ALBUM DER WOCHE – Das Paradies liegt in Liverpool – genauer gesagt in den balearischen Synth-Pop-Hymnen von Ladytron, die auf ihrem neuen Album einen leuchtenden Hit an den anderen reihen.
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Federleicht bouncend beginnt das mittlerweile achte Album der Liverpooler Legende in Sachen Synthpop: „I Believe In You“, so der Titel des Openers von „Paradises“, der den Fans 16 brandneue High-Priestess-Disco-Hymnen von Ladytron schenkt.
Die neuen Songs schillern dabei zwischen hypnotisch, ätherisch und euphorisch – jedoch immer versehen mit dem signifikanten Ladytron-Stempel.
Schicht für Schicht baut das Quartett seine Songs zu retrofuturistischen Romantik-Gebilden auf, wie es vielleicht nur noch die leider zu kurz existierenden School Of Seven Bells konnten.
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Ladytrons unwiderstehliche Bitter-Süße zwischen eisigen Texturen und warmem Sound pendelnd, plus der unverkennbaren Stimme Helen Marrnies lassen die Band zeitlos schimmern.
Das Trio beherrscht den Dancefloor wie die Hohe-Priester und diese Dreifaltigkeit segnet uns auf „Paradises” mit einer vielfältigen Messe: Italo-Disco erklingt in „Kingdom Undersea“, während elegante Electronica im Pet-Shop-Boys-artigen in “A Death In London” perlt und „I See Red“ erstrahlt in einer Art Balearic-Noir-Sound.
Dazu ist das Album Britishness pur, erinnert es doch an Ikonen des Sophihsticated Pop wie Saint Etienne, Synthpop-Klassiker wie New Order oder die Dancepop-Dreampopper Dubstar. Ladytron reihen sich hier nahtlos in diese englische Hit-History ein.
Biografie Ladytron
1999 gründete sich die Liverpooler Synthiepop-Band Ladytron, deren Sound eine einzigartige Mischung aus Electronica, New Wave und Shoegaze-Elementen ist.
Ihren Namen entliehen sie einem Song von Roxy Music und deren Mitbegründer Brian Eno adelte die Band als er sagte:
“Ladytron are, for me, the best of English pop music. They’re the kind of band that really only appears in England, with this funny mixture of eccentric art-school dicking around and dressing up, with a full awareness of what’s happening everywhere musically, which is kind of knitted together and woven into something quite new”.
2001 erschien mit “604” ihr Debüt-Album und der Song “Playgirl” wurde zu einem weltweiten kleinen Indiehit. Speziell sind auch die streng durchchoreographischen Bühneninszenierungen von Ladytron sowie der oftmals changierende Gesang zwischen der bulgarische Mikrobiologin Mira Aroyo und dem schottische Model Helena Marnie: Komplettiert wird die Band von den zusätzlichen Synthiespielern Daniel Hunt sowie Reuben Wu.
Diskografie Ladytron
604 (2001)
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Light & Magic (2002)
Witching Hour (2005)
Velocifero (2008)
Gravity the Seducer (2011)
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Ladytron (2019)
Time’s Arrow (2023)
Paradises (2026)