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Of All Things verbinden auf „They Pour, You Drink“ Melancholie und Noise

OfAllThings@PressebilderHøstⒸBjørkEllingsbø

Mit der ersten Single aus der kommenden EP „A Catalog Of Bitter Ends“ knüpft die norwegische Band an ihre Alternative-Rock-Wurzeln an und schlägt zugleich eine direktere und ungeschliffenere Richtung ein.

Druckvolle Gitarren, melodische Spannungsbögen und mehr Ecken und Kanten bestimmen „They Pour, You Drink“. Mit der neuen Single geben Of All Things einen ersten Einblick in ihre kommende EP „A Catalog Of Bitter Ends“ und entwickeln den Sound ihres Debütalbums in eine rauere Richtung weiter.

Entstanden ist der Song aus Frustration und Wut. Inhaltlich beschäftigt sich die norwegische Band mit dem Einfluss von politischer Rhetorik, Marketing und gesellschaftlicher Zugehörigkeit auf persönliche Wünsche und Entscheidungen. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, wie Bedürfnisse entstehen und welchen Anteil gesellschaftliche und wirtschaftliche Interessen daran haben.

Eine besondere Rolle spielt für Of All Things der Einfluss einer privilegierten Oberschicht. „They Pour, You Drink“ beschreibt eine Welt, in der Bedürfnisse nicht nur erfüllt, sondern gezielt erzeugt und mit bestimmten Vorstellungen eines erstrebenswerten Lebens verbunden werden.

„Der Song entstand ganz natürlich und fühlte sich für uns von Anfang an wie eine Brücke zwischen unserer bisherigen Arbeit und diesem neuen Kapitel an. Es war der erste Song, den wir für die EP geschrieben haben und deshalb auch die logische Wahl für die erste Single“, erklärt die Band.

Musikalisch bleiben die Wurzeln von Of All Things im Alternative Rock der 90er deutlich erkennbar. Als Bezugspunkte lassen sich die Melancholie von Kent, die rhythmische Energie von Foals und der Noise von Sonic Youth ausmachen.

„They Pour, You Drink“ verbindet damit den bisherigen Sound der Band mit der Ausrichtung von „A Catalog Of Bitter Ends“. Die Single markiert den Ausgangspunkt einer EP, auf der Of All Things direkter, energischer und ungeschliffener klingen als auf ihrem Debütalbum.

OfAllThings@PressebilderHøstⒸBjørkEllingsbø
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