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Going Underground: Neuer Indie-Rock aus dem Netz

Die besten Neuentdeckungen in einer Playlist: Die Bandbreite reicht von Indie über Alternative-Rock bis hin zu Post-Punk.

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Du willst auch in unsere Neuentdeckungsliste? Dann schick uns deine Musik via Submithub und wir hören sie an. Garantiert! Und hier wird erklärt wie das geht.

Indie Rock: Ein Genre mit vielen Subgenres

Indie-Rock, oder Independent Rock aber schlicht auch Indie, meint ursprünglich rockige gitarrenlastige Musik im weitesten Sinne des Wortes, die ausschließlich von Independent-Labels vertrieben wurde. Mittlerweile ist Indie-Rock eine Sammlung mehrerer Subgenres wie z. B. Alternative Rock, Post-Punk, Psychedelic, Shoegaze, Garage Rock, Goth-Rock, Noise-Rock etc.

In dieser Playlist stellen wir regelmäßig die besten Neuentdeckungen aus dem Genre Indie Rock vor. Diese Playlist wird regelmäßig aktualisiert.


Dissolver – Alles wie immer (Post Rock)

Der deutsche Act Dissolver macht eigenwillige experimentelle Musik zwischen Post Rock, Shoegaze und Psychedelica: Auch der Track „Alles wie immer“ ist ein instrumentaler Flow, der Genregrenzen sprengt und Fans von Bands wie Mogwai, Camera oder Tortoise gut gefallen dürfte.


Gryningen – Mörkerseende (Alternative)

Zwischen Noise Rock und Shoegaze schillernder Track der schwedischen Band Gryningen: „Mörkerseende“ ist ein Haken schlagender Song mit viel Reverb und Referenzgewitter in Richtung My Bloody Valentine, Sonic Youth und Fugazi.


Mary Anne’s Polar Rig – It Goes (Indierock)

Mit strangem Sound und charmantem Gesang bezaubert uns dieses Alternative-Indie-Acts mit dem geheimnisvollen Namen Mary Anne’s Polar Rig aus Schweden: Ihr Song „It Goes“ ist psychedelisch und punkig-(poppig) sowie experimentell und eigenwillig. Für Fans von Warpaint, Bat for Lashes oder Poliça.

Mary Anne's Polar Rig - It Goes (Official audio)

Die Gruppe König – Es werde Licht (Post-Punk)

Intensiver und irisierender Post-Punk aus Mecklenburg-Vorpommern, laut Eigenaussage geprägt von DDR und DYI: Die Gruppe König prügelt sich im energetischen Track „Es werde Licht“ durch Dark-Metal- und Alternative-Rock-Gefilde. Mit treibendem Drum und leidenschaftlichem Gesang schillert das Trio zwischen Metz, Brutus und Die Nerven.

Die Gruppe König - Es werde Licht

Kicker Dibs – So’n Gefühl (Feat. Sebastian Madsen) (Indierock)

Wir haben so’n Gefühl, dass dieser Song ein Ohrwurm sein könnte: Energetischer wie emotionaler Indierock mit catchy Chorus und cleveren Lyrics verbinden sich in dem tanzbaren Track des Trios Kicker Dibs, die sich hierfür Sebastian Madsen mit an Bord geholt haben.

Kicker Dibs X Sebastian Madsen | So'n Gefühl (Offizielles Musikvideo)

Color Palette – Dreams (Shoegaze)

Mitreißender melodischer Track des amerikanischen Acts Color Palette: Der Song „Dreams“ taucht in die gesamte Farbpalette des Shoegaze und verwirbelt Dreampop und Noise zu einem schimmernden Ohrwurm. Für Fans von Ride, DIIV oder Slowdive.

Color Palette - Dreams

Bad Flamingo – Devil and the Deep Blue (Indie Rock)

Gespenstisch cooler Western-Spaghetti-Indie-Rock des US-Acts Bad Flamingo: Ihr Song „Devil And The Deep Blues“ klingt wie eine creepy Version von Mazzy Star oder eine staubig minimale Variante der Cowboy Junkies.


Diamond Revolver – I’ve Been There (Psychedelic Rock)

Wenn Bedroom auf psychedelischen Krautrock trifft, entstehen schon mal entzückende und verträumte Songs wie „I’ve Been There“. Die einfachen Drums und die fette Basslinie gepaart mit üppigen Synthies und der, wie die Band selbst beschreibt, Beatle-ähnliche Gesang runden den Song harmonisch ab.


Mortimer – Multiball (Synthrock)

Eigentlich bezeichnet das Trio seinen Sound als Audiodramapop, aber dieser flippernde Track ist ein Synthbanger, der über den Hörer hinwegrollt und zwischen Yacht- und Krautrock morpht: Ansteckender Fusionbass und treibende Drums machen „Multiball“ zu einem multi-retrofuturistischen und ansteckend groovigen Sounderlebnis – einzigartig!


Rodney Cromwell – Cold Christmas (Darkwave)

Ein Weihnachtslied weit weg von Kitsch und Wärme: Zwischen Cold- und Darkwave schwebt der Track „Cold Christmas“ eisig vor sich hin und erinnert dabei an Depeche Mode, Black Marble und Buzz Kull, die zusammen in einer kalten Winternacht diese Gothic-Messe zelebrieren.


Underlay – Hometime (Lo-Fi-Rock)

Energetisch, empathisch: Zwischen diesen beiden Polen wabert der Lo-Fi-Track „Hometime“ des australischen Acts Underlay wunderbar vor sich hin und erinnert dabei an DIIV, Craft Spells oder Deerhunter. Der Muliti-Instumentalist Cody Broughman, der hinter dem Projekt steckt, nennt seinen Sound selbst „nervous pop“ – trifft ebenfalls den Nerv.

underlay - Hometime (Official Music Video)

Spagat – September Love (Indie Rock)

Zwischen Yo La Tengo, Slut und Pavement gelingt dieser bayrischen Band der schwierige Spagat (schöner Bandname, by the way) zwischen nostalgischem Indie-Rock und flirrendem Noise Pop. Melancholisch und melodisch umfasst uns dann auch ihr Song „September Love“ von der Ende Januar 2023 erscheinenden neuen EP der Truppe aus Ingolstadt.

Spagat - September Love (Official Video)

The Bull Dozzer – Херсон (Kherson) feat YAD band (Alternative Rock)

Mit viel Wut im Bauch und mitreißender Energie fegt dieser Song zwischen Alternative Rock und Rap Metal im Crossover Style über uns und erinnert in seiner Rohheit und Direktheit an Acts wie Rage Against The Machine. Der Track ist eine Hymne für die starken Menschen, die in Kherson leben.


Black Honey – Heavy (Indierock)

Nicht heavy, aber ziemlich heftig charmant klingt dieser catchy Indierock-Song des englischen Acts Black Honey, der sowohl grungy als auch poppig klingt: Irgendwo zwischen Yeah Yeah Yeahs, Wet Leg und Soccer Mommy. Für März 2023 ist ihr drittes Album „A Fistful of Peaches“ angekündigt.


Subtle Orange – Bailey’s (Indie Rock)

Mit melodischem Charme und schrammligem Sound singt sie der US-Indierock-Act Subtle Orange in unser Ohr und Herz: Der Track „Bailey’s“ geht runter wie ein guter Drink und ist eine delikate Mischung aus The Strokes, Spoon oder Kashmir.


Daniboi – 117 (Shoegaze)

Mit einer Mischung aus Madchester Rave und Shoegaze klingt der Song „117“ des US-Acts Daniboi wie eine Mischung aus The Stone Roses und My Bloody Valentine. Die Girl-Meets-Boy-Vocals sorgen dann noch für eine romantisch-melancholische Prise Dreampop.


The Jürgen Clubs – You Never Take Me Anywhere, James (Indierock)

The Jürgen Clubs veröffentlichen ihre Debütsingle „You Never Take Me Anywhere, James“. Mit hohem Tempo, eindringlichen Gitarrenhooks und starken Melodien umrahmt der Song den Sinn für Humor der dänischen Newcomer, der sich wie ein roter Faden durch ihre lyrische Welt zieht. Der liebevolle Appell mal wieder vor die Tür zu gehen gilt den Stubenhocker, bei denen „Netflix und Chill“ die Oberhand gewonnen hat.


Blue Lupin – Surface Of The Sun (Indierock)

Kratzender Sound und verführerische Stimme: Mit dieser Mischung betört uns der Song „Surface Of The Sun“ des britischen Acts Blue Lupin. Ein bisschen Shoegaze, ein wenig Alternative und eine Prise Grunge lassen den Track wie einen coolen Mix aus Lush, Wolf Alice und Sonic Youth klingen.

Blue Lupin - Surface of the Sun

I Have No Mouth And I Must Scream – Slice Of Life (Indierock)

Die Berliner Band mit dem unfassbaren Namen veröffentlicht nach unfassbaren sechs Jahren Pause ihr zweites Album, schlicht „II“ genannt: Ihr Sound pendelt zwischen Indierock, Shoegaze und Noise. „Slice Of Life“ erinnert ein bisschen an Yo La Tengo, The Cure und Sonic Youth.


The Men – Hard Livin’ (Psychedelic Rock)

Mit viel psychedelischer Power und retrorockartigen Vibes fegt der neue Track der New Yorker Punk-Noise-Band über uns hinweg: „Hard Livin’“ ist straightforward und dennoch verspielt. Die 90ies treffen auf die Stones und ein hämmerndes Piano macht Vorfreude auf das kommende Album, dass am 3. Februar 2023 erscheinen wird.

The Men - Hard Livin' (Official Video)

Vibropath – Overboard (Surf Rock)

Vibrierender Surf Rock und Lo-Fi-Pop zwischen The Drums und DIIV aus den USA: Mit Beach-Boys-Vibes und melancholischer The-Cure-Atmosphäre lullt uns der Song „Overboard“ ein wie eine schwüle Brise am Strand.


Overly – Fall (Shoegaze)

Schön schwebender Shoegaze von dem US-Act Overly: Ihr Song „Fall“ erinnert an 90ies Bands wie Slowdive oder Pale Saints, knüpft aber auch an neuere Dreampop-Gruppen wie Beach House oder Hammock an. Wunderschön, elegisch und melodisch.


Kill Your Boyfriend – The Man In Black (Alternative Rock)

Mit peitschender Energie besingt die italienische Post-Punk-Band Kill Your Boyfriend hier den „Man In Black“: Düster ist nicht nur die Optik des Duos, sondern auch der Sound zwischen Gothic, Alternativ sowie Psychedelic, der eine coole Mischung aus Sisters Of Mercy, A Place To Bury Strangers und Soft Moon ist.

Kill Your Boyfriend - The Man In Black (Official Video)

The Vacant Lots – Thank You (Psychedelic Rock)

Mit einer gelungenen Mischung aus Post Punk, New Wave und Psychedelic Rock, angeheizt mit einem unerbittlichen Tempo, erinnert “Thank You” an eine rebellische Ära die irgendwo bei Joy Division, Iggy und Alan Vega verankert ist. Coole Disco-Downer-Tanzbeats mit Gossenrock-Gitarrenriffs untermauern den intensiven und düsteren Song mit aufrüttelnd prägnanten und zerreißenden Texten, die distanziert und emotionslos vorgetragen werden. 

The Vacant Lots - Thank You (Official Video)

A Place To Bury Strangers – Take It All (Shoegaze)

Neues bzw. bislang unveröffentlichtes Material der Noise-Band A Place To Bury Strangers: In „Take It All“ blitzt es geradezu vor Shoegaze- und Post-Punk-Splittern, die Melodie tänzelt dabei wie bei The Cure. Für Fans von My Bloody Valentine, Jesus And Mary Chain oder The Soft Moon.

A Place To Bury Strangers - Take It All (Official Video)

The Mud Howlers – Ábrete Sésamo (Krautrock)

Kraftvoller Stoner Rock, vereint mit coolem Krautrock präsentiert die mexikanische Band The Mud Howlers in ihrem Song „Ábrete Sésamo“: Psychedelisch und episch wabert der Track sieben Minuten lang mit motorischem Beat vor sich hin und verwandelt sich letztendlich in einen faszinierenden Trip.

The Mud Howlers - Ábrete Sésamo

Atomic – Cry Like A Wolf (Indie Rock)

Mit einem Hauch 90s Brit Pop liefern uns Atomic mit ihrer neuen Single einen spannenden Genre-Mesh-Up aus Rock und Pop Melodien, die ein wenig an Oasis erinnern gepaart mit zeitlosen coolen Gitarrenklängen. “Cry Like A Wolf“ ist eine romantische, epische aber auch energiegeladene Ballade in der es um die sehnsüchtige Suche nach dem richtigen Partner fürs Leben geht. 

Atomic - Cry Like A Wolf (Official Video)