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IKAN HYU veröffentlichen mit „flying fish“ die letzte Single vor dem neuen Album

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Zwischen Selbsttäuschung, Identität und experimentellen Klangideen erzählt das Schweizer Duo vom Mut, vertraute Rollen hinter sich zu lassen.

Mit „flying fish“ legen IKAN HYU die letzte Vorabsingle ihres kommenden Albums „Withdrawal Symptoms“ vor, das am 11. September erscheint. Der Song bewegt sich zwischen Melancholie, orchestraler Dichte und persönlicher Selbstreflexion. Ein gemeinsam gespieltes Gitarren und Moog Riff zieht sich durch das Stück und schafft eine dunkle, fast bedrückende Atmosphäre. Erstmals setzt das Schweizer Duo dabei auch ein Theremin ein, dessen schwebender Klang den Refrain prägt. Für einen Teil der Gitarrenspuren kamen außerdem Walkie Talkies zum Einsatz, die dem Song eine zusätzliche klangliche Ebene verleihen.

Im Mittelpunkt von „flying fish“ steht das Bild des fliegenden Fisches. Was auf den ersten Blick für Freiheit stehen könnte, erhält hier eine andere Bedeutung. Fliegende Fische verlassen das Wasser nicht freiwillig, sondern um Fressfeinden zu entkommen. Diese Ambivalenz greift der Song auf und verbindet sie mit Fragen nach Identität, Selbsttäuschung und dem Wunsch nach Zugehörigkeit. Zeilen wie „I was singing with the birds but I was meant to swim with sharks“ oder das wiederkehrende „All this time I was faking it“ erzählen von dem Gefühl, über lange Zeit eine Rolle gespielt zu haben, die nicht der eigenen Wirklichkeit entspricht.

Der Song beschreibt den Moment, in dem diese Fassade zusammenbricht. Das Festhalten an einem vertrauten Selbstbild wird als Belastung erkannt. Mit der Zeile „fold my wings, crashing in“ folgt die Entscheidung, die Illusion aufzugeben und sich der eigenen Unsicherheit zu stellen. Aus diesem Zusammenbruch entsteht die Möglichkeit, sich neu zu definieren.

IKAN HYU verbinden diese inhaltliche Auseinandersetzung mit einem experimentellen Ansatz in der Produktion. Das Duo aus Hannah und Anisa arbeitet seit Jahren mit ungewöhnlichen Instrumentierungen und einer konsequenten DIY Haltung. Auch „flying fish“ zeigt, wie sich unkonventionelle Klangideen und persönliche Themen zu einem Song verbinden, der den Weg zum kommenden Album „Withdrawal Symptoms“ weist.

Live
22.10. Konstanz – Kula
24.10. Freiburg – Jazzhaus (Popfestival)
25.10. Köln – Garagen
27.10. Leipzig – Werk 2
28.10. Erfurt – Engelsburg
29.10. Bayreuth – Neuneinhalb
30.10. München – Milla

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