Zum Inhalt springen

Pop-Kultur Festival 2026 in Berlin: Eine ganze Woche im Zeichen der Indieszene

Das Pop-Kultur Festival geht in diesem Jahr neue Wege. Erstmals erstreckt sich das Berliner Festival über sieben Tage und verteilt sich vom 24. bis 30. August auf Spielorte in Wedding, Kreuzberg und Prenzlauer Berg.

The Notwist, Sophia Kennedy und Bar Italia

Der Konzertauftakt im silent green am 26. August verspricht bereits einige Höhepunkte. Ray Lozano eröffnet den Abend mit modernem R’n’B, bevor Avalon Emerson & the Charm ihren zwischen Art Pop und Electronica angesiedelten Bandsound präsentieren. Den Abschluss übernehmen Bar Italia, deren Mischung aus Post Punk, Shoegaze und Indie Rock derzeit zu den interessantesten Entwicklungen der britischen Gitarrenszene zählt.

Am Wochenende zieht das Festival in die Kulturbrauerei. Dort gehören The Notwist zu den größten Namen im Line-up. Die Weilheimer Band kommt mit neuem Material nach Berlin und dürfte zu den meistbesuchten Konzerten des Festivals zählen.

Alle Anzeigen dauerhaft ausblenden

Ebenfalls angekündigt sind Sophia Kennedy, Rosa Anschütz, Lael Neale, Chris Imler, PVA, Discovery Zone, Automatic und ENGIN. Mit Jassin und Layla Boe stehen außerdem zwei Vertreter einer jungen deutschen Popgeneration auf dem Programm, die Rap, R’n’B und elektronische Einflüsse miteinander verbinden.

Exklusive Produktionen nur für das Festival

Ein Alleinstellungsmerkmal von Pop-Kultur bleiben die „Commissioned Works“. Dabei entstehen Produktionen, die ausschließlich für das Festival entwickelt werden.

In diesem Jahr sind unter anderem neue Arbeiten von Lucy Kruger & The Lost Boys, Alejandra Cárdenas, Eva Bottega sowie Kersty und Sandra Grether zu erleben. Musik trifft hier auf Performance, Installation und visuelle Kunst.

Alle Anzeigen dauerhaft ausblenden

Sandra und Kersty Grether (Foto: Selfie)

Spannende Talks mit Alexander Hacke und Frank Spilker

Mindestens ebenso interessant wie das Konzertprogramm ist das umfangreiche Diskursprogramm im silent green. Zahlreiche Gespräche beschäftigen sich mit den Veränderungen der Musikbranche, von künstlicher Intelligenz über Streaming bis zur Zukunft der Livekultur.

Ein besonderes Highlight dürfte das Gespräch „Krach – Verzerrte Erinnerungen“ werden. Alexander Hacke von den Einstürzenden Neubauten trifft dabei auf Frank Spilker von Die Sterne, um über Musik, Erinnerungen und künstlerische Biografien zu sprechen. Außerdem auf dem Programm stehen Diskussionen mit Johann Scheerer, Sofia Kourtesis sowie Panels zu Musikkritik, Gender Pay Gap und der Finanzierung von Live-Musik.

Zentralasien im Fokus

Mit „Sonic Crossings“ setzt das Festival auch seine internationale Ausrichtung fort. Nach der Premiere im vergangenen Jahr richtet sich der Fokus diesmal auf die Popmusik Zentralasiens.

Alle Anzeigen dauerhaft ausblenden

Musikerinnen und Musiker aus verschiedenen Ländern der Region kommen für Residenzen nach Berlin und präsentieren Konzerte, Listening Sessions und Gesprächsformate. Viele Veranstaltungen des Programms sind übrigens kostenfrei zugänglich.

Festivalabschluss im Pierre Boulez Saal

Den Abschluss bildet am 30. August ein Konzertabend im Pierre Boulez Saal, wo normalerweise klassische Musik auf dem Programm steht. Dort stehen Robert Lippok (To Roccoco Rot) gemeinsam mit der georgischen Musikerin Anushka Chkheidze sowie die isländische Band múm mit einer Aufführung ihres Projekts Sonnenuhr auf dem Programm.

Darüber hinaus hat das Festival für den letzten Tag noch ein Überraschungsformat angekündigt, das erst kurz vor Beginn bekannt gegeben werden soll.

Mehr Informationen und Tickets auf der Homepage des Pop-Kultur-Festivals