Guillaume Alric, bekannt als eine Hälfte von The Blaze, rückt mit seinem Soloprojekt Enfant Sauvage seine musikalischen Wurzeln wieder stärker in den Vordergrund. Gemeinsam mit dem Amsterdamer Duo Weval veröffentlicht er die Single „RUN“ – einen Track zwischen Drum’n’Bass, Breakbeats und druckvollen Bässen.

„RUN“: Wenn gemeinsame musikalische Wurzeln aufeinandertreffen
Mit „RUN“ haben Enfant Sauvage und Weval einen gemeinsamen musikalischen Nenner gefunden: ihre Begeisterung für Bassmusik. Die Ende Oktober veröffentlichte Single verbindet Drum’n’Bass, Breakbeats und druckvolle Bässe mit einer experimentellen Herangehensweise, die beide Projekte prägt.
Dabei klang „RUN“ zu Beginn noch ganz anders. Ausgangspunkt war eine eher sanfte, vom Klavier getragene Komposition, die sich im Laufe der Zusammenarbeit zunehmend veränderte. In einem fortlaufenden kreativen Austausch entwickelten beide Seiten den Track weiter, bis sie eine gemeinsame musikalische Richtung gefunden hatten.
Aus der anfänglich zurückhaltenden Komposition entstand so ein deutlich härterer, cluborientierter Track. Drum’n’Bass, Breakbeats und druckvolle Bässe bestimmen den Sound, während ein ausgeprägter Vorwärtsdrang die Energie des Stücks prägt.
Für Alric ist diese musikalische Richtung eng mit seiner eigenen Geschichte verbunden. Bereits als Teenager war er Teil eines Drum’n’Bass-Kollektivs. Die britische Club- und Soundsystem-Kultur gehört zu seinen frühen musikalischen Einflüssen, denen er mit Enfant Sauvage wieder mehr Raum gibt.
„‚RUN‘ ist aus einer echten Zusammenarbeit mit Weval entstanden. Wir haben den Track wirklich gemeinsam entwickelt, bis wir etwas gefunden hatten, das uns verbindet. In dem Stück steckt eine Dringlichkeit, ein Gefühl von Vorwärtsdrang und Bewegung, jenseits fester Formen und Erwartungen. Das trifft ziemlich gut, was Enfant Sauvage für mich ausmacht“, erklärt Guillaume Alric.
Die Zusammenarbeit mit Weval passt zu dieser musikalischen Ausrichtung. Beide Projekte verbinden elektronische Musik mit einer Vorliebe für Klangexperimente und atmosphärische Arrangements. Gleichzeitig spielt die Energie der Clubmusik in ihren aktuellen Veröffentlichungen eine zunehmend wichtige Rolle.
Nach der vorherigen Single „STRUGGLE“ setzt „RUN“ diese Entwicklung für Enfant Sauvage fort. Mit beiden Veröffentlichungen rückt Alric seine Club-Wurzeln wieder stärker in den Vordergrund und knüpft an seine ersten Erfahrungen mit elektronischer Musik an.
Über Enfant Sauvage: Guillaume Alric jenseits von The Blaze

Hinter Enfant Sauvage steht der französische Musiker und Produzent Guillaume Alric, der gemeinsam mit seinem Cousin Jonathan das Duo The Blaze bildet.
Mit seinem Soloprojekt gibt Alric seinen persönlichen musikalischen Einflüssen und Erinnerungen einen eigenen Raum. Dabei verbindet er Drum’n’Bass, UK-Breakbeats, Trip-Hop und Dub mit filmischen Klangwelten. Seine Kindheit und Jugend prägen sowohl seinen Sound als auch seine Bildsprache.
Aufgewachsen im französischen Burgund, begann er bereits als Teenager, seine Umgebung mit der Kamera festzuhalten. Diese Verbindung zwischen Musik und visueller Gestaltung ist bis heute ein wichtiger Bestandteil seiner künstlerischen Arbeit.
Sein 2021 erschienenes Solo-Debütalbum „Petrichor“ greift persönliche Erinnerungen an seine Kindheit und Jugend auf, die sowohl für die Musik als auch für die begleitenden Bilder als Ausgangspunkt dienten.
Seine musikalischen Anfänge liegen allerdings auch in der experimentellen Arbeit mit elektronischen Rhythmen. Schon früh begann Alric, in einer Garage mit einfachen Mitteln Drum-Loops zu bearbeiten. Er zerschnitt rhythmische Sequenzen, setzte sie neu zusammen, ließ sie rückwärts laufen und verfremdete ihren Klang.
Diese Freude am Experimentieren ist bis heute ein wichtiger Bestandteil seiner Arbeitsweise geblieben. Mit Enfant Sauvage führt er unterschiedliche musikalische Einflüsse zusammen und bewegt sich zwischen atmosphärischen Klangwelten und der unmittelbaren Energie elektronischer Clubmusik.
Die aktuellen Singles „STRUGGLE“ und „RUN“ stehen für eine stärkere Hinwendung zu seinen Club-Wurzeln. Alric greift dabei auf seine frühen Erfahrungen mit Drum’n’Bass und britischer Bassmusik zurück und verbindet diese mit seiner heutigen musikalischen Handschrift.
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Über Weval: Psychedelische Electronica trifft auf die Tanzfläche

Weval sind Harm Coolen und Merijn Scholte Albers aus Amsterdam. Seit ihrem Debüt im Jahr 2013 verbindet das Duo Electronica, psychedelischen Pop und Dance-Musik zu einem eigenständigen Sound.
Wie Guillaume Alric kommen auch Coolen und Scholte Albers ursprünglich aus dem Filmbereich. Dieser Hintergrund spiegelt sich in ihren atmosphärischen Arrangements und dem erzählerischen Aufbau ihrer Stücke wider.
Analoge Klangfarben treffen in ihren Produktionen auf detailliertes Sounddesign und rhythmische Experimente. Dabei verbindet das Duo unterschiedliche elektronische Einflüsse, ohne sich auf eine feste musikalische Richtung zu beschränken.
Mit ihrem vierten Album „CHOROPHOBIA“ haben Weval die Tanzfläche stärker in den Mittelpunkt ihrer Musik gerückt. Der Albumtitel bezeichnet die Angst vor dem Tanzen und wurde für das Duo zum Ausgangspunkt, die eigene Zurückhaltung gegenüber Dance-Musik zu hinterfragen.
Ein strafferer Schreibprozess und ein freierer Umgang mit der Produktion führten zu höheren Tempi und einer Mischung aus Acid, Funk, Bassmusik und Psychedelic Pop.
Auch live haben sich Weval über die niederländische Elektronikszene hinaus etabliert. Zu ihren bisherigen Auftritten zählen Festivals wie Primavera Sound, Pukkelpop und DGTL Amsterdam sowie ausverkaufte Konzerte im Paradiso und im Concertgebouw in Amsterdam.
Ihre Musik war außerdem in Serien wie „Industry“ und „I May Destroy You“ zu hören und wurde unter anderem von Musikexpress, ByteFM und DJ Mag aufgegriffen.
Die Zusammenarbeit mit Enfant Sauvage bringt damit Musiker zusammen, die neben ihrer Begeisterung für elektronische Musik auch einen Hintergrund im visuellen Bereich und eine experimentelle Herangehensweise an die Produktion teilen.
Mit „RUN“ treffen diese unterschiedlichen musikalischen Erfahrungen aufeinander. Das Ergebnis ist ein gemeinsam entwickelter Track, in dem Drum’n’Bass, Breakbeats und druckvolle Bässe im Mittelpunkt stehen. Für Enfant Sauvage ist die Single zugleich eine Rückbesinnung auf frühe musikalische Einflüsse, die bis heute seine Arbeit prägen.
Mehr zu den Artists
Enfant Sauvage: Instagram | Spotify | YouTube
Weval: Instagram | Spotify | YouTube
„RUN“ anhören: Hier geht’s zur Single