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ANT ENOCH veröffentlicht Debüt-EP „Big Talk Big Party“ und Video zu „Big Party“

ANT ENOCHs schlaflose Nächte in einer Matratzenfabrik machen sich bezahlt: Heute erscheint seine Debüt-EP “Big Talk Big Party”.

“Big Talk Big Party” erscheint heute, am 17.05.2024, über Embassy of Music.

Stream „Big Talk Big Party“ hier https://antenoch.lnk.to/BTBP

Von Bankstown nach Berlin: Der Solokünstler ANT ENOCH aus Sydney begibt sich auf seiner autobiografischen Debüt-EP “Big Talk Big Party”, die am 17. Mai über Embassy of Music erscheint, in die Gefilde des Indie-Pop. ENOCH produzierte die EP in Eigenregie in einem eigens eingerichteten Studio im Hinterzimmer einer Matratzenfabrik in Bankstown. Abgerundet wurde das Werk in den Berliner Riverside Studios mit der dort ansässigen Tontechnikerin Julia Borelli und der australischen Singer-Songwriterin MORETON. Mit “Big Talk Big Party” tritt der australische Musiker in die Fußstapfen von Nick Hakim, Puma Blue, Okay Kaya und Lover Buffet, indem er mit seiner Musik ein Bild rund um Selbstwertgefühl und Intimität in den emotional tiefsten Schattierungen des modernen Pop zeichnet.

Im Opening-Track ‘Natural Light’ reflektiert ENOCH über Transparenz und Akzeptanz in Beziehungen, den er selbst als den “Eckpfeiler der Platte bezeichnet”, gefolgt von ‘Beginners’, in dem es darum geht, nach einer Trennung wieder auf die Beine zu kommen – ein Song, der in starkem Kontrast zur „Glas-halb-voll“-Attitüde von ‘Television’ steht, einem Lobgesang auf die Resilienz, von dem Rhí McPhelim von Right Chord Music schrieb, er sei „mit einem wehmütigen Charme verbunden, eine ruhige, aber souveräne Darbietung von ANT ENOCH als Solotalent“.

Auf halber Strecke der EP gesellt sich Co-Autorin MORETON zu ENOCH für ‘Tunnel Road’, ein ergreifendes Duett über tiefe, alles verzehrende Liebe, das Mitch Mosk vom Atwood Magazine als „eine Gänsehaut verursachende Verführung aus roher Intimität, gefühlvoller Leidenschaft und schwelendem Sound“ beschreibt, gefolgt von den düsteren Tasten des kontemplativen Zwischenspiels ‘Big Talk’, das zum Schlussstück ‘Big Party’ überleitet, das die Ankunft an einem Scheideweg im Leben und die schwierigen Fragen, die darauf folgen werden, beschreibt.

ENOCHs Schwerpunkte für die EP waren von Anfang an klar: „Die DNA dieses Albums dreht sich um emotionale Tiefe und die Art und Weise, wie Melancholie traurige Dinge in Aufschwung und Glück umwandeln kann“, erklärt ENOCH und verrät seine geheime Zutat, die für die emotionale Freisetzung verantwortlich ist. „Es war eine sehr bewusste Entscheidung, Drum-Machines einzubauen, um der Schwere der Songs entgegenzuwirken, ein Gefühl des Tanzes zu erzeugen und die Katharsis einzufangen, die entsteht, wenn man sich mit seinem Körper durch diese Emotionen bewegt.“

Julia Borelli, ein stimmberechtigtes Mitglied der Recording Academy für die Grammys, hat den Mix von ENOCH über die Ziellinie gebracht. „Nachdem ich [ANT ENOCH] es produziert hatte, suchte ich wirklich nach dem, was man in der Branche ‚Finisher‘ nennt, einen Produzenten, der bei den letzten zwanzig Prozent an Bord kommen kann, um der Produktion den letzten Schliff zu geben.”

Für den australischen Singer-Songwriter ANT ENOCH war Jeff Buckley der Künstler, mit dem alles begann. Er war erst vier Jahre alt, als 1994 das von der Kritik hochgelobte Alt-Rock-Album „Grace“ erschien, das einen großen Einfluss auf den jungen Enoch hatte. Er war fassungslos darüber, wie Emotionen so kraftvoll ausgedrückt und kommuniziert werden konnten und begann, wie besessen, seine eigenen Songs zu schreiben. „Von Buckleys Stimme in den Bann gezogen, wusste ich, dass dies mein Leben werden sollte“, beschreibt er diese Erfahrung. „Ich werde immer danach streben, diesen Song, diese Melodie, diesen Text zu schreiben, bei dem ich mich der Menschheit so nahe fühle wie bei dieser Platte.“

Neben Buckley war auch der DIY-Geist vom ersten Tag an dabei. „Ich habe ein altes Klavier geerbt und mir das Klavierspielen selbst beigebracht. Auch wenn ich keine Ahnung davon habe, wie man es spielt, ist es das Instrument, auf dem ich am liebsten schreibe.“ Diese frühen Experimente im Songwriting ermöglichten es ihm, Musik an der Universität in Sydney zu studieren und die meiste Zeit seines Studiums in Toronto, Kanada, zu verbringen, wo er in winzigen Clubs entlang der Queen Street West und im Süden Ontarios spielte.

Enoch hat die letzten zehn Jahre damit verbracht, auf vielen verschiedenen Bühnen zu singen und mit seiner Band Caravãna Sun zu touren. Bis heute umfasst Enochs Erfolgsbilanz neun internationale Tourneen in der EU und im Vereinigten Königreich, Auftritte vor über 6.000 Menschen in Mainz, über 3 Millionen Streams und Auftritte bei zahlreichen Festivals wie Bestival (UK), Boomtown (UK), Boardmasters (UK) und Blues Festival (AUS).

© James Smithers

Sein Soloprojekt entstand aus reiner Spielerei im Studio, zunächst allein während des Corona-Pandemie-Lockdowns, dann mit Freund:innen. Bald wurde klar, dass der sanfte, traurige Junge in ihm sich danach sehnte, die großen Momente des Lebens zu vertonen. Indem er Buckleys berühmte emotionale Bandbreite mit seiner eigenen Mischung aus gefühlvollem Bedroom-Pop und bescheidenem Lo-Fi, die zwischen Yellow House und Lover Buffet angesiedelt ist, kanalisiert, lädt Enoch seine Zuhörer:innen durch seine Musik zu einem intimen und ehrlichen Gespräch über das Leben ein.

Dieser Dialog mit dem Publikum soll in Zukunft noch weiter ausgebaut werden. „Ich sehe, dass sich dieses Projekt zu einer wunderschönen Live-Show entwickeln wird“, prophezeit Enoch. „Auf Tournee zu gehen und live zu spielen war schon immer meine Leidenschaft. Ich stelle mir wirklich eine sehr eindringliche und emotionale Bühnenshow vor, die von der Musik begleitet wird. Wir werden alle Klanglandschaften der EP nutzen und sie so erweitern, dass sie das Motto ‚Crying on the dancefloor‘ verkörpern. Lichter und riesige elektronische Sweeps. Intime Vocals und himmlische Streicher.“