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Kraftklub kündigen für 2027 Stadion-Tour an

Kraftklub (Pressefoto: Philipp Gladsome)

Kraftklub gehen im Sommer 2027 mit „Das war ja keine Phase“ auf ihre bislang größte Tour. Auf dem Programm stehen Shows in Basel, Köln, Hamburg, Leipzig und München.

Nach mehr als 15 Jahren Bandgeschichte sind Kraftklub längst in einer Größenordnung angekommen, die zu Beginn ihrer Karriere kaum absehbar war. 2012 erschien mit „Mit K“ das Debütalbum, das direkt Platz eins der deutschen Charts erreichte und mit „Songs für Liam“, „Kein Liebeslied“ und vor allem „Ich will nicht nach Berlin“ einige der bis heute bekanntesten Songs der Band enthielt.

Seitdem haben Kraftklub fünf Studioalben veröffentlicht und ihren Sound immer wieder aufgefrischt, ohne die eingängige Kombination aus Indie-Rock, Sprechgesang und großen Refrains grundsätzlich aufzugeben. Auch das Auftreten gehörte stets zum jeweiligen Albumzyklus. Die verschiedenen Looks der vergangenen Jahre werden für die Tour 2027 noch einmal aufgegriffen. Der Titel „Das war ja keine Phase“ spielt entsprechend auf die einzelnen Kapitel der Bandgeschichte an.

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Kraftklub: „Das war ja keine Phase“ Tour 2027

05.06.2027, Basel, St. Jakobshalle
11.06.2027, Köln, RheinEnergieSTADION
26.06.2027, Hamburg, Volksparkstadion
03.07.2027, Leipzig, Festwiese
14.08.2027, München, Königsplatz

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Die Termine 2027 machen alles noch einmal eine Nummer größer und führen Kraftklub unter anderem in zwei der bekanntesten Fußballarenen Deutschlands. Mit Leipzig und München kommen zudem zwei große Open-Air-Spielstätten hinzu.

Tickets für die „Das war ja keine Phase“ Tour gehen am 16. September 2026 um 16 Uhr in den Vorverkauf. Laut Ankündigung beginnen die Preise bei 69,90 Euro, der Verkauf läuft über den offiziellen Kraftklub-Shop.

Der Titel der Tour ist zugleich ein Rückblick auf eine Karriere, die inzwischen mehr als 15 Jahre umfasst. Kraftklub gründeten sich 2009 in Chemnitz und entwickelten früh einen Sound, der Indie-Rock, Punk und Rap miteinander verbindet. Sänger Felix Kummer brachte dabei seine Erfahrungen als Rapper ein, während die Band musikalisch an die Energie des Indie-Booms der Nullerjahre anknüpfte. Statt diese Einflüsse sauber voneinander zu trennen, machten Kraftklub gerade ihre Mischung zum Markenzeichen.

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Der bundesweite Durchbruch gelang 2011 beim Bundesvision Song Contest mit „Ich will nicht nach Berlin“. Der Song nahm die damalige Fixierung der deutschen Kreativszene auf die Hauptstadt aufs Korn und etablierte zugleich ein Thema, das Kraftklub bis heute begleitet: die enge Verbindung zur eigenen Heimatstadt Chemnitz. 2012 folgte das Debüt „Mit K“, das Platz eins der deutschen Albumcharts erreichte. Songs wie „Songs für Liam“, „Kein Liebeslied“ und „Ich will nicht nach Berlin“ gehören weiterhin zu den bekanntesten Stücken der Band.

In den folgenden Jahren wurden Kraftklub zu einer der erfolgreichsten deutschen Rockbands ihrer Generation. Auf „Mit K“ folgten „In Schwarz“ (2014), „Keine Nacht für Niemand“ (2017), „Kargo“ (2022) und schließlich „Sterben in Karl-Marx-Stadt“ (2025). Parallel dazu wuchsen die Konzerte von Clubs über große Hallen und Festivalbühnen bis zu den Dimensionen, in denen sich die Band heute bewegt.

Chemnitz blieb dabei ein wichtiger Bezugspunkt. 2018 initiierten Kraftklub gemeinsam mit anderen Musikern das kostenlose Konzert „Wir sind mehr“, nachdem rechtsextreme Ausschreitungen die Stadt bundesweit in die Schlagzeilen gebracht hatten. Zudem steht die Band hinter dem Kosmos Festival, das sich aus diesem Ereignis entwickelte und Musik mit gesellschaftlichen und kulturellen Themen verbindet.

Kraftklub waren auch Headliner beim Southside Festival 2026. Arte zeigt die komplette Show noch bis Juni 2027 in voller Länge.