Charli XCX veröffentlicht am 24. Juli 2026 ihr siebtes Studioalbum „Music, Fashion, Film“. Nach dem weltweiten Erfolg von „Brat“ aus dem Jahr 2024 und dem Soundtrack zur aktuellen Verfilmung von „Wuthering Heights“ schlägt die britische Künstlerin damit ein neues Kapitel auf.
Bereits vorab erschienen die Singles „Rock Music“, „SS26“, „Wink Wink“ sowie kurz vor Albumstart die introspektive neue Single „Camera“. Charli XCX hatte im Vorfeld mehrfach betont, dass sich das neue Werk bewusst vom Sound ihres Vorgängers absetzt. Zwar sorgte der gitarrenbetonte erste Vorbote „Rock Music“ für Spekulationen über ein Rockalbum, diese wies sie jedoch selbst zurück. Stattdessen kündigte sie ein Album an, das stilistisch neue Wege geht und nicht allen Fans gefallen müsse.
Der Titel „Music, Fashion, Film“ stammt aus dem Song „SS26“, in dem Charli singt: „Nothing’s gonna save us, not music, fashion or film.“ Die drei Begriffe spiegeln zugleich die Themen wider, die ihre Karriere in den vergangenen Jahren geprägt haben.
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Prominentes Cover mit John Cale, Marc Jacobs und Martin Scorsese
Für das schwarzweiße Albumcover arbeitete Charli erneut mit dem Fotografen und Regisseur Aidan Zamiri zusammen. Darauf sind John Cale, Modedesigner Marc Jacobs und Regielegende Martin Scorsese gemeinsam zu sehen. Jeder von ihnen steht symbolisch für einen Teil des Albumtitels: Musik, Mode und Film.
Zamiri zählt seit einigen Jahren zu Charli XCXs wichtigsten kreativen Partnern. Er inszenierte bereits Videos zu „360“, „Guess“, „Rock Music“, „Wink Wink“ und nun auch „Camera“.
Neue Single „Camera“ reflektiert ihre Filmkarriere
Mit „Camera“ veröffentlichte Charli kurz vor dem Albumstart eine weitere Vorschau auf die neue Platte. Der Song verbindet zurückhaltenden Electro-Pop mit Gitarren und beschäftigt sich textlich mit ihrer wachsenden Schauspielkarriere. Darin stellt sie sich die Frage, ob sie sich weiterhin auf Musik konzentrieren oder den Schritt vor die Kamera wagen sollte.
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Das Musikvideo zeigt den französischen Schauspieler Vincent Cassel, der an einem Filmset zunehmend die Kontrolle verliert, während Charli selbst hinter einer riesigen Studiokamera Regie führt. Cassel spielt dabei mit Anspielungen auf seine ikonische Rolle im Filmklassiker „La Haine“.
Musik und Film wachsen weiter zusammen
Seit dem Ende der „Brat“-Ära hat Charli XCX ihre Aktivitäten im Filmbereich deutlich ausgebaut. Neben dem „Wuthering Heights“-Soundtrack arbeitete sie an der Musik für den A24-Film „Mother Mary“, spielte die Hauptrolle im Mockumentary-Film „The Moment“ und übernahm Rollen in den Produktionen „Erupcja“, „100 Nights Of Hero“ sowie der Comedyserie „Overcompensating“.
Auch live bleibt sie sehr präsent. Nach mehreren exklusiven Clubshows und Pop-up-Konzerten steht im Sommer ihr erster Headliner-Auftritt beim Reading & Leeds Festival auf dem Programm. Im Anschluss startet eine Nordamerika-Tournee mit Underscores als Support.
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Mit „Music, Fashion, Film“ setzt Charli XCX ihre Entwicklung konsequent fort. Statt den Sound von „Brat“ zu wiederholen, verbindet sie Pop und ganz persönliche Themen mit ihrem wachsenden Interesse an Mode und Kino.
Charli XCX: Biografie, Alben und Songs
Charli XCX wurde 1992 als Charlotte Emma Aitchison in Cambridge geboren und wuchs in Essex auf. Bereits als Teenager schrieb sie eigene Songs und veröffentlichte diese über MySpace. Mit gerade einmal 14 Jahren trat sie auf Londoner Raves auf und entwickelte früh einen Stil, der Pop mit elektronischer Clubmusik verband.
International bekannt wurde sie zunächst als Gastsängerin auf Icona Pops Hit „I Love It“ im Jahr 2012. Kurz darauf folgte mit „Fancy“ von Iggy Azalea ein weiterer weltweiter Nummer-eins-Hit. Parallel etablierte sie sich als Songwriterin und schrieb unter anderem für Künstlerinnen wie Selena Gomez, Blondie und Shawn Mendes.
True Romance (2013)
Mit ihrem Debütalbum „True Romance“ präsentierte sich Charli XCX als düstere Electro-Pop-Künstlerin. Das Album verband Synthpop, Wave und Indie-Einflüsse und machte sie zu einer der spannendsten neuen Stimmen im britischen Pop. Songs wie „Nuclear Seasons“ und „You (Ha Ha Ha)“ gelten bis heute als frühe Highlights ihrer Karriere.
Sucker (2014)
Auf „Sucker“ orientierte sich Charli stärker an Punk und Gitarrenpop. Mit Singles wie „Boom Clap“, das durch den Film „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ weltweit bekannt wurde, sowie „Break The Rules“ gelang ihr der endgültige kommerzielle Durchbruch. Das Album zeigte bereits ihre Fähigkeit, eingängigen Pop mit rebellischer Attitüde zu verbinden.
Charli (2019)
Nach mehreren Mixtapes und zahlreichen Kollaborationen erschien 2019 das selbstbetitelte Album „Charli“. Gemeinsam mit Produzenten der PC-Music-Szene und Künstlern wie Christine and the Queens, Troye Sivan, Lizzo, Haim oder Kim Petras entwickelte sie einen futuristischen Pop-Sound, der sie endgültig zur stilprägenden Figur des Hyperpop machte.
How I’m Feeling Now (2020)
Während des ersten Corona-Lockdowns entstand „How I’m Feeling Now“ innerhalb weniger Wochen in enger Zusammenarbeit mit ihrer Fan-Community. Das Album verbindet experimentelle Elektronik mit sehr persönlichen Texten über Isolation, Beziehungen und Kreativität und gilt als eines der wichtigsten Popalben der Pandemie.
Crash (2022)
Mit „Crash“ schlug Charli XCX zunächst einen deutlich zugänglicheren Weg ein. Das Album orientierte sich an Pop, Dance und den Achtzigerjahren und wurde ihr bis dahin größter kommerzieller Erfolg. Gleichzeitig markierte es das Ende ihres Vertrags mit Atlantic Records und wurde von ihr selbst als bewusst inszenierte Popfigur verstanden.
Brat (2024)
Mit „Brat“ gelang Charli XCX einer der größten Popmomente des Jahres. Das Album mit seinen kompromisslosen Clubtracks entwickelte sich weit über die Musik hinaus zu einem kulturellen Phänomen.
Der Begriff „Brat Summer“ wurde zum Internet-Meme und beeinflusste Mode, Sprache und Popkultur. Songs wie „360“, „Von Dutch“ und das gemeinsam mit Billie Eilish veröffentlichte „Guess“ festigten ihren Ruf als eine der einflussreichsten Popkünstlerinnen ihrer Generation.
Music, Fashion, Film (2026)
Mit „Music, Fashion, Film“ erweitert Charli XCX ihren kreativen Horizont erneut. Das Album greift ihre Erfahrungen aus Musik, Mode und Film auf und erscheint in einer Phase, in der sie zunehmend auch als Schauspielerin und Filmkomponistin arbeitet. Die ersten Singles deuten auf einen introspektiveren und gitarrenbetonten Sound hin, ohne sich auf ein einzelnes Genre festzulegen.
