Nachdem der Mannheimer Newcomer Sallva mit seinem Track „Coke auf Eis“ vor wenigen Wochen eine Hommage auf die langen Partynächte veröffentlichte, geht es in seinem neuen Track „Wenn der Tag anbricht“ um die melancholischen Stunden danach.
Das gemeinsame Feature mit der Baden-Württembergischen Newcomerin ILO zeichnet das Bild einer Liebe, die sich selbst überlebt hat und trotzdem weiterläuft. Getupfte Pianoakkorde und weit gespannte Flächen tragen den Song, darunter läuft ein synkopierter Beat, der nie ganz zur Ruhe kommen lässt. Darüber legen sich zwei Stimmen, die unterschiedlicher kaum wirken könnten und gerade deshalb so gut funktionieren: Sallvas raue, brüchige Soulfarbe trifft auf ILOs klare, fast schwerelose Vocals. Im Refrain greifen beide ineinander, während Sallvas Rap-Part dem Track eine zusätzliche Kante gibt.
„Wenn der Tag anbricht“ ist nach „Vorhang“ und „Coke auf Eis“ der dritte Release von Sallva in diesem Jahr. Mit „Vorhang“ meldete er sich Anfang des Jahres nach einer Pause zurück und verdichtet in der neuen Single seinen Ansatz weiter: Persönliche Geschichten, direkt erzählt, ohne Filter – aber mit einem Gespür für Bilder, die hängen bleiben. Oder, um es im Bild des Songs zu sagen: Manche Dinge klären sich nicht mit dem ersten Licht. Manche werden erst dann wirklich sichtbar.