Dance Music: Neue elektronische Musik aus aller Welt

Globale Sounds aus dem Netz: Unsere größten Entdeckungen in einer Playlist

In unserer Dance Music Playlist präsentiert unsere Redakteurin und DJ Aza Clave die beste elektronische Musik.

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Electronic Dance Music

Die lange Geschichte der Tanzmusik reicht zwar zurück bis zu den alten Griechen, doch heutige Dance Music ist vor allem elektronische Musik mit satten Bässen hohem Energielevel. Zwar gibt es auch heute noch die unterschiedlichsten Genres und Spielarten, doch Techno, House und Electropop dominieren die Clubs weltweit.

Sampler eröffneten ab den 90er Jahren ganz neue Möglichkeiten, elektronische Musik speziell für den Dancefloor zu produzieren und vor allem in Kombination mit Drogenkonsum die Euphorie der Clubgänger auf die Spitze zu treiben. Wer einmal eine rauschende Techno-Nacht erlebt hat, will nie wieder zurück und zu anderer Musik tanzen.

Trotz des enormen Erfolgs elektronischer Musik in den letzten 20 Jahren ist die Szene nach wie vor zum großen Teil Subkultur, während sich aber extrem kommerzielle Auswüchse um Charts-DJs wie David Guetta, Tiesto oder Martin Garrix herausgebildet haben, die auf riesigen Festivals wie dem Tomorrowland oder in Las Vegas dick absahnen.

Der überwiegende Teil der elektronischen Musikszene fühlt sich weiterhin wohler in kleineren schwitzigen Clubs wie dem Berghain Berlin, wo nach wie vor reiner Underground-Techno gespielt wird.

Jeden Monat präsentieren wir an dieser Stelle neue Musik aus allen möglichen Genres. Das Spektrum reicht von Downtempo über Minimal Electronic bis hin zu Drum & Bass, Jungle, Techno, Electro Pop, Melodic Techno, Deep House, House und Disco. Hauptsache es ist tanzbar und funktioniert sowohl zuhause als auch im Club oder beim Workout.

Du willst, dass wir auch deine Tracks hier vorstellen? Schicke uns deinen Track auf Submithub. Wir können nicht garantieren, ihn zu berücksichtigen aufgrund der Masse von Musik, die uns dort erreicht, aber wir geben garantiert jedem Feedback.

Andreas Henneberg – Prove It (Tech House)

Ein betörender Groove lässt das Blut in Wallung geraten. Kranke Grooves sind eine Eigenschaft, für die Andreas geliebt und gefeiert wird, und auch hier enttäuscht er nicht. Ein mit frischen Sounds gefülltes Drum Set trifft auf die knackige und federnde Basslinie. Zusammen bilden sie eine Formation wie man es sonst nur selten hört, es ist schier unmöglich, stillzustehen. Das Ganze wird durch die üba-coolen Vocals und die skurrilen, aber auch juicy Synths vorangetrieben, die lässig zusammenkommen.


Mark Höffen – OPH (Minimal House, Melodic Techno)

Als Kind mit Klassik und Jazz gleichermaßen vertraut gemacht, versteht der Künstler Musik, wie sie sein sollte: durch die Linse des Ausweichens und des Freisetzens von Emotionen. Mark Höffen ist vor allem ein leidenschaftlicher, aber vor allem multidisziplinärer Produzent, der sich die Zeit nimmt Musik und seine eigenen Inspirationen zu verstehen, bevor er in seinen präzisen, emotionsgeladenen Sound eintaucht. So entstand auch sein neuestes Projekt "SERIES", ein visuelles und musikalisches Konzept, das sich an den Inspirationen des Künstlers und den Orten orientiert, die er ausgewählt hat, um diese zu illustrieren. Wer music à la Dark Noir liebt, der darf sich auf goosebumbs freuen!


Pauline Andres – Til The End of the World (Synth Pop)

Pauline Andrès ist vielleicht Americana’s darkest darling. Geprägt von Katastrophen, ist ein Track entstanden, der auf Synth und eindringlichen percussions aufgebaut ist. Durch die schiere Kraft Andrès hypnotisierender Stimme führt sie den Hörer durch eine triste und düstere synthetische Landschaft, in der Chaos und Verwüstung herrscht. Dennoch schwingt auch Licht und Liebe mit, die Kraft geben, um sich aus dem Nebel auch wieder herauszumanövrieren. Großes Talent!


Dirk Sid Eno feat. Naomi Wiltshire – Dance Again (Melodic Techno & Deep House)

Dirk Sid Eno teams up mit Naomi Wiltshire für seinen ersten Release auf Berlins berüchtigtem Label Katermukke. Will we dance again? Don’t say we wouldn’t! Wiltshires düstere und zugleich einladende Vocals transportieren unsere gelösten Seelen in Nanosekunden zurück auf den Dancefloor. Thank you!


Bronze Whale – Good Enough (Future House)

Good Enough war eine dieser Tracks, der seinen Weg durch viele Iterationen bis zu seiner endgültigen Form gefunden hat. Kühl und direkt, wollten Musikveteran Aaron Jaques und Newcomer Benny Alley, dass das Instrumental dem Minimalismus und der Ehrlichkeit des Gesangs entspricht. Es ist eines ihrer ersten Projekte im House-Music Genre. „Wir haben viel Spaß daran, diesen Stil mit unserem unverkennbaren Sound zu verbinden.“ Textlich ging es ihnen darum, ihre Individualität und ihr Selbstvertrauen zu finden. Für sich selbst einzustehen. Gelungen, würde ich sagen!


Luca Musto–Restless (Organic House, Lo-fi House)

Luca Musto's Sound ist geprägt von groovigen Beats und hypnotisierenden Melodien. Inspiriert von seinen italienischen Wurzeln, reflektieren auch seine warmen Rhythmen eine geerdete Atmosphäre, in der man sich zurücklehnen, entspannen oder auch tanzen darf. Dieses Paradoxon fasst vielleicht am besten die Komplexität von Musto's Grooves zusammen. Man darf sich auf mehr freuen!


Morgane Matteuzzi x Netti–Bleeding Out (Electro Pop, Trip-Hop, IDM / Glitch)

Morgane Matteuzzi, die am Royal College in London Operngesang studierte, liebt es mit Extremen zu experimentieren wie beispielsweise ihre verzerrten Schreie mit ihrem Operngesang zu vermischen. Die Wahlberlinerin verschmilzt alles, was sie bewegt miteinander, um Ihren eigenen Mikrokosmos zu kreieren. Ein mehr als gelungener und pretty mindblowing Genre bash!


BAILE – Tracing Grooves (Melodic Techno & House)

Der Produzent Reed Kackley aus Brooklyn, der unter dem Namen BAILE firmiert, macht texturreiche Tanzmusik, die von House und Downtempo inspiriert ist. Er fühlt sich vielmehr einzelnen Klängen und Texturen hingezogen als zu den Liedern als Ganzes. Beim Schreiben stellt er rohe den synthetischen Elementen gegenüber um etwas zu schaffen, das sich knackig und sauber, aber auch organisch und natürlich anfühlen kann.


CHEL – Nasty Woman (Electro Pop)

CHEL schreibt und sing über Dinge, die ihr wichtig sind, wie Selbstfürsorge, Gleichstellung der Geschlechter, Rassengleichheit und die mentale Gesundheit. Einst verspottet und schikaniert, hat CHELs großartige Stimme heute massiven Einfluss weltweit. Eintüten lässt CHEL sich sicher nicht mehr, ihre Musik, ihr Style und ihre Haltung haben bereits Millionen andere Frauen inspiriert. It’s about to get messy, 'Nasty woman.' Wach auf, fang an dich zu mögen und lass die nay-sayers hinter dir!


Janus Rasmussen – Neyð (Deep House)

Alle Augen waren auf Janus Rasmussen gerichtet, als er im vergangenen Jahr ankündigte, dass er Solo durchstarten wolle. Schließlich hatte sich der Artist mit gefeierten Kooperationen einen Namen gemacht. Eins ist klar, Rasmussen versteht etwas von handwerklicher Nuancierung und Zurückhaltung. Seine Single Neyð markiert sowohl eine Heimkehr als auch einen Wendepunkt für den Musiker, der seit seinen Bloodgroup-Tagen vor sieben Jahren das Singen vermisst hat. Neyð beginnt mit einem einfühlsamen Stück mit Vocals und Klavier, das sich langsam zu einer Dancefloor tauglichen Melodie aufbaut. Absolut fesselnd!


CHI THANH X BEN MCCRARY – What’s A Man To Do (Deep House)

Chi Thanh ist bereits seit einiger Zeit in der internationalen Club- und Tanzmusikszene aktiv. Seine Arbeit wurde regelmäßig von Pete Tong und Kölsch auf BBC Radio 1 UK vorgestellt. Er hat internationale Künstler geremixed wie beispielsweise Booka Shade, Robot Koch, The Disciples, oder Lana Del Rey. Sein neuster Release, What’s A Man To Do, features den begnadeten Vokalisten Ben McCrary, Neffe von Chaka Khan. Ein leichter prickelnder Track, der wie eine warme Welle Hoffnung und mit einer Prise feinstem Blues leicht aufschlägt, und der Trost spenden soll. Das tut er auch.


Aime Simone – In This Dark Time (Remix by Extrawelt) (Techno)

Aime Simones Vision von Popmusik ist eine subtile Verschmelzung von durchdachtem Songwriting, tanzbarem Beat und erhebenden und doch melancholischen Melodien. Aime wurde in Paris geboren und lebt heute in Berlin. In jungen Jahren freundete er sich mit Peter Doherty an, der ihn in seiner künstlerischen Entwicklung weiter inspirierte und unterstützte. Animes hoffnungsvoller, nostalgischer Sound und inspirierende und doch melancholische Texte sprechen zu einer desillusionierten Generation, die nach Sinn sucht, und präsentieren eine erfrischende Vision dessen, was ein Künstler in den 2020er Jahren sein kann.


Klangkarussell x GIVVEN – Follow (Progressive House & Melodic Techno)

Die beiden österreichischen Produzenten Tobias Rieser und Adrian Held aka Klangkarussell haben sich nochmals mit dem Kanadier GIVVEN zusammengetan, der seine Songs im Keller seiner Eltern, in einem Vorort von Toronto, schreibt. Ein wunderbarer warmer Track, der der Liebe gewidmet ist!


Westbam / ML – Sky Is the Limit (feat. The Beloved) (EDM)

Westbam, alias Maximilian Lenz, ist nicht nur erfolgreicher und beliebter DJ und Avantgardist der deutschen Rave Szene, er ist auch innovativer Produzent und Mitbegründer des Berliner Indie-Dance-Labels Low Spirit. Deep, etwas düster und trotzdem hoffnungsvoll. The Sky Is the Limit!


Haruka Salt x Toribio – Diamond Castle (Deep House)

Haruka, die 2006 von Japan nach New York zog, hat sich zu einer der gefragtesten DJs Brooklyns entwickelt, die den Bogen zwischen House, Techno, Elektro, Hip–Hop, Disco, Rock spannt. In den letzten Jahren trat sie regelmäßig mit Bands wie Bossa Nova, Elsewhere und Mood Ring auf. Toribio ist ein dominikanisch-amerikanischer DJ und Produzent von Multi-Instrumentalisten mit Sitz in Brooklyn. Er legt regelmäßig in Clubs rund um den Globe auf. In seinen Sets ist Toribio ein vollendeter Risikofreak, der Formeln für wilde Übergänge entwickelt hat. So darn groovy!


Avity de Rerum – Taking Me There (Tech House, Future / UK Garage, Deep House)

Dieser Künstler produziert Musik, nach der er sein Leben aufbauen möchte - Avity de Rerum behandelt den elektronischen Klang wie die Füllung einer Leinwand in Zeit und Raum. Und die ist mehr als vielversprechend: Mit etwas wehmütiger Nostalgie angeräuchert aber auch von einer tiefen Sehnsucht nach einem ehrlichen aber auch groovigen Jetzt. Ein absoluter Favorit!


KOMFORTRAUSCHEN – KEIL (Techno & Tech House)

Eine Raketenstartrampe, die untrennbar mit einer elektrischen Gitarre, einem Bass und einem Schlagzeug verwoben ist. Kalte Drähte, Kabel, Pedale, Beats verschmelzen und werden von elektrifizierten Zauberhänden zum Leben erweckt. Euphorisch und doch nüchtern, drängend und fordernd und doch schallend entspannt und ruhig, der passende Soundtrack für meditatives Balzverhalten in einem kahlen Betonraum. Immer als live Performance, aber mit der Ästhetik eines DJ-Sets - Komfortrauschen, eine dreiköpfige full-force Live-Minimal-Techno-Band aus Berlin. Check!


Thomas – I’m from space (Synthwave / Vaporwave, Melodic Techno & House)

Thomas ist ein Soloprojekt, des in Berlin lebenden gleichnamigen Produzenten. Ein Projekt in dem alles erlaubt ist und es speziell darum geht sein wirkliches ‚ich‘ darzustellen. “Making music out of passion for my own joy.” Mit der Debut-Single „I’m from space“ stellt er textlich ein Bild dar, wie er seine ersten fünf Jahre Berlin erlebt hat. Der Song hat ihm geholfen, diese Zeit besser zu verstehen. Im Sommer plant er seine zweite Single „Oh run boy.“ Thomas ist auch Teil der Electronic–Pop Band NIHILS, die in ihrer Wahlheimat Berlin leben. Geht so was von unter die Haut!


pølaroit feat. Luna Morgenstern – Perfect Strangers (Deep House)

Das Duo führt ihre Zuhörer auf subtile Weise von tief bewegenden Klanglandschaften zu schwebenden emotionalen Atmosphären. Durch eine kontinuierliche Reise zwischen melancholischem Downtempo und erhebenden Melodien verzaubern pølaroit ihr Publikum in einer anderen Dimension immer wieder spannender Musik. Eingängig, mit sanften Klavierarrangements und zartem Gesang, intim und gefühlsbetont; pølaroits neue Single bringt viel Wärme zurück ins Deep House genre.


DJ Sneak – The Difference EP (Tech House)

DJ Sneak, der in Chicago aufgewachsen ist, gehört zu der zweiten Welle der Avantgarde House Musik Produzenten, die in den 90ern die Dancefloors Weltweit zum Beben gebracht haben. Von 1996 bis heute gilt DJ Sneak auch als Remix–Veteran, der durch seine intensiven Beats und Rhythmen seine Crowd nach wie vor in ekstatische Zustände versetzt.


Klangkarussell – Shipwreck (EDM)

Die beiden bekannten Österreichischen Produzenten Tobias Rieser und Adrian Held aka Klangkarussell hatten mit dem Track Sonnentanz ihren bisher größten Hit, der in sechs Ländern die Top 10 erreichte. Shipreck ist noch so ein Juwel! 


Socotra – Everyday (Downtempo)

Socotra ist ein talentierter Newcomer aus Great Britain mit seinem ersten Downtempo LoFi Album Release. ‚Everyday‘ ist ein wunderbar chilliger Track, nahezu perfekt für diese kühlere Jahreszeit. Sexy Saxophon Elemente sprühen Nostalgie und Geborgenheit aus, die uns wie eine warme Decke einlullen und uns wieder träumen lassen von schöneren aber vielleicht aber auch von sichereren Zeiten. Das Geflüster sagt uns to Slow down, to see and feel, denn jeder Moment ist precious.


The Polish Ambassador – Bebe (Future / UK Garage, Trap)

Warme, analoge Traumwellen, bewusstseinsverändernde Störgeräusche, weltumspannender Groove, bassbetonte Breaks, sexifiziertes Downtempo, elektrische Schlaflieder und Psy-Fi-Funk sind nur einige der Genres, die aus der Seele des Ambassador‘s in die Gehöhrgänge und Ghettoblaster der ganzen Galaxie geflossen sind. Entstaubt euren Strampler, und macht euch bereit zum Boogie dancing! 


darkDARK – Sequels feat. Leonis (Synthwave, Indie Electronic, Gothic / Dark Wave)

darkDARK–das Duo von Chris James und Genevieve Vincent - kehrt mit "Sequels (feat. Leonis)" zurück.  Der basslastige Track mit dem französischen Rapper Leonis verbindet auf komplizierte Weise Cloud-Rap, Synthie-Pop und "Katzenschnurren und kehliges Knurren" zu einer genreübergreifenden, transphonischen Produktion. Fresh!


Marcovits – Aurora (Downtempo, Progressive House, Organic House)

Marcovits neue Single zeugt von kühler Stimmung und inspirierenden Emotionen. Der Track wurde während des Lockdowns produziert, mit einer wachsenden und tiefen Sehnsucht nach frischer Luft und der Freiheit, die doch nie selbstverständlich ist.


Le Module – Horizon (Electro Pop, Indie Electronic, Indietronica)

Ursprünglich aus Yorkshire stammend, schafft Le Module nachdenkliche, spielerische Electronica. Angetrieben von seiner eindringlichen Gesangsdarbietung variiert seine Musik zwischen stimmungsvollen Soundtracks für nächtliche Autofahrten, bis hin zu etwas mehr Tanzbarem. Lyrisch und forschend, wird diese schwebende Stimme durchgehend von detaillierter Instrumentierung und Produktionswundern untermauert, und formt einen Klang, der unverkennbar Le Module ist.


CXLOE– Heavy (Electro Pop)

Middle child, Singer, Writer, Wanderer, so beschreibt sich die junge und sehr spannende Australische Musikkünstlerin. Die Pop-Sensibilität von CXLOE, die zwischen alternativ und elektronisch hin und her wandert, kreiert aus beiden Genres einen ganz eigenen Sound; reine musikalische Ästhetik, die auf komplexe und dunkle Texte trifft, und einen Kontrast zu ihrem künstlerischen Schaffen bildet. Heavy? Maybe. Definitiv aber ein hot new talent on the block!


Dirk Sid Eno – Feisty, When I’m Mad ( Melodic Techno & Deep House)

Dirk Sid Eno, Mitbegründer der Kölner Partyreihe 'Durch die Nacht’, ist in seinen Musikproduktionen für seine persönlichen Klangverdrehungen bekannt, die häufig euphorisch und gleichzeitig melancholisch klingen. Es ist Eno‘s Liebe zum Detail, die immer beständig bleibt. Ein feisty Ohrenschmaus!


Mashrou’ Leila–Aoede (Remix by Etyen) (Downtempo)

Ihre mitreißenden, sinnlichen Elektro-Pop-Hymnen über politische Freiheiten, LGBT-Rechte, Rasse, Religion und moderne arabische Identität haben den Status quo der nahöstlichen Popindustrie in Frage gestellt. Mashrou’ Leilas Musik hat sich zu einer aufgeladenen, atmosphärischen Version von Pop verdichtet, die geografisch nicht zu orten ist. Die Texte schöpfen aus ihren kollektiven Erfahrungen, die die Band mit der Jugend des Nahen Ostens teilt, und thematisieren das Bedürfnis nach Selbstausdruck und einer urteilsfreien Kultur - eine Vorstellung, die in einer konservativen Gesellschaft oft erstickt wird. Etyen's Remix ist eine Herbsthymne die verzaubert!


Toma Hawk–303 Aliens (Techno)

Durch Toma Hawks Adern fließt Musik. Ein darkes Geflüster wirbelt über die Bahn, während der unerbittliche Takt voranschreitet. Die Intensität wird mit Andeutungen roboterhafter Klänge auf die nächste Stufe gehoben, bevor sich der Tune in einen beinahe analogen Stil verwandelt. Next level!


Bonobo – Brighton Tapes 01 (Downtempo)

Der britische Musiker, Produzent und DJ mit Sitz in Los Angeles, Bonobo, hat Kultstatus. Simon Green, debütierte Ende der 90er mit einer Trip-Hop-Ästhetik und orientiert sich seitdem an Beats und Samples, ist aber typischerweise "beruhigend" und verbindet Einflüsse von Clubmusik bis hin zur Weltmusik. Während sein frühestes Werk fest im Trip-Hop angesiedelt war, wurde sein Stil bald optimistischer und vertiefte sich in Genres wie Jazz (was dazu führte, dass er als Nu-Jazz-Künstler bezeichnet wurde) und traditionelle indische Musik. Brighton Tapes 01 ist von melodischer Schönheit, Musik, die einen nostalgisch werden, und vielleicht auch ein bisschen an die alte Brighton Peer und den englischen Channel sinnieren lässt.


Eleonora – Comb My Tangled Hair (Synthwave, Electro Pop)

Geboren in Ufa (Russland), seit 2008 in Berlin ansässig. Im Alter von 15 Jahren erkrankte sie an zweifacher Leukämie. Um zu überleben zog die gelernte Pianistin nach Berlin, auch mit dem Ziel, Musik zu produzieren. Eleonora made it. Neben Jazzprojekten beschäftigt sie sich mit Trip Hop & experimenteller Indie-Elektro-Musik. Eleonora’s Musik ist frisch und eigen, zeigt Haltung und Charakter und ist nebenbei gesagt, total Hot! Inmitten des Chaos atmet sie aus–Keep your shirt on!


Planet der Krassen – Missing You (Disco / Nu-Disco, Deep House)

Das Duo besteht aus einer depressiven Ratte, und einem lesbischen Schaf. „Unser Leben ist nicht immer einfach, aber wenn wir Musik machen, scheint es perfekt zu sein.“  Dieses Glücksgefühl, ja, diesen perfekten Moment in ihren flauschigen House Track zu transportieren ist dem Duo sowas von gelungen. Missing You – ein absoluter Sommer Favorit. Lasst ihn euch unter die Haut gehen und fangt schon mal an zu träumen.


narou – Hesitated (Electro Pop)

Im Japanischen bedeutet narou Werden und Werden bedeutet Veränderung. Wie der mysteriöse Prozess, der seinen Namen prägt, glaubt narou an unsichtbare Naturkräfte, die uns formen und die Welt verändern. Für ihn ist Musik eine persönliche Reise, sie reflektiert einen Teil von ihm oder einen Prozess, den er erforscht und in seinem Geiste in Musik verwandelt. Es geht narou nicht nur um die Reise, sondern darum, mit wem man reist. Don‘t hesitate!


Grandbrothers – All the Unknown (Downtempo)

Motive der Clubmusik schleichen sich subtil in die makellos strukturierte Palette von "All The Unknown" ein, die dennoch ausschließlich Sounds verwendet, die im Klavier zu finden sind. Diese Klänge und Samples werden mit Hilfe einer von Vogel gebauten Mechanik ausgelöst und gesammelt und im Inneren des Klaviers platziert, dann extrahiert, verarbeitet und über ihre ursprüngliche Identität hinaus geformt, um fremde Beeps, Beats und Töne zu erzeugen. Diese mit den Klaviersounds zu verschmelzen, ist das, was die Kreativität der Grandbrothers beflügelt. Atemberaubend!


Sebastian G. Clarke – Drowning (Progressive House, Melodic Techno & Deep House)

Unter dem alias Sebastian G Clarke widmet sich der EDM Produzent Daniel Sampson, den Soundsphären der Deep, Melodic and Progressive House Musik. Clarke’s Stil ist eine Verschmelzung sowohl elektronischer als auch organischer Klänge, die von der Verwendung von exotischen Instrumentenklängen bis hin zu Gesang und synthetisierten Elementen reicht. Der perfekte Track für einen schönen verregneten Sommerabend daheim oder auf dem Dancefloor, sobald wir unsere Füße dort wieder Schwingen dürfen.

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