Sam Smith meldet sich mit einer weiteren Vorabveröffentlichung aus dem kommenden Album Hazel Eyes zurück. Die neue Single „Oh Mother“, entstanden gemeinsam mit The TwoCity Chorus. Das fünfte Studioalbum Hazel Eyes folgt am 21. August 2026 über Capitol Records.
Nach der romantischen ersten Single „My Guy“ schlägt „Oh Mother“ deutlich ernstere Töne an. Der Song beschäftigt sich mit Sehnsucht nach mütterlichem Trost und der Verarbeitung von Enttäuschung und Verrat. Im Mittelpunkt steht das Zusammenspiel zwischen Sam Smith und dem 28-köpfigen The TwoCity Chorus, dessen Chorarrangements den Song zu einer eindringlichen Hymne wachsen lassen.
Über die Bedeutung des Stücks sagt Sam Smith:
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„The choir is meant to represent the fury of a mother witnessing her child’s betrayal, they’re summoning a sort of divine feminine energy. We also have vocals from my friend Dante, who was a mothering presence to me as a queer person in my 20s. It’s like a gathering of voices offering strength.“
Musikalisch setzt „Oh Mother“ auf einen organischen Bandsound. Gemeinsam mit den Co-Produzenten David Odlum und Simon Aldred entstand ein Arrangement aus Klavier, verzerrten Gitarren, Handperkussion und den orchestralen Streicherparts von Gabe Noel. Der Song steigert sich vom ruhigen Einstieg zu einem intensiven Wechselgesang zwischen Smith und dem Chor.
Hazel Eyes ist der Nachfolger von Gloria aus dem Jahr 2023, das mit „Unholy“ zusammen mit Kim Petras einen weltweiten Hit hervorbrachte. Das neue Album entstand über einen Zeitraum von drei Jahren und wurde unter anderem in den legendären Electric Lady Studios in New York aufgenommen. Zu den Mitwirkenden gehören Feist, Multiinstrumentalist Shahzad Ismaily sowie Streicherarrangeur Rob Moose. Bereits veröffentlicht wurden neben „Oh Mother“ auch „My Guy“, „Love Is A Stillness“ und „To Be Free“.
Biografie Sam Smith: Vom Soul-Pop zum persönlichen Songwriting
Sam Smith zählt zu den erfolgreichsten britischen Popkünstlern der vergangenen Dekade. Der internationale Durchbruch gelang 2012 mit dem Feature auf Disclosure’s House-Hit „Latch“, kurz darauf folgte der Nummer-eins-Hit „La La La“ mit Naughty Boy. Das Debütalbum „In the Lonely Hour“ erschien 2014 und verkaufte sich weltweit millionenfach. Mit Songs wie „Stay With Me“, „I’m Not the Only One“ und „Lay Me Down“ etablierte sich Sam Smith als eine der markantesten Stimmen im zeitgenössischen Pop.
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Für das Debüt erhielt Sam Smith unter anderem vier Grammy Awards. Es folgten die Alben „The Thrill of It All“ (2017), „Love Goes“ (2020) und „Gloria“ (2023). Mit dem James-Bond-Titelsong „Writing’s on the Wall“ gewann Sam Smith sowohl einen Golden Globe als auch einen Oscar. Der gemeinsam mit Kim Petras veröffentlichte Song „Unholy“ entwickelte sich 2022 zu einem weltweiten Erfolg und erreichte in zahlreichen Ländern Platz eins der Charts.
Neben der Musik setzt sich Sam Smith immer wieder öffentlich für die Sichtbarkeit queerer Menschen ein. 2019 erklärte sich Sam als non-binär und verwendet im Englischen die Pronomen they/them. Diese persönliche Offenheit prägt auch viele Songs, in denen Themen wie Identität, Liebe, Verletzlichkeit und Selbstakzeptanz im Mittelpunkt stehen.
Mit dem fünften Studioalbum „Hazel Eyes“ schlägt Sam Smith nun einen stärker organisch geprägten Weg ein. Live eingespielte Instrumente, Chorarrangements und ein intimeres Songwriting rücken die Stimme stärker in den Mittelpunkt und markieren eine neue Phase der musikalischen Entwicklung.
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