Playlist stellen wir regelmäßig die besten Neuentdeckungen aus dem Genre Indie Rock vor. Diese Playlist wird einmal monatlich aktualisiert.


The Big Pink – Love Spins On Its Axis (Indie Rock)

Nach fast zehn Jahren Pause gibt es einen neuen Song der Londoner Band The Big Pink: Die düsteren shoegazig elektrolastigen Elemente sind zugunsten einer eher eingängigen Pop-Melodie in „Love Spins On Ist Axis“ zurückgedrängt, aber es schimmert immer noch sehr schön dunkel. Der Track wurde von Jamie T und Jamie Hince von The Kills mitgeschrieben.


Lazy Daze – Lay Low (Lo-Fi Rock)

Schön schwelgerischer Track zwischen nostalgischem Surf-Indiepop a la The Drums und Alternative im Stile von Interpol des US-Acts Lazy Daze aus Los Angeles: Und der Name passt perfekt zum Sound des Songs „Lay Low“, der lässig, leicht benommen und verträumt daher kommt.


The Moon Is No Door – Revelation (Art Rock)

Mit strangem Namen und nicht minder strangem Sound zwischen Art und Psychedelic Rock kommt die deutsche Band The Moon Is No Door daher: Ihr Song „Revelation“ ist zugleich ihr Debüt vom Erstlingsalbum „Tiny Moment“, das am 26. August erscheinen wird. Im Track geht es um die Absurdität des Lebens und mit seinen Nina-Hagen-ähnlichen Vocals trifft er das auch völlig.


Milky Chance – Synchronize – Acoustic Version (Indie Rock)

Akustisch angenehm kommt diese Version von „Synchronize“ der deutschen Band Milky Chance daher: Zwischen Indie-Rock und Alt-Pop ist der Track genau passend für laue Sommernächte am Lagerfeuer, um alte totgenudelte Klassiker mal abzulösen.


Van Kraut – Warten (Lo-Fi Rock)

Flirrend cooler Lo-Fi- oder Indie-Rock Track in deutscher Sprache: Van Kraut bewegen sich mit dem lässigen Song „Warten“ irgendwo zwischen Die Sterne, Clickclickdecker und Ja, Panik. Am 24.06.22 erschein ihr dazu gehöriges Mini-Album „Bleiben“.


Hereafter – Late Night Drives (Post Rock)

Energetisch flirrender instrumentaler Post Rock aus den USA: Mit Indie-Einschlägen und Prog-Anteilen wirbelt der Track „Late Night Drives“ wild umher und überzeugt dennoch mit einer feinen Melodie. Für Fans von Mogwai, Explosions In The Sky oder Swans.


Present Paradox – Warning Tape And A Lost Bag (Indie Rock)

Hinter dem Act Present Paradox verbirgt sich der Dortmunder Songwriter und Medienkünstler David Kleinekottmann und der neue Track „Warning Tape And A Lost Bag“ schillert zwischen Art Rock und Post Rock: Mit dunkler Stimme und nachdenklichen Texten zieht der Sound einen in eine Art warme Höhle, die auch schon Zeitgenossen wie Beak, Radiohead oder die (frühen) Editors bewohnen.


Grey Daze feat. Chester Bennington – Starting To Fly (Alternative Rock)

Grey Daze war die erste Band des Linkin-Park-Frontmanns Chester Bennington, der sich 2017 das Leben nahm: „Starting To Fly“ mit Vocals von Bennington ist ziemlich 90ies-lastig, mal psychedelisch wabernd, mal dem Grunge verschrieben und meistens recht weit entfernt vom Nu Metal von Linkin Park. Der Track ist Vorbote des neuen Albums „Phoenix“, das als Hommage an den verstorbenen Musiker gedacht ist.


Headboy – Toothrot (Post-Punk)

Mit viele rabiater Energie und verspieltem Alternative-Geist kommt dieser coole Track der britischen Band Headboy daher. Zwischen Post-Punk und Indie-Rock ist „Toothrot“ sowohl ein furioses Riot-Grrrl-Stück als auch verschmitzter Lo-Fi-Bedroom, der an Elastica, Goat Girl oder Pavement erinnert.


Elison – Covered Me (Indierock)

Dieser Track des US-Duos Elison schimmert schön dunkel und samtig: Mit hypnotischer Stimme und Harmonien besingen sie hier eine komplizierte Beziehung zu einem Narzissten in einen Sound zwischen Indierock und Dreampop gebettet.


The Haunted Youth – Broken (Indierock)

Wavig und poppig zugleich kommt dieser Track der belgischen Band The Haunted Youth daher: „Broken“ schillert irgendwo zwischen Postpunk, Shoegaze und Gothic und wird somit Fans von Motorama, DIIV und The Cure gleichermaßen gefallen.


Poltergeist – La Grande Dame (Dark Wave)

Mit deutschem Namen spukt dieser französische Act auf einem vernebelten und von Stroboblitzen durchzucktem Dancefloor geisterhaft und hypnotisierend herum: Der Track „La Grande Dame“ ist ein minimaler Dark-Gothic-Wave-Song zwischen Lebanon Hanover, Ruth und Bleib Modern.


Wilt – Blank Field (Shoegaze)

Flirrender atmosphärischer Shoegaze des britischen Acts Wilt in Kollaboration mit den Australiern von Oceans: Ihr Track „Blank Field“ steht ganz in der Tradition von Bands wie Slowdive, Medicine oder Curve. Zu ihrem Sound sagen sie, sie wollten ein Gefühl von Space und Raum erschaffen, den Menschen in einem unendlichen Lockdown empfinden. Und in der Tat, der Song erschafft diese Tiefe und Weite.


Osees – Funeral Solution (Garage Rock)

Mit viel Wut und Energie im Bauch kehrt die US-Band Osees, deren prominentester Fan wohl Henry Rollins ist, mit neuer furioser Single samt Clip zurück: „Funeral Solution“ ist ein Bastard zwischen Post Punk und Garage Rock und Vorbote des neuen Albums „A Foul Form“, das am 12. August erscheinen wird.


Secondhand Sound – Colm’s Conquest (Indie Rock)

Secondhand Sound kombinieren moderne Instrumentals mit interpoliertem, ironischem und verführerischem Songwriting. Ihr neuer Release „Colm’s Conquest“ ist ein energiegeladener Song mit rebellischen Vocals der auf nostalgische 90s Vibes trifft. Der zweideutige Ton, der das Songwriting inspiriert hat, ist eine Ode an die konzeptionelle Verschiebung, die so viele ikonische Autoren genutzt haben, um den Zuhörer in eine andere Welt zu versetzen. 


Temple Haze – Cigarettes (Retro Soul)

„Cigarettes“ ist ein sanfter und verträumter Song, eine Reflexion über das Tough sein wenn man länger unterwegs ist. Es war eine Zeit am Ende eines fast dreijährigen Nomadenlebens; manchmal schlief Temple Haze auf der Straße und sang sich als Straßenmusiker bis zum Stimmbruch. Nach dieser intensiven Zeit wollte er einfach nur eine Zigarette rauchen, um seine wandernde Seele zu beruhigen. Feinster Blues- und Alt-Country- trifft auf modernen Downbeat, Ambient und Lo-Fi pop.


Lemony Rug – Out Of Here (Indie Rock)

Mit seiner aktuellen Single „Out of Here“ liefert Lemony Rug einen deepen, Drum getriebenen Track, der über psychisch anspruchsvolle Zeiten reflektiert – ohne in Trübsal zu versinken. Um sein Tief zu überwinden folgte der Künstler einem Greenpeace Post-Pandemie Aufruf und schrieb seinem ‚Future Ich‘ einen Brief mit all seinen Wünschen und Ängsten. Ein Akt, mit dem er letztlich durch einen Perspektivwechsel zu sich selbst zurückfand.


Wings Of Desire – A Million Other Suns (Indie Rock)

Lange Sommernächte und die Flucht aus dem Alltagstrott. Dreamy Vocals und warme Instrumentals treffen auf Nostalgie. Der Künstler schrieb die Lyrics zu „A Million Other Suns“ nachdem er seine Schicht in der Kneipe beendet hatte und sich einen Moment Zeit nahm, die Leute zu beobachten und zu sehen, wie sich die verklemmten Gefäße der Gesellschaft entspannen und ihre Hemmungen fallen lassen. Ja, morgen ist ein neuer Tag. Aber heute Abend geht es um das Vergessen. 


Lone Lake – Older (Indie Rock)

Ihre zweite Single „Older“, thematisiert das Vergehen der Zeit im Lockdown 2020, die überwältigenden Ungewissheit und die verzweifelte Angst vor dem Unbekannten. Der Song beginnt mit zartem Gitarrengeklimper, leitet ein bombastisches, treibendes Schlagzeug ein und wird von einem Streichquartett getragen, das Cavazos‘ zarten Gesang unterstreicht. „Older“ endet in einem orchestralen Schwellwerk, das das gesamte Klangspektrum einnimmt und die Art von Beklemmung hervorruft, um die der Song geschrieben wurde.


DYLYN – Bring On The Blues (Garage Rock)

Rock Ikone DYLYN kombiniert mühelos überzeugende Pop-Hooks mit roher, authentischer Rock’n’Roll-Energie, die an Hayley Williams und K. Flay erinnert. Die kanadische Künstlerin punktet mit ihrem lässigen und coolen Style und einer einprägsamen melancholischen Stimme.


Lorraine-Dietrich ­– Still Alive (Psychedelic Rock)

Mit ihrer aktuellen Single „Still Alive“ haben Lorraine Dietrich das Funk-Genre erkundet. Die Lyrics handeln von der Fähigkeit, alles durchzustehen, was einem entgegengeworfen wird. Ein cooler Slap-Bass trifft auf entspannte psychedelische vintage Vibes –– der Song ist eine Fortsetzung des Themas „Hingabe“, dass sie bereits auf ihrem Debütalbum behandelt haben.


NLP – Maker (Post-Punk)

Düster schillernder Track aus der Türkei: „Maker“ des Acts NLP kommt mit Bowie-esquen Vocals daher und einem motorisch kühlen New-Wave-Beat, der sich im Ohr festkrallt. Der tanzbare Song ist eine coole Mischung aus Gothic und Post-Punk und erinnert ein wenig an das Eighties-Spiel von Nation Of Language.


Rosalyn – Spin (Psychedelic Rock)

Der Bandname Rosalyn stammt von ihrer gemeinsamen Schwärmerei für dasselbe Mädchen damals an ihrer Schule. Wie das Mädchen Rosalyn ist auch ihr neuer Song „Spin“ lovely, verträumt und anspruchsvoll aber zugleich auch warm, vertraut und easy to fall in love with.


Three Times Faster – THE END (Post Punk)

„The End“ ist die Debüt-Single der Indie-Newcomer Three Times Faster. Der coole Bandname spricht für sich: Der Song beginnt mit einer unbändigen, kompromisslosen und rebellischen Energie; treibende Drums und ein Synth-Riff zeigen ab der ersten Sekunde, dass wir es mit einem Indie-Punk Track zu tun haben. Gitarren und Lo-Fi Percussions leiten zum eher unbeschwerten Chorus über: “This is the end, it’s the last time ever.”


Anna Erhard – Horoscope (Lo-Fi Rock)

Ihr neuer Song „Horoscope“ hat einen besonderen Humor, für den sich Anna und Pola (ihre Produzentin) eine rhythmische Schlepperei im Refrain ausgedacht haben, die es in der Geschichte der Popmusik so wohl kaum gegeben hat: Wer den Takt mitzählen will, hat schon verloren. „Ich habe mein Horoskop gelesen und einfach die Stellen herausgesucht, die mir am besten gefallen haben, und daraus einen Song gemacht.“ 


Catch The Breeze – Rise (Shoegaze)

Bei dem Namen schlägt das Herz eines jeden Shoegaze-Fans höher: Catch The Breeze aus Dänemark nennen sich so wie ein Song von Slowdive und ihre Interpretation des Genres ist düsterer, post-punkiger und energiereicher. „Rise“ ist ein himmelhochjauchzender Track mit melancholischen Tiefen – Ride meets Interpol!


A Place To Bury Strangers – Ringing Bells (Noise)

Kompromissloser Noise mit minimalem Beat und coolem Clip servieren uns hier die Brooklyner Shoegazer A Place To Bury Strangers: „Ringing Bells“ klingt wie My Bloody Valentine, Medicine, The Stooges und The Cure in den Mixer gesteckt und kräftig durchgewirbelt. Herauskommt ein kräftiger Trank, der Geister weckt.


Tess Parks – Do You Pray (Alternative Rock)

So wie sich die Figur im Video dreht, so swirly ist auch der neue Track der kanadischen Künstlerin Tess Park: „Do You Pray“ ist eine dunkle Mischung aus Psychedelic und Alternative – als würden Mazzy Star und Black Rebel Motorcycle Club zusammen einen Song aufnehmen.


Tin Pot Clay Man – At Home (Surf Rock)

Wie eine coole Mischung aus Talking Heads und DIIV klingt dieser Song der australischen Band Tin Pot Clay Man: „At Home“ ist ein bisschen Indie- und Surf-Rock sowie ein wenig Post-Punk und ganz viel tanzbarer Ohrwurm, obwohl der Track im Lockdown über den Lockdown geschrieben wurde, hört man ihm an, dass er die Ketten des „Eingesperrtseins“ sprengen möchte.


Maxïmo Park – Great Art (Indierock)

Der erste neue Song seit dem letztjährigen Album „Nature Always Wins“ ist ein treibender leichtfüßiger Track namens „Great Art“: Das catchy Lied kündigt eine UK-Tour von Maxïmo Park an, bei der ein Singles-Only-Set gespielt werden wird, so dass diese Shows bestimmt zum großen Sing-A-Long der Indie-Helden wird. Hoffentlich gibt es auch ein paar Dates in Deutschland.


Dark – Skeleton Dance (Gothic)

Der Name ist hier Programm: Düsterer Dark Wave tanzt zu knochentrockenen Post-Punk-Rhythmen mit Synth-Einschalg. Die deutsche Band Dark wandelt damit auf den Pfaden solcher Acts wie Sister Of Mercy, She Past Away oder Depeche Mode. Zum treibend melancholischen Song „Skeleton Dance“ kommt ein stilsicheres atmosphärischen Schwarz-Weiß-Video.


I Am Strikes – Paper Tiger (Indie Rock)

Ultracooler Track zwischen Garage Rock und Glam des US-Acts I Am Strikes: Über den Killer-Riffs schwebt die charmante wie catchy Stimme der Sängerin und macht „Paper Tiger“ zu einem bissigen Ohrwurm. Für Fans von The Yeah Yeah Yeahs, Blondie oder White Stripes.


Cracks In The Real – Kenosis (Post Rock)

Intensiv brodelndes Instrumentalstück des US-Acts Cracks In The Real: Ihr Post-Rock-Track „Kenosis“ ist mit düsterem Gothic und zartem Neo-Klassik gewürzt. Mitreißender Sound irgendwo zwischen Mogwai, Nine Inch Nails und Godspeed you! Black Emperor.


The Churchhill Garden – Rearview Mirror (Shoegaze)

Verträumt verspielter Shoegazetraum aus der Schweiz von dem Act The Churchhill Garden, dessen Track „Rearview Mirror“ geradezu romantisch zärtlich dahinfließt. Für Fans von The Sundays, Cocteau Twins und Slowdive, deren Einfluss in jeder Pore dieses hübschen Songs heraushört.


Present Company – This Time (Post-Punk)

Mit einer gehörigen Portion Post-Punk und subtil wavigen Klängen kommt dieser düster angehauchte Track des US-Acts Present Company daher: „This Time“ umarmt dabei die Nostalgie von The Cure oder New Order genauso wie die zeitgenössischen Dark-Acts Editors oder Interpol.


Young Prisms – Outside Air (Shoegaze)

Verträumter, dicht verpackter Shoegaze aus den USA, der uns wie eine Wolke umfängt: Young Prisms haben es sich in dem Genre zwischen den Klassikern Slowdive, Ride und Lush gemütlich gemacht, aber nicht bequem, denn ihr Sound perlt elegant und eingängig dahin.


Golden Plates – Was It Worth It? (Indie-Rock)

Hätte David Bowie je bei The Cure mitgesungen, klänge das vielleicht so glamourös melancholisch wie bei dem US-Act Golden Plates: Ihr Song „Was It Worth It?“ ist es mehr als nur wert, angehört zu werden und zieht den Hörer mit einer infektiösen Mischung aus Indie-Rock und Post-Punk in seinen Bann.


Letting Up Despite Great Faults – Self-Portrait (Shoegaze)

Wirbelnder Shoegaze mit verträumten Elementen liefern uns Letting Up Despite Great Faults mit ihrem „Self-Portrait“, einem Song, der zwischen M83, Pains Of Being Pure At Heart oder The Radio Dept. zwischen hart und zart schillert: Rocking, melodiös und treibend!


Hereafter – All We Have Is Now (Post-Rock)

Ein regelrechter Rausch fegt mit dem – sehr wahren – Titel „All We Have Is Now“ des US-Acts Herafter über uns hinweg: Treibender Post-Rock, intensive Prog-Elemente und wirbelnder Shoegaze sind in dem Song vereint und werden Fans von Mogwai, Explosions In The Sky oder God Ii An Astronaut begeistern.


Laveda – bb (Shoegaze)

Diese US-Band versteht das Laut-Leise-Spiel des Shoegaze und Post-Rock perfekt: Mal verträumt-zart, dann wieder dronig-noisig, verzaubert uns der Song „bb“ auf den Pfaden von My Bloody Valentine, Nothing oder Medicine.


Coach Party – Weird Me Out (Indie Rock)

Mit mitreißender Energie und Clip tanzt die britische Band Coach Party unverschämt charmant auf einer Indie-Rock-Party zwischen Yeah Yeah Yeahs, Bloc Party und den Breeders. „Weird Me Out“ ist ein catchy Killer des vielversprechenden Quartetts von der Isle Of Wright.


The Lovelines – Dark Thoughts About A Pretty Flower (Lo-Fi-Rock)

Dieses Bruder-Schwester-Duo aus den USA hat mit dem philosophisch klingenden Titel „Dark Thoughts About A Pretty Flower“ einen hübschen Track zwischen den Genres in unsere Ohren gepflanzt: Lo-Fi-Rock meets Indiepop and R’n’B könnte man sagen. Nonchalante Vocals schweben dabei über einer sich immer mehr steigernden Melodie.


Peek – IEJI (Math Rock)

Mit einer eigenwilligen Mischung aus Math Rock, Jazz und Alternative baut der japanische Act instrumentale Melodiearchitekturen, in die man sich verliebt und in denen man sich verirrt. Auch der enigmatische Titel „IEJI“ ist ein solch vertrackt schönes Werk, das Fans von Thundercat, BadBadNotGood oder Mogwai gefallen dürfte.


Deadletter – Hero (Post-Punk)

Mit viel cooler Energie und lässiger Melodie, die sich zu einem Wirbel hochschraubt wandelt die Londoner Band Deadletter zwischen den Genres Post-Punk und Alternative Rock. Das starke „Hero“ klingt dabei wie eine lässige Mischung aus Viagra Boys, The Fall und Goat Girl.


George Kano – Calmness (Experimental)

Mit einem uniquen experimentellen Genremix aus Jazz, Break-Beat und Post-Rock kommt der Track „Calmness“ des japanischen Acts George Kano daher, der uns auf eine wilde Reise mitnimmt und an deren Straßenränder Artists wie Thundercat, Flying Lotus oder Massive Attack grüßen.


Dead Leaf Echo – And.Projecting.Windows.Of.Ice.And.Misconduct (Shoegaze)

Heavy Shoegaze- und Post-Rock-Vibes kommen hier von dem US-Act Dead Leaf Echo, deren Track mit dem interessanten Titel „And.Projecting.Windows.Of.Ice.And.Misconduct“ mit viel Drone und Donnerhall über uns hinwegfegt. Ein instrumentaler Rausch zwischen Mogwai, My Bloody Valentine und Mono.


Flowvers – When It Comes To It (Indie Rock)

Mit viel Britcharme kommt der energetische Track „When It Comes To It“ von Flowvers aus Portsmouth daher: Als würden die Stone Roses, Artic Monkeys und Bloc Party eine Supergroup gründen, Ohrwurm- und Lässigkeitsgarantie in einem.


Kat Frankie – The Sea (Indierock)

Melancholisch tragender Sound der australischen Multiinstrumentalistin Kat Frankie: „The Sea“ ist ein dichtes, intensives Stück zwischen gitarrenlastigem Indierock und grimmiger Singer-Songwriterkunst, die sich gegen die menschenfeindliche Arroganz von politischen Demagogen richtet.


AUA – Brick Break  (Psychedelic Rock)

Mit explosiven Krautrock-Beats, Carpenter-esken Arpeggios und Surf-Gitarrensounds erzeugt AUA’s neue Single  „Brick Break“ pure Spannung . Eine verzweifelte, sich ständig verändernde Gesangslinie wird von einer stoischen Reihe von mitschwingenden, oszillierenden Drones kontrapunktiert. Der gnadenlos hämmernde Drumbeat erzeugt ein Gefühl der Unruhe und Hoffnungslosigkeit.