Portishead – Dummy (Album)

In den 90er-Jahren entspinnt sich ein regelrechter Hype um das neue Genre TripHop, der allerdings recht schnell wieder verebbt. Portisheads Debütalbum überlebt die Hysterie unbeschadet und geht als schwermütiges Kunststück in die Musikgeschichte ein.

Es ist die Kombination aus dem dumpfen, sanfte Wellen schlagenden Sound, den bittersüßen Melodien und der angenehm wimmernden Stimme von Beth Gibbons, die anders ist als alles bis dahin gehörte und Musikfans und -kritiker aufhorchen lässt.


Mit „Dummy“ gelingt der Band, die wie Massive Attack und Tricky aus der TripHop-Hochburg Bristol stammt, mehr als nur ein Achtungserfolg. In Großbritannien kommt das Album auf Platz 2 der Charts und räumt als bester Longplayer einen Mercury Music Prize ab. 

„Dummy“ gilt 1994 schnell als stilbildend für den gerade angesagten TripHop. Allerdings währt sein Einfluss auf die Popwelt und ihre Protagonisten weit länger als das Genre selbst.

Auch Portisheads Kultstatus zehrt bis heute davon. 1997 erscheint der selbstbetitelte Nachfolger, 2008 dann das dritte Album „Third“. Beide gut, beide hörenswert – und doch liegen sie um Längen hinter dem Debüt zurück. 

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Tonspion Redaktion

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