Celine Dion hat ihre Rückkehr auf die Bühne angekündigt. Unter dem Titel „Celine Dion Paris 2026“ wird die Sängerin im Herbst 2026 zehn Konzerte in der Paris La Défense Arena spielen. Die Shows finden zwischen dem 12. September und dem 14. Oktober 2026 statt.
Die Ankündigung erfolgte in einer persönlichen Videobotschaft an ihrem Geburtstag vor dem Eiffelturm. Darin spricht Dion darin offen über die vergangenen Jahre, in denen sie sich krankheitsbedingt weitgehend aus der Öffentlichkeit zurückziehen musste.
Seit 2022 leidet Celine Dion am sogenannten Stiff-Person-Syndrom, einer seltenen neurologischen Erkrankung, die unter anderem zu schweren Muskelkrämpfen führt und Auftritte unmöglich machte. In der Folge sagte sie Tourneen ab und zog sich vollständig von der Bühne zurück.
In ihrer aktuellen Botschaft beschreibt sie, wie sehr sie die Unterstützung ihrer Fans in dieser Zeit getragen habe. Gleichzeitig betont sie, dass es ihr inzwischen besser gehe und sie sich stark genug fühle, wieder aufzutreten. Die Rückkehr nach Paris bezeichnet sie als persönliches Geschenk.
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Die Konzertreihe ist als auf fünf Wochen begrenztes Gastspiel angelegt. Inhaltlich soll sie einen Querschnitt durch Dions Karriere bieten, mit ihren bekanntesten Songs auf Englisch und Französisch. Die Produktion entsteht unter der kreativen Leitung von Showdesigner Willo Perron.
Celine Dion live in Paris 2026
Hier alle bisherigen Termine im Überblick.
- September 2026
- September 2026
- September 2026
- September 2026
- September 2026
- September 2026
- Oktober 2026
- Oktober 2026
- Oktober 2026
- Oktober 2026
Bereits 2024 hatte Dion bei der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele in Paris erstmals wieder auf einer großen Bühne gestanden und eine denkwürdige Version von Edith Piafs „Hymne à l’amour“ auf dem Eiffelturm gesungen.
Celine Dion Biografie
Frühe Jahre und erste Erfolge
Celine Dion wird am 30. März 1968 in Charlemagne in der kanadischen Provinz Québec geboren. Sie wächst als jüngstes von 14 Kindern in einer musikalischen Familie auf. Die Eltern betreiben ein kleines Lokal, in dem regelmäßig musiziert wird, Dion steht dort schon als Kind auf der Bühne.
Der Einstieg ins Musikgeschäft erfolgt früh. Gemeinsam mit ihrer Mutter und einem Bruder nimmt sie ein Demo auf, das beim Musikmanager René Angélil landet. Er erkennt ihr Talent, nimmt sie unter Vertrag und investiert in ihre Karriere.
In den 1980er Jahren baut Dion sich zunächst im frankophonen Raum eine beachtliche Karriere auf, mit mehreren erfolgreichen Alben und ersten TV-Auftritten.
Durchbruch auf internationaler Bühne
Der Wendepunkt kommt 1988, als Dion für die Schweiz beim Eurovision Song Contest antritt und ganz knapp gewinnt.
Kurz darauf beginnt sie mit diesem Erfolg im Rücken, den englischsprachigen Markt zu erobern. Anfang der 1990er Jahre gelingt ihr der internationale Durchbruch mit Alben wie „Unison“ und „Celine Dion“.
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Es folgt eine Serie von Power-Balladen, die sie weltweit bekannt machen. „The Power of Love“, „Because You Loved Me“ und „It’s All Coming Back to Me Now“ etablieren sie als feste Größe im internationalen Pop. 1997 erreicht sie mit „My Heart Will Go On“, dem Titelsong des Films „Titanic“, den Höhepunkt ihrer Karriere. Der Song wird zu einem Klassiker und bringt ihr mehrere Grammys sowie einen Oscar ein.
Privatleben und Rückzug
1994 heiratet Celine Dion ihren langjährigen Manager René Angélil. Ende der 1990er Jahre zieht sich Dion vorübergehend aus dem Musikgeschäft zurück, um sich auf ihr Privatleben zu konzentrieren und ihren Mann während seiner Krebserkrankung zu unterstützen.
2001 kommt ihr erster Sohn zur Welt, später folgen Zwillinge. Nach der Pause kehrt sie Anfang der 2000er Jahre ins Musikgeschäft zurück.
Las Vegas und die Neuerfindung des Live-Geschäfts
2003 beginnt Dion ein neues Kapitel mit einer festen Show in Las Vegas. „A New Day…“ im Caesars Palace wird ein großer wirtschaftlicher und künstlerischer Erfolg. Statt klassischer Tourneen setzt sie auf eine langfristige Residency mit aufwendiger Produktion.
Das Konzept erweist sich als richtungsweisend und immer mehr Künstler entscheiden sich dafür, nicht mehr um die ganze Welt zu touren, sondern die Welt einfliegen zu lassen. Auch ihre zweite Las-Vegas-Show, die bis 2019 läuft, knüpft daran an und gehört zu den erfolgreichsten Konzertreihen weltweit. Dion wird damit zu einer Schlüsselfigur für die Etablierung moderner Pop-Residencies.
Persönliche Verluste und gesundheitliche Einschnitte
Die 2010er Jahre sind von privaten Schicksalsschlägen geprägt. 2016 stirbt René Angélil nach langer Krankheit, nur kurz darauf auch ihr Bruder. Dion bleibt weiterhin musikalisch aktiv, veröffentlicht neue Alben und geht auf Tour.
Dion macht 2022 öffentlich, dass sie am Stiff-Person-Syndrom leidet, einer seltenen neurologischen Erkrankung. Die Krankheit führt zu schweren Muskelkrämpfen und zwingt sie dazu, geplante Tourneen abzusagen. Über längere Zeit zieht sie sich vollständig aus der Öffentlichkeit zurück.
Rückkehr auf die Bühne
2024 steht Celine Dion erstmals wieder überraschend auf einer großen Bühne. Bei der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele in Paris singt sie „Hymne à l’amour“ auf dem Eiffelturm, eine legendäre Performance, die nicht nur Fans zu Tränen rührte.
Mit der Ankündigung von „Celine Dion Paris 2026“ folgt nun der nächste Schritt. Die geplante Konzertreihe in der Paris La Défense Arena markiert ihre erste umfangreichere Live-Rückkehr nach der krankheitsbedingten Pause.
